Auf ins Ausland
Mittwoch, 02. Januar 2013, 12:30 Uhr
Thüringer Unternehmen liegen derzeit auf internationalem Erfolgskurs. Dies soll durch Markterschließungsmaßnahmen in rund 50 Ländern auch 2013 weiter gefördert werden. Insbesondere kleine und mittelständische Firmen profitieren von den finanziellen Zuschüssen des Bundes. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt unterstützt aktuell zwei Projekte in Rumänien und Malaysia...
Vor allem exportorientierte Thüringer Firmen können nun ihre Geschäftstätigkeit weiter ausbauen. Unterstützung bietet die Kammer mit der Organisation von Markterkundungsreisen und Kooperationsbörsen, informiert IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Das Besuchsprogramm vor Ort würde mit Hilfe der Deutschen Auslandshandelskammern erarbeitet, die auch die Umsetzung im jeweiligen Land begleiteten.
Für Thüringer Unternehmen seien in diesem Jahr zwei Projekte besonders interessant: So suche Rumänien deutsche Lösungen für die Entsorgungswirtschaft. Das Land ist mit einer jährlichen Abfallproduktion von ca. 190 Millionen Tonnen der fünftgrößte Müllproduzent Europas. Trotz EU-Mitgliedschaft werden jedoch lediglich zwei Prozent dieser Abfälle gesondert gesammelt und rund drei Prozent recycelt. 90 Prozent der bestehenden Deponien entsprechen nicht den EU-Standards und müssen bis 2017 saniert oder gar geschlossen werden.
Eine fundamentale Neuausrichtung des Sektors ist erforderlich. Dazu stehen umfangreiche EU-Fördergelder zur Verfügung und bieten auch Thüringer Firmen die entsprechenden Sicherheiten bei der Planung und Finanzierung ihrer Projekte, so Grusser.
Für Malaysia sei im April 2013 eine Delegationsreise der Cleantech-Branche vorgesehen, wozu insbesondere Firmen aus den Bereichen Wassertechnologie, Abfallwirtschaft, Biomasse, Energieeffizienz und erneuerbare Energien gehörten. Geplant ist unter anderem ein Fachsymposium zur Präsentation der deutschen Teilnehmer und eine Kooperationsbörse für individuelle Gespräche mit malaysischen Unternehmen, berichtet der IHK-Chef.
Autor: redVor allem exportorientierte Thüringer Firmen können nun ihre Geschäftstätigkeit weiter ausbauen. Unterstützung bietet die Kammer mit der Organisation von Markterkundungsreisen und Kooperationsbörsen, informiert IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Das Besuchsprogramm vor Ort würde mit Hilfe der Deutschen Auslandshandelskammern erarbeitet, die auch die Umsetzung im jeweiligen Land begleiteten.
Für Thüringer Unternehmen seien in diesem Jahr zwei Projekte besonders interessant: So suche Rumänien deutsche Lösungen für die Entsorgungswirtschaft. Das Land ist mit einer jährlichen Abfallproduktion von ca. 190 Millionen Tonnen der fünftgrößte Müllproduzent Europas. Trotz EU-Mitgliedschaft werden jedoch lediglich zwei Prozent dieser Abfälle gesondert gesammelt und rund drei Prozent recycelt. 90 Prozent der bestehenden Deponien entsprechen nicht den EU-Standards und müssen bis 2017 saniert oder gar geschlossen werden.
Eine fundamentale Neuausrichtung des Sektors ist erforderlich. Dazu stehen umfangreiche EU-Fördergelder zur Verfügung und bieten auch Thüringer Firmen die entsprechenden Sicherheiten bei der Planung und Finanzierung ihrer Projekte, so Grusser.
Für Malaysia sei im April 2013 eine Delegationsreise der Cleantech-Branche vorgesehen, wozu insbesondere Firmen aus den Bereichen Wassertechnologie, Abfallwirtschaft, Biomasse, Energieeffizienz und erneuerbare Energien gehörten. Geplant ist unter anderem ein Fachsymposium zur Präsentation der deutschen Teilnehmer und eine Kooperationsbörse für individuelle Gespräche mit malaysischen Unternehmen, berichtet der IHK-Chef.
