Nicht unter 7,50 Euro
Donnerstag, 17. Januar 2013, 19:14 Uhr
Neuer Mindestlohn fürs Putzen: Ab sofort darf keine der rund 450 Reinigungskräfte im Kreis Nordhausen unter 7,56 Euro pro Stunde verdienen. Darauf hat der IG BAU-Bezirksverband Nordthüringen hingewiesen. Seit Anfang Januar gelte in der Gebäudereiniger-Branche ein höheres Lohn-Limit...
Egal, ob Unternehmen oder Privathaushalt – für alle heißt es: Wenn Chefs jetzt noch Stundenlöhne von unter 7,56 Euro zahlen, ist das illegal und sogar strafbar, sagt Wilfried Grams.
Das gelte, so der IG BAU-Bezirksvorsitzende, auch für Tricksereien, mit denen der Mindestlohn unterlaufen werde. So verlangten Arbeitgeber von ihren Angestellten in der Praxis nicht selten, immer größere Flächen in immer weniger bezahlter Arbeitszeit zu reinigen. Tatsächlich leisteten die Beschäftigten dabei Mehrarbeit zum Nulltarif. Dadurch werde der Lohn durch die Hintertür gekürzt.
Der Bezirksvorsitzende der Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU kündigt an, im Jahr 2013 Mindestlohn-Sünder bei den Arbeitgebern noch stärker ins Visier zu nehmen. Hier setze man auf eine enge Zusammenarbeit mit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls. Illegale Beschäftigungspraktiken dürfen in der Gebäudereiniger-Branche im Kreis Nordhausen keine Chance haben. Schwarzen Schafen muss das Handwerk gelegt werden, so Grams.
Einen Lohn-Check empfiehlt die IG BAU auch den Glas- und Fassaden-Reinigern. Für sie gilt, so die Gebäudereiniger-Gewerkschaft, ab Januar ein neuer, höherer Tariflohn von Ost: 9,79 Euro pro Stunde.
Autor: redEgal, ob Unternehmen oder Privathaushalt – für alle heißt es: Wenn Chefs jetzt noch Stundenlöhne von unter 7,56 Euro zahlen, ist das illegal und sogar strafbar, sagt Wilfried Grams.
Das gelte, so der IG BAU-Bezirksvorsitzende, auch für Tricksereien, mit denen der Mindestlohn unterlaufen werde. So verlangten Arbeitgeber von ihren Angestellten in der Praxis nicht selten, immer größere Flächen in immer weniger bezahlter Arbeitszeit zu reinigen. Tatsächlich leisteten die Beschäftigten dabei Mehrarbeit zum Nulltarif. Dadurch werde der Lohn durch die Hintertür gekürzt.
Der Bezirksvorsitzende der Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU kündigt an, im Jahr 2013 Mindestlohn-Sünder bei den Arbeitgebern noch stärker ins Visier zu nehmen. Hier setze man auf eine enge Zusammenarbeit mit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls. Illegale Beschäftigungspraktiken dürfen in der Gebäudereiniger-Branche im Kreis Nordhausen keine Chance haben. Schwarzen Schafen muss das Handwerk gelegt werden, so Grams.
Einen Lohn-Check empfiehlt die IG BAU auch den Glas- und Fassaden-Reinigern. Für sie gilt, so die Gebäudereiniger-Gewerkschaft, ab Januar ein neuer, höherer Tariflohn von Ost: 9,79 Euro pro Stunde.

