Teilerfolg für Südharzer Umwelt- und Naturschützer
Freitag, 23. März 2001, 14:30 Uhr
Nordhausen (nnz). Nach den Erfahrungen der Umwelt- und Naturschützer mit den Genehmigungen zum Gipsabbau in der Rüdigsdorfer Schweiz erstaunt das Ergebnis, zu dem das Landesverwaltungsamtes Weimar (LVA) kommt, doch schon ein wenig. Die Behörde plädiert in ihrem Abschlußbericht aus landesplanerischer Sicht gegen einen weiteren Rohstoffabbau in diesem sensiblen Revier. Diese Stellungnahme wird nun in die Erstellung eines sogenannten Hauptbetriebesplanes einfließen. Inwieweit die dafür zuständige Behörde, das Bergamt Bad Salzungen, diese Fakten werten wird, sei dahingestellt. Fakt ist, das Landesverwaltungsamt hat sich in seiner Stellungnahmen gegen den weiteren Gipsabbau ausgesprochen. Und darum kommt auch die sonst eher als unternehmerfreundlich bezeichnete Behörde in Bad Salzungen nicht herum. Für Landtagsabgeordnete Dagmar Becker (SPD) ist diese Entscheidung des LVA in erster Linie wegen des immensen Drucks der Menschen aus der Südharzregion zustande gekommen. Die Anstrengungen der Kommunen, insbesondere des Arbeitskreises "Gipskarst-Südharz" haben sich gelohnt. Dieser Teilerfolg sollte motivierend genug sein, im Kampf gegen den geplanten Rohstoffabbau im Südharz weiter zu machen.
Die Forderung des Arbeitskreises im Südharz nach einer öffentlichen Sitzung des Umweltausschusses des Landtages konnte oder wollte nach nnz-Informationen die CDU-Mehrheit im Ausschuß nicht nachkommen. Deshalb entschlossen sich der umweltpolitische Arbeitskreis von SPD und PDS zu einer Sitzung im Südharz im kommenden Monat. Die CDU hingegen will dem Arbeitskreis im Sommer Gelegenheit zu einer Anhörung in Erfurt geben.
Autor: nnzDie Forderung des Arbeitskreises im Südharz nach einer öffentlichen Sitzung des Umweltausschusses des Landtages konnte oder wollte nach nnz-Informationen die CDU-Mehrheit im Ausschuß nicht nachkommen. Deshalb entschlossen sich der umweltpolitische Arbeitskreis von SPD und PDS zu einer Sitzung im Südharz im kommenden Monat. Die CDU hingegen will dem Arbeitskreis im Sommer Gelegenheit zu einer Anhörung in Erfurt geben.
