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"Wir sind voll auf dem Dampfer!"

Montag, 07. Januar 2013, 16:00 Uhr
Rückblickend auf das Jahr 2012 ist Roland Handrek, der Geschäftsführer der HABAU-Unternehmensgruppe, zufrieden. Wenn Handrek aus dem Fenster seines Arbeitszimmers blickt, dann sieht er...,

Lieberknecht bei HABAU (Foto: nnz) Lieberknecht bei HABAU (Foto: nnz)
Im Juli vergangenen Jahres startete Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht ihre Thüringen-Tour bei HABAU in Heringen

...wie in regelmäßigen Abständen Tieflader mit jeweils fünf Gleistragplatten für die ICE-Strecke nach Nürnberg das Werk in Heringen verlassen. Etwa die Hälfte der sogenannten “Feste Fahrbahn”, das sind 18.000 Stück, wurden in Heringen bislang hergestellt. “Wir produzieren hier eine Top-Qualität und haben dafür eine produktbezogene Zulassung erwerben müssen, der unsere Mitarbeiter vollauf gerecht werden”, sagte Roland Handrek.

Wenn der Geschäftsführer zurückblickt, dann sind da auch die anderen Aufträge, die zum Erfolg dieses Jahres beigetragen haben. Zum Beispiel die Lieferung von 844 Betonfertigteilen aus dem Werk in Rudolstadt für den Neubau des Logistikzentrums von REDCOON in Erfurt, der erfolgreiche Abschluss der Porsche-Werkserweiterung in Leipzig oder der Bau des sechsten Werkes der Klemme AG in Eisleben, um nur einige Aufträge zu nennen.

Es sind neben diesen Aufträgen in einem Volumen von mehreren Millionen Euro aber auch Vorhaben, die sich auf Investitionen des gesunden Mittelstandes konzentrieren. Für den Dämmstoffhandel Schlegel Nordhausen bauten die Mitarbeiter von HABAU in Leinefelde-Worbis eine Lagerhalle samt Bürotrakt. Ebenfalls in Leinefelde waren die Heringer für den Rohbau einer Industriehalle inklusive Hochregallager der Aquila GmbH verantwortlich.

Alle in diesem Jahr abgearbeiteten Aufträge sorgten für Beschäftigung von rund 400 Frauen und Männern an den beiden Standorten Heringen und Rudolstadt. Zu diesem Stammpersonal kommen noch einmal zwischen 30 und 60 Zeitarbeitnehmer, die in Produktionsspitzen eingesetzt werden.

“Wir sind voll auf dem Dampfer” - so beschreibt Geschäftsführer Handrek nicht nur die aktuelle Situation, sondern bindet auch den Ausblick und den Auftragsvorlauf auf das Jahr 2013 mit ein. Übrigens wird sich ein Trend auch im Jahr 2013 vermutlich nicht umkehren: Die Aufträge kommen (fast) zu 100 Prozent aus privater Hand.
Autor: red

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