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Zündende Ideen

Dienstag, 15. Januar 2013, 15:49 Uhr
Studierende des Studiengangs Innovations- und Changemanagement an der Fachhochschule Nordhausen präsentierten ihre ausgefallenen und innovativen Businesspläne. Und dabei kam Erstaunliches heraus...

Vorgestellt und begutachtet (Foto: FHN) Vorgestellt und begutachtet (Foto: FHN)
Von links: Das Gründerteam des Restaurants mit gluten- und laktosefreien Gerichten: Oksana Kaufmann, Josephin Freybe, Sviatlana Sheibak, Sarah Pletzer, Dr. Kareen Schlangen und Gerald Grusser

Erstmalig fand das Modul „Existenzgründung“ im Studiengang Innovations- und Changemanagement im Wintersemester 2012/2013 an der FH Nordhausen statt. Geleitet wurde dieses Modul vom Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Erfurt, Gerald Grusser. Aus erster Hand des Praxisexperten lernten die Masterstudierenden in diesem Modul die Etappen einer Existenzgründung kennen: von der Entwicklung der Gründungsidee über die Markt- und Konkurrenzanalyse bis hin zur Finanz- und Liquiditätsplanung.

Darüber hinaus besuchten sie im Rahmen von Exkursionen die IHK Erfurt, hatten die Gelegenheit, an Vorträgen der Mittelstandsbank KfW und der Mikrofinanzagentur Thüringen teilzunehmen und hörten die Erfahrungsberichte junger Unternehmer aus der Region. Es war ein gelungenes Modul mit einem hohem Praxisbezug und erlebbarem Wissen.

Zum Abschluss des Existenzgründungsmoduls präsentierten die Studierenden kürzlich ihre eigenen Businesspläne. Alle Ideen lagen im Bereich der serviceorientieren Dienstleistungen: ein Fitnessstudio, das mit Hilfe der Ausdauergeräte selbst Strom erzeugen kann, ein Babyartikelausstatter, der seine qualitativ hochwertigen Produkte nicht verkauft, sondern vermietet, ein Restaurant, das ausschließlich gluten- und laktosefreie Gerichte anbietet sowie eine Forschungsanlage, die eine unabhängige, private Versorgung mit Gemüse und Fisch ermöglichen soll. Eines haben die Ideen gemeinsam: Sie alle verfolgen das Ziel der Nachhaltigkeit und Gesundheit.

Bewertet wurden die Businesspläne von einer vierköpfigen Kommission: Hauptgeschäftsführer der IHK Erfurt, Gerald Grusser, seine Assistenz, Tobias Krombholz, der Abteilungsleiter für Existenzgründung und Wirtschaftsförderung, Steffen Schulze, sowie die Gründungsberaterin und Lehrbeauftragte der Fachhochschule Nordhausen, Dr. Kareen Schlangen.

Über eines waren sich die vier Prüfer einig: Alle Studierenden hatten sowohl ihren Fleiß, ihre Kreativität als auch ihren Unternehmergeist in diesem Modul zum Ausdruck gebracht. „Mich begeistern diese innovativen Einfälle unserer Studierenden und ich freue mich, wenn die eine oder andere Idee mit unternehmerischem Leben gefüllt wird. Dazu motiviere ich die „Gründer in spe“ und unterstütze ihren Weg in die eigene Existenz“, so Dr. Kareen Schlangen, Gründungsberaterin der FH Nordhausen.

Eine erste Auszeichnung erhielten die Modulteilnehmer gleich im Anschluss an ihre Präsentation: ein Zertifikat der IHK Erfurt über die erfolgreiche Teilnahme am Existenzgründerseminar.
Autor: red

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