Los geht's um 16 Uhr
Freitag, 18. Januar 2013, 08:58 Uhr
Heute ist es soweit: Die 13. Austragung des Energie-Indoors startet um 16 Uhr in der Nordhäuser Wiedigsburghalle. Werner Hütcher und sein Organisationsteam haben alle Vorbereitungen getroffen, sodass es mit den Jugendlichen über den Damen-Wettkampf bis hin zum Herren-Showdown kommen kann...
Publikumsliebung Reese Hoffa muss sich dabei mit seinem Landsmann und amtierenden Hallen-Weltmeistester Ryan Whiting auseinandersetzen. Whiting, der bei den Hallentitelkämpfen in Instanbul im vergangenen Jahr David Storl in die Knie zwang, wird von vielen als Topfavorit auf den Sieg beim diesjährigen Energie-Indoor gesehen, schließlich stieß er bei seinem Titelgewinn 2012 über 22 Meter unter dem Hallendach. Wenn er auch nur annähernd an diese Leistung anknüpfen kann, ist der Hallenrekord seines verletzten Landsmannes Christian Cantwell von 21,47 Meter durchaus in Gefahr. Dritter US-Amerikaner wird Cory Martin sein.
Gemeinsam wird das Trio im Kontinentalkampf gegen die Europäer um Ralf Bartels, den Russen Maksim Sidorov, Asmir Kolasniac aus Serbien sowie den Portugiesen Marco Fortes antreten. Man darf gespannt sein ob die europäische Nationalmannschaft konkurrenzfähig ist und die Amerikaner zumindest etwas ärgern kann. Gewertet werden nur die jeweils drei besten Athleten des Kontinents, deren beste Weite in Punkte umgerechnet wird, um daraus den Kontinentalsieger zu ermitteln. Gleichzeitig ist es das erste Kräftemessen der Europäer im Hinblick auf die Hallen-EM.
Nicht als aktiver Sportler dabei ist dagegen Titelverteidiger David Storl. Der Vize-Olympiasieger musste sich Ende Dezember einer Hautoperation unterziehen. Momentan ist er noch nicht wieder im vollen Training, da noch kein Schweiß in die Wunde kommen darf. Er wird auf eine Hallensaison verzichten, so Herren-Bundestrainer und Heimtrainer Sven Lang. Trotzdem wird Storl in Nordhausen sein und sich den Zuschauern präsentieren. Im Hinblick auf die Hallen-EM in Göteborg Anfang März erhofft sich Sven Lang nach den Ausfällen von Storl und Candy Bauer durch Ralf Bartels und Marco Schmidt die Erfüllung der Norm von 19,70 Meter: Es wäre schön wenn es beiden gelingt schon in Nordhausen diese Weite zu erbringen.
Der Damen-Wettbewerb ist durch das Duell zwischen Nadine Kleinert und Christina Schwanitz gekennzeichnet. Kleinert wird das letzte Mal in der Rolandstadt stoßen und möchte sich wenn möglich mit ihrem vierten Sieg vom Publium verabschieden, während Vorjahressiegerin Schwanitz bei einem weiteren Erfolg mit der Magdeburgerin gleichziehen kann was die Anzahl der Siege beim Energie-Indoor angeht. Schwanitz, wie David Storl bei Sven Lang trainierend, befindet sich nach einer verspäteten Saisoneinstieg nach dem Entfernen der Schrauben nach eine Fuß-Operation vor mehreren Jahren wieder in ansprechender Form.
Ich bin zuversichtlich dass sie an die guten Leistungen aus dem letzten Jahr auch in Nordhausen anknüpfen kann, so Lang. sich Zum Dreikampf könnte der Wettkampf durch Josephine Terlecki werden. Die Thüringerin möchte in ihrem Heimatbundesland auf jeden Fall über 18 Meter stoßen und an ihre letztjährige an selber Stätte aufgestellte Hallenbestleistung anknüpfen.
