Ein Zweiter David Storl beim Indoor?
Montag, 07. Januar 2013, 16:48 Uhr
David Storl aus Rochlitz wurde 2011 im südkoreanischen Daegu erster Deutscher Weltmeister im Kugelstoßen. Mit 21 Jahren war er der bis dahin jüngste Welt- und Europameister im Kugelstoßen, der beide Titel gleichzeitig trug...
Storl ist eindeutig ein Jahrhunderttalent. Sportler wie er sind einmalig, so Gerald Bergmann, Bundestrainer der U18 sowie U20-Altersklasse in Deutschland. Trotzdem ist die Sportart in den kommenden Jahren mit hoffnungsvollen Nachkömmlingen gut versorgt – die besten Junioren werden dabei erneut auch beim 13. Energie-Indoor in der Wiedigsburghalle starten.
Dabei ist zwar im nächsten Jahr kein solches Talent vom Kaliber David Storl in Sicht, trotzdem dürfen die deutschen Kugelstoß-Fans optimistisch in die Zukunft blicken. Es kann zwar keiner die Kugel soweit stoßen wie David Storl im selben Alter, allerdings sind auch die jetzigen Athleten in den Nachwuchsklassen gut veranlagt und besitzen Entwicklungspotenzial. Perspektivisch ist das Kugelstoßen im männlichen Bereich gar nicht schlecht abgesichert, bilanziert Bergmann.
In Stuttgart, Chemnitz und Neubrandenburg existieren insgesamt drei Bundesleistungszentren im Bereich Wurf an denen Jugendliche und Junioren neben der Schule trainieren können. Durch ständige Betreuung sowie einer guten Infrastruktur mit Sporthalle, Kraftraum und Internat, wo die Jugendlichen parallel zum Abitur an ihrer sportlichen Karriere arbeiten können, sind an den genannten Orten perfekte Trainingsbedingungen gegeben. Die Jugendlichen im U18 und U20 Bereich trainieren dann zweimal am Tag, so Bergmann, Trainer der Gruppe in Neubrandenburg, weiter.
Dabei lernen die heranwachsenden WM-Hoffnungen auch von Sportgrößen wie Ralf Bartels und trainieren viele Stunden mit ihm gemeinsam. Ältere und jüngere Athleten lernen dabei gegenseitig voneinander.
Momentan existiert in Deutschland vor allem ein talentierter Jahrgang in der Klasse U18. Patrick Müller (17,61) oder Henning Prüfer (17,35 Meter) stießen die sechs Kilogramm schwere Kugel bereits weiter als die Mehrzahl der U20-Athleten und liegen in der nationalen Bestenliste, inklusive U20-Starter der Jahrgänge 1993, trotz eines Altersunterschiedes von fast drei Jahren auf den Plätzen fünf und sieben. Aus der Gruppe der unter 20 jährigen fällt im kommenden Jahr Bodo Göder (Bild) heraus, der sich nun im Seniorenbereich etablieren muss.
Dabei deutete er als Siebter der Junioren-Weltmeisterschaft in Barcelona 2012 aber bereits sein Potenzial an. Normalzustand bei den aus der Juniorenklasse ausscheidenden Kugelstoßern ist nun eine stückweise Weiterentwicklung, da sie anders als das Jahrhunderttalent Storl im Kraft- und Technikbereich noch nicht mit der Weltspitze mithalten können und noch einige Jahre brauchen, bis sie den Anschluss zu den Senioren hergestellt haben.
Die besten deutschen Junioren werden auch beim 13. Internationalen Energie-Indoor am 18. Januar zu sehen sein. Vor den Damen und Herren werden sie um 16:00 Uhr den Ring betreten und ihre Hallensaison eröffnen. Bundestrainer Gerald Bergmann reist dabei momentan durch Deutschland und verschafft sich einen Überblick, welche seiner Schützlinge er zum Energie-Indoor schicken wird.
Dabei finden sich die Junioren momentan bereits in der Kraftphase. Das allgemeine Training mit Sprung, Dauerlauf und Spielformen wurde bereits abgeschlossen, nun steht vermehrtes Krafttraining in Verbindung mit ersten Stößen an. Diese Periode wird dann durch die ersten Hallenwettämpfe, eingeschlossen Nordhausen, abgerundet.
