Primas: Das ist nicht vermittelbar
Mittwoch, 11. Februar 2004, 11:14 Uhr
Nordhausen (nnz). Es geht um den Rohstoff Gips im Südharz. Da liegen Tausende Tonnen am Kohnstein ungenutzt. Parallel dazu laufen Vorbereitungen zum erneuten Anbaggern der Südharzer Erde am Winkelberg. Für den CDU-Landtagsabgeordneten Egon Primas ist das nicht vermittelbar.
In der Thüringer Landesregierung seien in den zurückliegenden Tagen vor allem zum gegenwärtigen Status des ehemaligen WICO-Geländes Gespräche geführt worden. Dabei bekräftigte die Knauf-Unternehmensleitung, dass keine Maschinen nach Osteuropa geschafft worden seien, so Primas im Gespräch mit der nnz. Seinen Angaben zufolge befinde man sich zur Zukunft des gekauften insolventen Unternehmens gerade in einem Meinungsfindungsprozeß. Hintergrund der Überlegungen sei natürlich auch die prognostizierte Marktsituation in der Baubranche.
Egon Primas selbst habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sich für den Standort Niedersachswerfen eine Lösung abzeichnen könne, die für die Region verträglich sei. Vor allem sei niemandem vermittelbar, dass dort der Rohstoff wie auf einem Präsentierteller liege, andere Unternehmen jedoch weitere Abbaufelder aufschließen wollten.
Für den Bereich des Winkelberges rechnet der Landtagsabgeordnete, dass es seitens des Bergamtes keine Erlaubnis zu Probebohrungen geben werde, bevor nicht die Ergebnisse einer FFH-Verträglichkeitsstudie auf dem Tisch liegen würden. Die Kommunen, der Landkreis sowie alle anderen Kräfte müssten denn auch weiter tapfer zusammenstehen, um einen zusätzlichen Abbau im Südharz zu verhindern.
Gegenüber nnz regte der Christdemokrat die Kommunen an, Gespräche mit den Unternehmen aufzunehmen, die abbauen wollen. Vielleicht bestehe die Chance, dass man ihnen das Bergrecht, das sie einst von der BVVG erworben haben, wieder abzukaufen. Letztlich seien die Firmen vielleicht an einem Verkauf sogar interessiert wenn sie einsehen müssten, dass sie im Südharz nicht abbauen können oder auf einen breiten Widerstand stoßen.
Autor: nnzIn der Thüringer Landesregierung seien in den zurückliegenden Tagen vor allem zum gegenwärtigen Status des ehemaligen WICO-Geländes Gespräche geführt worden. Dabei bekräftigte die Knauf-Unternehmensleitung, dass keine Maschinen nach Osteuropa geschafft worden seien, so Primas im Gespräch mit der nnz. Seinen Angaben zufolge befinde man sich zur Zukunft des gekauften insolventen Unternehmens gerade in einem Meinungsfindungsprozeß. Hintergrund der Überlegungen sei natürlich auch die prognostizierte Marktsituation in der Baubranche.
Egon Primas selbst habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sich für den Standort Niedersachswerfen eine Lösung abzeichnen könne, die für die Region verträglich sei. Vor allem sei niemandem vermittelbar, dass dort der Rohstoff wie auf einem Präsentierteller liege, andere Unternehmen jedoch weitere Abbaufelder aufschließen wollten.
Für den Bereich des Winkelberges rechnet der Landtagsabgeordnete, dass es seitens des Bergamtes keine Erlaubnis zu Probebohrungen geben werde, bevor nicht die Ergebnisse einer FFH-Verträglichkeitsstudie auf dem Tisch liegen würden. Die Kommunen, der Landkreis sowie alle anderen Kräfte müssten denn auch weiter tapfer zusammenstehen, um einen zusätzlichen Abbau im Südharz zu verhindern.
Gegenüber nnz regte der Christdemokrat die Kommunen an, Gespräche mit den Unternehmen aufzunehmen, die abbauen wollen. Vielleicht bestehe die Chance, dass man ihnen das Bergrecht, das sie einst von der BVVG erworben haben, wieder abzukaufen. Letztlich seien die Firmen vielleicht an einem Verkauf sogar interessiert wenn sie einsehen müssten, dass sie im Südharz nicht abbauen können oder auf einen breiten Widerstand stoßen.
