nnz-Rückspiegel: 5. Februar 2003
Donnerstag, 05. Februar 2004, 06:42 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Knete, Nordbrand, Wasser und Quote
Keine Knete genehmigt
Im Oktober vergangenen Jahres hatte der Stadtrat von Nordhausen den Haushalt der Verwaltung beschlossen. Wohl gemerkt: Den für dieses Jahr. Nur das Zahlenwerk ist gerade mal das Papier wert, auf dem es gedruckt worden war. Wie jeder Haushalt einer kommunalen Verwaltung muß auch dieser durch eine Aufsichtsbehörde genehmigt werden. Im Falle der Stadt Nordhausen sitzt sie in der Behringstraße und nennt sich Kommunalaufsicht. Die aber hat den Haushalt nicht genehmigt. Dutzende Schreiben und Gespräche soll es zwischen dem Rathaus und dem Landratsamt gegeben haben. Letzter Stand der Dinge. Die Kommunalaufsicht hält auch weiterhin die dauernde Leistungsfähigkeit der Stadt Nordhausen für die nächsten Jahre nicht für gegeben. Auch sei die Kreditbelastung viel zu hoch wird da moniert. Die Stadt will sich indes mit eigenen Mitteln an den eigenen kommunalen Haaren aus dem Schlamassel ziehen. Das Wundermittel nennt sich Beitrittsbeschluß zum Haushalt. Und dieser soll am 19. Februar zur nächsten Stadtratssitzung gefasst werden...ausführlich im nnz-Archiv
Nordbrand-Deal: Erste Reaktionen
Der Verkauf der alkoholischen Sparte der Eckes AG ist verschoben worden, eine Sitzung des Aufsichtsrates wurde abgesagt. Für den Verkauf der Alkoholsparte der Eckes AG (UBS) liegen mehrere attraktive Angebote in der Konzernzentrale in Nieder-Olm vor, sagte der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Dr. Lorenz M. Raith, heute in Mainz. Jedoch müssten noch einige Fragen geklärt werden. Dazu gehört nach nnz-Informationen unter anderem die abschließende Berücksichtigung von kartellrechtlichen Aspekten einer Veräußerung in Deutschland, Italien und Tschechien. Die vorliegenden Angebote werden weiterverhandelt, so der Chef des Aufsichtsrates.
Für den Vorsitzenden des Betriebsrates in Nieder-Olm, Uwe Michalski, ist die heutige Absage weder positiv noch negativ zu bewerten. Sie erreichte ihn als Mitglied des Aufsichtsrates eine Stunde vor dem Beginn der Protestkundgebung der Mitarbeiter in Nieder-Olm, zu den auch rund 30 Nordhäuser mit einem Bus angereist waren. Auf jeden Fall bringe die heutige Nicht-Entscheidung erst noch einmal Zeit, auch für die Mitarbeiter...ausführlich im nnz-Archiv
Dramatisch: Quote explodiert
Das Nordhäuser Arbeitsamt hat heute die Arbeitsmarktdaten für den Januar vorgestellt. Und die sehen fast katastrophal aus. Die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer im Landkreis Nordhausen ist seit langem wieder über die Marke von 10.000 geklettert. Die Arbeitslosigkeit hat sich in allen Landkreisen des Arbeitsamtsbezirkes gegenüber dem Vormonat erhöht. Im Vergleich zum Vorjahr werden aber für den Landkreis Nordhausen und den Kyffhäuserkreis weniger Arbeitslose ausgewiesen, während im Landkreis Eichsfeld ein Anstieg zu verzeichnen ist. Im Landkreis Nordhausen hat sich im Berichtsmonat die Arbeitslosigkeit gegenüber Dezember um 804 erhöht. Im Vergleich zum Januar des Vorjahres gab es aber 140 Arbeitslose weniger. Insgesamt waren am Monatsende 10.503 Personen ohne Job. Die Arbeitslosenquote hat sich von 22,1 Prozent im Dezember auf nunmehr 22,8 Prozent entwickelt...ausführlich im nnz-Archiv
Viel Arbeit für Wasserverband
Auch in diesem Jahr gibt es für Bauunternehmen in der Region allerhand zu tun. Auftraggeber für viele Leistungen wird der Wasserverband Nordhausen (WVN) sein. Der hat sich einiges vorgenommen. Im Mittelpunkt der Rekonstruktion und Erneuerung des Leitungsnetzes wird 2003 die Rolandstadt stehen. Der Grund für die Fokussierung liegt auf der Hand: Auch in diesem Jahr wird im Rahmen der Begleitmaßnahmen für die Landesgartenschau viel gebuddelt. Und da will sich der WVN mit einklinken. Unter anderem in der Verbindungsachse zwischen dem Bahnhof und der Altstadt. Neue Leitungen kommen also in die untere Bahnhofstraße (nnz berichtete) sowie in deren Fortführung bis zum Kreisel in der Neustadtstraße. Allein hierfür sind vom Verband rund 355.000 Euro veranschlagt worden. Weitere Wasserbaustellen werden die Blasiistraße, der Kirchplatz, die Weberstraße, die Uferstraße, die Morgenröte und der Petersberg sein. Gemeinsam mit anderen Unternehmen und der Stadt können so die Kosten für die Sanierung gesenkt und können Fördermittel in Anspruch genommen werden...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzKnete, Nordbrand, Wasser und Quote
