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Trainingsauftakt im AKS

Freitag, 11. Januar 2013, 19:46 Uhr
Für die erste Mannschaft Wacker Nordhausen begann heute die Vorbereitung auf die Rückrunde in der Oberliga. nnz sprach mit Trainer Jörg Goslar und seinem neuen "Kollegen" Andreas Seipel...

Seipel (links) und Goslar bereiten das Training vor (Foto: nnz) Seipel (links) und Goslar bereiten das Training vor (Foto: nnz)

Freitagabend, kurz vor 19 Uhr, Albert-Kuntz-Sportpark, Kunstrasenplatz, minus 2 Grad, eine dünne Schneedecke. Der Kader der ersten Mannschaft läuft sich warm. Gemeinsam mit Fitness-Trainer Torsten Last.

Andreas Seipel (Foto: nnz) Andreas Seipel (Foto: nnz) Am Rande steht Andreas Seipel. "Ich bin von dem Konzept des Vereins beeindruckt und habe das Gefühl, dass alle Akteure mit einer großen Ernsthaftigkeit an dessen Umsetz arbeiten", sagt Seipel. Wie aber würde er dieses Konzept beschreiben? "Es ist ein Konzept der Nachhaltigkeit. Einerseits will der Verein in die Regionalliga aufsteigen, andererseits soll die Jugend- und Nachwuchsarbeit vorangebracht werden. Und da wird es meine Aufgabe sein, Spieler zu finden und zu entwickeln, die durchaus an eine U23 oder an die spielerische Tür der Ersten anklopfen können", so Seipel.

Seine konkreten Ideen und Vorstellungen habe er dem Präsidium bei mehreren Gesprächen vorgestellt. Und die sind hier in Nordhausen umsetzbar. "Als Nachwuchsspieler sind wir von Mühlhausen oft mit einem riesigen Respekt nach Nordhausen gefahren. Mit Verlaub, dieser Respekt ist in den vergangenen Jahren ein wenig verloren gegangen. Und das soll sich wieder ändern, Wacker Nordhausen muss der Fußball-Leuchtturm in Nordthüringen werden, auch und gerade im Nachwuchsbereich", sagt der Trainer.

Sebastian Hauck (Foto: nnz) Sebastian Hauck (Foto: nnz) Für Jörg Goslar beginnt die Trainingsarbeit im noch jungen Jahr mit der Integration der beiden Neuzugänge Martin Wiederhold und Sebastian Hauck (Bild) in die Mannschaft. Was aber wird im Mittelpunkt der kommenden Wochen stehen? "Zum Ende der Hinrunde musste ich Schwächen im Angriffsspiel konstatieren auch das 'Spiel gegen den Mann' gefiel mir nicht mehr. Ich will die Spieler dahin bringen, dass sie strategischer denken, aufmerksamer agieren. Vor allem müssen Verein, das Präsidium und wir Trainer den psychischen Druck von den Jungs fernzuhalten", meint Jörg Goslar.

Ob das jedoch in Gänze gelingen wird? Die Spieler werden mit diesem Druck lernen umzugehen, der von Spiel zu Spiel zunehmen wird. Dass die Zuschauer mit einer klaren Erwartungshaltung zu den Heimspielen kommen, das ist für Goslar mehr als selbstverständlich. Und diesem Druck werden sich die Akteure auf dem Platz auch stellen.

Nach der Erwärmung im Albert-Kuntz-Sportpark folgte die erste Ansprache des Trainers an die Mannschaft. Mit dem Ergebnis des Wiegens war Goslar zufrieden.

Am Sonntag unterm Hallendach wird es den ersten Auftritt von Wacker im neuen Jahr geben. Will Wacker sein eigenes Turnier zum ersten Mal gewinnen? "Ja klar: Wir spielen ja nicht um zu verlieren. Viel wichtiger für mich ist jedoch, dass unsere Jungs das Turnier verletzungsfrei überstehen!"
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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