Start des Jugendwettkampfes ist um 16 Uhr, ab 17.30 Uhr steigen die Damen in den Ring. Eine Stunde später wird es dann bei den Herren zum Kampf der Giganten, den besten Kugelstoßern der Welt, kommen. Karten für das Spektakel sind noch an der Abendkasse erhältlich.
Autor: redPublikumsliebung Reese Hoffa muss sich dabei mit seinem Landsmann und amtierenden Hallen-Weltmeistester Ryan Whiting auseinandersetzen. Whiting, der bei den Hallentitelkämpfen in Instanbul im vergangenen Jahr David Storl in die Knie zwang, wird von vielen als Topfavorit auf den Sieg beim diesjährigen Energie-Indoor gesehen, schließlich stieß er bei seinem Titelgewinn 2012 über 22 Meter unter dem Hallendach. Wenn er auch nur annähernd an diese Leistung anknüpfen kann, ist der Hallenrekord seines verletzten Landsmannes Christian Cantwell von 21,47 Meter durchaus in Gefahr. Dritter US-Amerikaner wird Cory Martin sein.
Gemeinsam wird das Trio im Kontinentalkampf gegen die Europäer um Ralf Bartels, den Russen Maksim Sidorov, Asmir Kolasniac aus Serbien sowie den Portugiesen Marco Fortes antreten. Man darf gespannt sein ob die europäische Nationalmannschaft konkurrenzfähig ist und die Amerikaner zumindest etwas ärgern kann. Gewertet werden nur die jeweils drei besten Athleten des Kontinents, deren beste Weite in Punkte umgerechnet wird, um daraus den Kontinentalsieger zu ermitteln. Gleichzeitig ist es das erste Kräftemessen der Europäer im Hinblick auf die Hallen-EM.
Nicht als aktiver Sportler dabei ist dagegen Titelverteidiger David Storl. Der Vize-Olympiasieger musste sich Ende Dezember einer Hautoperation unterziehen. Momentan ist er noch nicht wieder im vollen Training, da noch kein Schweiß in die Wunde kommen darf. Er wird auf eine Hallensaison verzichten, so Herren-Bundestrainer und Heimtrainer Sven Lang. Trotzdem wird Storl in Nordhausen sein und sich den Zuschauern präsentieren. Im Hinblick auf die Hallen-EM in Göteborg Anfang März erhofft sich Sven Lang nach den Ausfällen von Storl und Candy Bauer durch Ralf Bartels und Marco Schmidt die Erfüllung der Norm von 19,70 Meter: Es wäre schön wenn es beiden gelingt schon in Nordhausen diese Weite zu erbringen.
Der Damen-Wettbewerb ist durch das Duell zwischen Nadine Kleinert und Christina Schwanitz gekennzeichnet. Kleinert wird das letzte Mal in der Rolandstadt stoßen und möchte sich wenn möglich mit ihrem vierten Sieg vom Publium verabschieden, während Vorjahressiegerin Schwanitz bei einem weiteren Erfolg mit der Magdeburgerin gleichziehen kann was die Anzahl der Siege beim Energie-Indoor angeht. Schwanitz, wie David Storl bei Sven Lang trainierend, befindet sich nach einer verspäteten Saisoneinstieg nach dem Entfernen der Schrauben nach eine Fuß-Operation vor mehreren Jahren wieder in ansprechender Form.
Ich bin zuversichtlich dass sie an die guten Leistungen aus dem letzten Jahr auch in Nordhausen anknüpfen kann, so Lang. sich Zum Dreikampf könnte der Wettkampf durch Josephine Terlecki werden. Die Thüringerin möchte in ihrem Heimatbundesland auf jeden Fall über 18 Meter stoßen und an ihre letztjährige an selber Stätte aufgestellte Hallenbestleistung anknüpfen.
Start des Jugendwettkampfes ist um 16 Uhr, ab 17.30 Uhr steigen die Damen in den Ring. Eine Stunde später wird es dann bei den Herren zum Kampf der Giganten, den besten Kugelstoßern der Welt, kommen. Karten für das Spektakel sind noch an der Abendkasse erhältlich.