Keine Knete genehmigt
Im Oktober vergangenen Jahres hatte der Stadtrat von Nordhausen den Haushalt der Verwaltung beschlossen. Wohl gemerkt: Den für dieses Jahr. Nur das Zahlenwerk ist gerade mal das Papier wert, auf dem es gedruckt worden war. Wie jeder Haushalt einer kommunalen Verwaltung muß auch dieser durch eine Aufsichtsbehörde genehmigt werden. Im Falle der Stadt Nordhausen sitzt sie in der Behringstraße und nennt sich Kommunalaufsicht. Die aber hat den Haushalt nicht genehmigt. Dutzende Schreiben und Gespräche soll es zwischen dem Rathaus und dem Landratsamt gegeben haben. Letzter Stand der Dinge. Die Kommunalaufsicht hält auch weiterhin die dauernde Leistungsfähigkeit der Stadt Nordhausen für die nächsten Jahre nicht für gegeben. Auch sei die Kreditbelastung viel zu hoch wird da moniert. Die Stadt will sich indes mit eigenen Mitteln an den eigenen kommunalen Haaren aus dem Schlamassel ziehen. Das Wundermittel nennt sich Beitrittsbeschluß zum Haushalt. Und dieser soll am 19. Februar zur nächsten Stadtratssitzung gefasst werden...ausführlich im nnz-Archiv
Nordbrand-Deal: Erste Reaktionen
Der Verkauf der alkoholischen Sparte der Eckes AG ist verschoben worden, eine Sitzung des Aufsichtsrates wurde abgesagt. Für den Verkauf der Alkoholsparte der Eckes AG (UBS) liegen mehrere attraktive Angebote in der Konzernzentrale in Nieder-Olm vor, sagte der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Dr. Lorenz M. Raith, heute in Mainz. Jedoch müssten noch einige Fragen geklärt werden. Dazu gehört nach nnz-Informationen unter anderem die abschließende Berücksichtigung von kartellrechtlichen Aspekten einer Veräußerung in Deutschland, Italien und Tschechien. Die vorliegenden Angebote werden weiterverhandelt, so der Chef des Aufsichtsrates.
Für den Vorsitzenden des Betriebsrates in Nieder-Olm, Uwe Michalski, ist die heutige Absage weder positiv noch negativ zu bewerten. Sie erreichte ihn als Mitglied des Aufsichtsrates eine Stunde vor dem Beginn der Protestkundgebung der Mitarbeiter in Nieder-Olm, zu den auch rund 30 Nordhäuser mit einem Bus angereist waren. Auf jeden Fall bringe die heutige Nicht-Entscheidung erst noch einmal Zeit, auch für die Mitarbeiter...ausführlich im nnz-Archiv
Dramatisch: Quote explodiert
Das Nordhäuser Arbeitsamt hat heute die Arbeitsmarktdaten für den Januar vorgestellt. Und die sehen fast katastrophal aus. Die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer im Landkreis Nordhausen ist seit langem wieder über die Marke von 10.000 geklettert. Die Arbeitslosigkeit hat sich in allen Landkreisen des Arbeitsamtsbezirkes gegenüber dem Vormonat erhöht. Im Vergleich zum Vorjahr werden aber für den Landkreis Nordhausen und den Kyffhäuserkreis weniger Arbeitslose ausgewiesen, während im Landkreis Eichsfeld ein Anstieg zu verzeichnen ist. Im Landkreis Nordhausen hat sich im Berichtsmonat die Arbeitslosigkeit gegenüber Dezember um 804 erhöht. Im Vergleich zum Januar des Vorjahres gab es aber 140 Arbeitslose weniger. Insgesamt waren am Monatsende 10.503 Personen ohne Job. Die Arbeitslosenquote hat sich von 22,1 Prozent im Dezember auf nunmehr 22,8 Prozent entwickelt...ausführlich im nnz-Archiv
Viel Arbeit für Wasserverband
Auch in diesem Jahr gibt es für Bauunternehmen in der Region allerhand zu tun. Auftraggeber für viele Leistungen wird der Wasserverband Nordhausen (WVN) sein. Der hat sich einiges vorgenommen. Im Mittelpunkt der Rekonstruktion und Erneuerung des Leitungsnetzes wird 2003 die Rolandstadt stehen. Der Grund für die Fokussierung liegt auf der Hand: Auch in diesem Jahr wird im Rahmen der Begleitmaßnahmen für die Landesgartenschau viel gebuddelt. Und da will sich der WVN mit einklinken. Unter anderem in der Verbindungsachse zwischen dem Bahnhof und der Altstadt. Neue Leitungen kommen also in die untere Bahnhofstraße (nnz berichtete) sowie in deren Fortführung bis zum Kreisel in der Neustadtstraße. Allein hierfür sind vom Verband rund 355.000 Euro veranschlagt worden. Weitere Wasserbaustellen werden die Blasiistraße, der Kirchplatz, die Weberstraße, die Uferstraße, die Morgenröte und der Petersberg sein. Gemeinsam mit anderen Unternehmen und der Stadt können so die Kosten für die Sanierung gesenkt und können Fördermittel in Anspruch genommen werden...ausführlich im nnz-Archiv
