Übermut oder Anschlag?
Dienstag, 01. Januar 2013, 20:00 Uhr
Die nnz hatte heute bereits über die Folgen der Silvester-Knallereien berichtet. Immer wieder sind auch Briefkastenanlagen das Ziel von Unbelehrbaren. Einige gingen in der Nacht doch einen Schritt zu weit...
Vermutlich in der Nacht wurde der Briefkasten der islamischen Begegnungsstätte in der Halleschen Straße in Nordhausen verwüstet. Ersten Ermittlungen der Kriminaltechnik zufolge wurde in einem Briefkasten ein sogenannter Polen-Böller gezündet. Die Wucht der Explosion war derart start, dass das Briefkastengestell aus der Verankerung gerissen und gegen die Eingangstür geschleudert wurde. Die Tat muss sich nach 2 Uhr ereignet haben, so die Ermittler im Gespräch mit der nnz. Die Polizei geht bislang nicht davon aus, dass es sich um einen gezielten Anschlag gegen die dortige Moschee und das islamische Begegnungszentrum gehandelt habe. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.
Update: Im weiteren Verlauf der Ermittlungen wurde bekannt, dass das islamische Begegnungzentrum über einen eigenen Briefkasten verfügt, der nicht beschädigt wurde. Insofern kann ein fremdenfeindliches Motiv der Tat ausgeschlossen werden. Vor Ort informierte sich auch der Chef der Landespolizeiinspektion Nordhausen, Thomas Unger, über den zwischenzeitlichen Stand der Ermittlungen.
Autor: redVermutlich in der Nacht wurde der Briefkasten der islamischen Begegnungsstätte in der Halleschen Straße in Nordhausen verwüstet. Ersten Ermittlungen der Kriminaltechnik zufolge wurde in einem Briefkasten ein sogenannter Polen-Böller gezündet. Die Wucht der Explosion war derart start, dass das Briefkastengestell aus der Verankerung gerissen und gegen die Eingangstür geschleudert wurde. Die Tat muss sich nach 2 Uhr ereignet haben, so die Ermittler im Gespräch mit der nnz. Die Polizei geht bislang nicht davon aus, dass es sich um einen gezielten Anschlag gegen die dortige Moschee und das islamische Begegnungszentrum gehandelt habe. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.
Update: Im weiteren Verlauf der Ermittlungen wurde bekannt, dass das islamische Begegnungzentrum über einen eigenen Briefkasten verfügt, der nicht beschädigt wurde. Insofern kann ein fremdenfeindliches Motiv der Tat ausgeschlossen werden. Vor Ort informierte sich auch der Chef der Landespolizeiinspektion Nordhausen, Thomas Unger, über den zwischenzeitlichen Stand der Ermittlungen.