Der Wettkampf ist eine tolle Gelegenheit für die Junioren um sich zu präsentieren, so Meeting-Direktor Werner Hütcher. Eine große Überraschung hat er dabei noch im Damenfeld in petto: Hier haben wir eine Starterin verpflichtet, die einen ganz ähnlichen Weg wie David Storl bestreiten kann.
Autor: redStorl ist eindeutig ein Jahrhunderttalent. Sportler wie er sind einmalig, so Gerald Bergmann, Bundestrainer der U18 sowie U20-Altersklasse in Deutschland. Trotzdem ist die Sportart in den kommenden Jahren mit hoffnungsvollen Nachkömmlingen gut versorgt – die besten Junioren werden dabei erneut auch beim 13. Energie-Indoor in der Wiedigsburghalle starten.
Dabei ist zwar im nächsten Jahr kein solches Talent vom Kaliber David Storl in Sicht, trotzdem dürfen die deutschen Kugelstoß-Fans optimistisch in die Zukunft blicken. Es kann zwar keiner die Kugel soweit stoßen wie David Storl im selben Alter, allerdings sind auch die jetzigen Athleten in den Nachwuchsklassen gut veranlagt und besitzen Entwicklungspotenzial. Perspektivisch ist das Kugelstoßen im männlichen Bereich gar nicht schlecht abgesichert, bilanziert Bergmann.
In Stuttgart, Chemnitz und Neubrandenburg existieren insgesamt drei Bundesleistungszentren im Bereich Wurf an denen Jugendliche und Junioren neben der Schule trainieren können. Durch ständige Betreuung sowie einer guten Infrastruktur mit Sporthalle, Kraftraum und Internat, wo die Jugendlichen parallel zum Abitur an ihrer sportlichen Karriere arbeiten können, sind an den genannten Orten perfekte Trainingsbedingungen gegeben. Die Jugendlichen im U18 und U20 Bereich trainieren dann zweimal am Tag, so Bergmann, Trainer der Gruppe in Neubrandenburg, weiter.
Dabei lernen die heranwachsenden WM-Hoffnungen auch von Sportgrößen wie Ralf Bartels und trainieren viele Stunden mit ihm gemeinsam. Ältere und jüngere Athleten lernen dabei gegenseitig voneinander.
Momentan existiert in Deutschland vor allem ein talentierter Jahrgang in der Klasse U18. Patrick Müller (17,61) oder Henning Prüfer (17,35 Meter) stießen die sechs Kilogramm schwere Kugel bereits weiter als die Mehrzahl der U20-Athleten und liegen in der nationalen Bestenliste, inklusive U20-Starter der Jahrgänge 1993, trotz eines Altersunterschiedes von fast drei Jahren auf den Plätzen fünf und sieben. Aus der Gruppe der unter 20 jährigen fällt im kommenden Jahr Bodo Göder (Bild) heraus, der sich nun im Seniorenbereich etablieren muss.
Dabei deutete er als Siebter der Junioren-Weltmeisterschaft in Barcelona 2012 aber bereits sein Potenzial an. Normalzustand bei den aus der Juniorenklasse ausscheidenden Kugelstoßern ist nun eine stückweise Weiterentwicklung, da sie anders als das Jahrhunderttalent Storl im Kraft- und Technikbereich noch nicht mit der Weltspitze mithalten können und noch einige Jahre brauchen, bis sie den Anschluss zu den Senioren hergestellt haben.
Die besten deutschen Junioren werden auch beim 13. Internationalen Energie-Indoor am 18. Januar zu sehen sein. Vor den Damen und Herren werden sie um 16:00 Uhr den Ring betreten und ihre Hallensaison eröffnen. Bundestrainer Gerald Bergmann reist dabei momentan durch Deutschland und verschafft sich einen Überblick, welche seiner Schützlinge er zum Energie-Indoor schicken wird.
Dabei finden sich die Junioren momentan bereits in der Kraftphase. Das allgemeine Training mit Sprung, Dauerlauf und Spielformen wurde bereits abgeschlossen, nun steht vermehrtes Krafttraining in Verbindung mit ersten Stößen an. Diese Periode wird dann durch die ersten Hallenwettämpfe, eingeschlossen Nordhausen, abgerundet.
Der Wettkampf ist eine tolle Gelegenheit für die Junioren um sich zu präsentieren, so Meeting-Direktor Werner Hütcher. Eine große Überraschung hat er dabei noch im Damenfeld in petto: Hier haben wir eine Starterin verpflichtet, die einen ganz ähnlichen Weg wie David Storl bestreiten kann.

