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Auf hohem Niveau

Mittwoch, 09. Januar 2013, 13:32 Uhr
Monatlich informieren die Nordthüringer Online-Zeitungen über die Entwicklung der Preise. Was war teurer, was billiger als im Vormonat. Mit dem Blicki auf den Dezember verbinden wir gleichzeitig einen Rückblick auf das gesamte 2012...


Der Verbraucherpreisindex stieg im Dezember 2012 nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für
Statistik im Jahresvergleich um 1,9 Prozent. Gegenüber dem Vormonat November erhöhten sich die Preise im Durchschnitt um 1,0 Prozent. Sie erreichten einen Indexstand von 113,4 Prozent (Basis 2005=100).

Die Jahresteuerungsrate lag im Dezember mit 1,9 Prozent über dem Vorjahresniveau, im November
betrug sie 1,6 Prozent. Sie wurde maßgeblich durch die überdurchschnittliche Preisentwicklung für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (5,4 Prozent), den Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur (3,0 Prozent) und für die Gesundheitspflege (2,7 Prozent) beeinflusst.

Besonders für Obst (15,1 Prozent); Gemüse (11,4 Prozent), Fische und Fischwaren (9,7 Prozent) sowie Fleisch und Fleischwaren (8,7 Prozent) musste im Dezember im Jahresvergleich mehr bezahlt werden. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise um 1,0 Prozent. Saisonbedingt verteuerten sich zum Jahreswechsel die Miete für Ferienwohnungen um 68,8 Prozent, die Preise für Pauschalreisen um 22,8 Prozent und im Nahrungsmittelbereich die Preise für Gurken um 63,2 Prozent, für Kopfsalat um 57,3 Prozent sowie für Weintrauben um 26,3 Prozent. Rückläufige Preisentwicklungen wurden für Orangen (-18,0 Prozent) und Zitronen (-13,1 Prozent) beobachtet.

Die Preise für Heizöl und Kraftstoffe gaben im Dezember im Vergleich zum November mit - 1,2 Prozent leicht nach. Heizöl konnte um 4,4 Prozent und die Kraftstoffe um 0,2 Prozent günstiger erworben
werden.

Im Jahresdurchschnitt mussten die Thüringer 2012 für die Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs 1,9 Prozent mehr bezahlen als im Jahr 2011. Gravierende Steigerungsraten wiesen feste Brennstoffe (10,0 Prozent), Fernwärme (10,4 Prozent), Heizöl (9,4 Prozent), die Personenbeförderung im Luftverkehr (7,6 Prozent), Uhren und Schmuck einschließlich Reparaturen (7,5 Prozent) sowie Fische und Fischwaren (6,8 Prozent) aus.

Deutlich günstiger konnten 2012 Kreditverträge (-17,9 Prozent) abgeschlossen werden. Die rasante technische Entwicklung machte sich durch weiter sinkende Preise von Fernsehgeräten (-20,4 Prozent), Desktop-PC (-19,6 Prozent) sowie Notebooks oder Netbooks (-10,9 Prozent) bemerkbar.
Autor: red

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