Gewonnen hat....
Donnerstag, 27. Dezember 2012, 11:31 Uhr
Seit 1999 lobt der in Quedlinburg ansässige Regionalverband Harz jährlich den Harzer Naturparkpreis aus. Im Gebiet seiner Mitgliedslandkreise Goslar, Harz, Mansfeld-Südharz, Nordhausen und Osterode am Harz will er damit die Aufmerksamkeit der Einwohner auf scheinbar alltägliche Dinge lenken...
Wiesen und regionale Produkte ist das Thema des Harzer Naturparkpreises 2013. In der Harzregion prägen sie die Landschaft mit: Wiesen und Streuobstwiesen. Ihre kontinuierliche Bewirtschaftung ist für die Bewahrung des Landschaftsbildes unabdingbar. Wie werden sie gepflegt? Wird die Biomasse genutzt, werden Früchte veredelt? Werden dabei regionale Produkte erzeugt und vermarktet?
Diesen Fragen ging die vierköpfige Jury nach. Beworben hatten sich Landwirte, Vereine und andere Zusammenschlüsse. Vor Ort wurden die fünf aussichtsreichsten Bewerbungen von der Jury in Augenschein genommen: in Hasselfelde und Benneckenstein (beide Landkreis Harz), in Hainrode und Tilleda (beide Landkreis Mansfeld-Südharz) sowie in Düna (Landkreis Osterode am Harz).
Am meisten konnte Landwirt Daniel Wehmeyer aus Düna die Jurymitglieder für sich und sein Konzept begeistern. Er hat einen Öko-Betrieb aufgebaut, den seine junge Familie bewirtschaftet. Mutterkühe der Rasse Harzer Rotes Höhenvieh und deren Nachzucht stehen während der Vegetationszeit auf Weiden im Naturpark, so im Naturschutzgebiet Hainholz/Beyerstein. Auf Wiesen und Mähweiden wird Winterfutter produziert, ob bei Lerbach, Riefensbeek-Kammschlacken, Wieda oder Altenau. Duftendes Bergwiesenheu und Anwelksilage kann so den Tieren als Futter dargeboten werden, wenn sie während der kalten Jahreszeit im großen und hellen Stall untergebracht sind. Der Laufstall wurde 2003 als Außenklimastall in Düna, einem Ortsteil der Kreisstadt Osterode, neu erbaut.
Am Ende geht es um hochwertiges Rindfleisch. Zehn bis elf Monate sind die Kälber auf der Weide, bevor sie von ihren Muttertieren getrennt werden. Während die weibliche Nachzucht überwiegend der Reproduktion des Kuhbestandes dient, werden die Jungbullen unter Zugabe von Kraftfutter aus hofeigenem Biogetreide gemästet, bis sie schlachtreif sind. Über die hofeigene Schlachtung erfolgt die Vermarktung des Fleisches an Privathaushalte und Gastronomen der Harzregion.
Um das Verständnis für die Landwirtschaft in der Region zu fördern, arbeitet Daniel Wehmeyer sogar mit Schulen zusammen. Schülerinnen und Schülern können bei ihm Landwirtschaft hautnah erleben. Zudem sind Interessierte anlässlich von Hofführungen gern gesehen.
Der Naturparkpreis 2013 – ein Sachpreis im Wert von 500 Euro - wird anlässlich des traditionellen Walpurgisempfangs des Regionalverbandes Harz im April an Herrn Daniel Wehmeyer überreicht werden.
Weitere Informationen zum Naturparkwettbewerb finden Sie hier: www.harzregion.de
Autor: redWiesen und regionale Produkte ist das Thema des Harzer Naturparkpreises 2013. In der Harzregion prägen sie die Landschaft mit: Wiesen und Streuobstwiesen. Ihre kontinuierliche Bewirtschaftung ist für die Bewahrung des Landschaftsbildes unabdingbar. Wie werden sie gepflegt? Wird die Biomasse genutzt, werden Früchte veredelt? Werden dabei regionale Produkte erzeugt und vermarktet?
Diesen Fragen ging die vierköpfige Jury nach. Beworben hatten sich Landwirte, Vereine und andere Zusammenschlüsse. Vor Ort wurden die fünf aussichtsreichsten Bewerbungen von der Jury in Augenschein genommen: in Hasselfelde und Benneckenstein (beide Landkreis Harz), in Hainrode und Tilleda (beide Landkreis Mansfeld-Südharz) sowie in Düna (Landkreis Osterode am Harz).
Am meisten konnte Landwirt Daniel Wehmeyer aus Düna die Jurymitglieder für sich und sein Konzept begeistern. Er hat einen Öko-Betrieb aufgebaut, den seine junge Familie bewirtschaftet. Mutterkühe der Rasse Harzer Rotes Höhenvieh und deren Nachzucht stehen während der Vegetationszeit auf Weiden im Naturpark, so im Naturschutzgebiet Hainholz/Beyerstein. Auf Wiesen und Mähweiden wird Winterfutter produziert, ob bei Lerbach, Riefensbeek-Kammschlacken, Wieda oder Altenau. Duftendes Bergwiesenheu und Anwelksilage kann so den Tieren als Futter dargeboten werden, wenn sie während der kalten Jahreszeit im großen und hellen Stall untergebracht sind. Der Laufstall wurde 2003 als Außenklimastall in Düna, einem Ortsteil der Kreisstadt Osterode, neu erbaut.
Am Ende geht es um hochwertiges Rindfleisch. Zehn bis elf Monate sind die Kälber auf der Weide, bevor sie von ihren Muttertieren getrennt werden. Während die weibliche Nachzucht überwiegend der Reproduktion des Kuhbestandes dient, werden die Jungbullen unter Zugabe von Kraftfutter aus hofeigenem Biogetreide gemästet, bis sie schlachtreif sind. Über die hofeigene Schlachtung erfolgt die Vermarktung des Fleisches an Privathaushalte und Gastronomen der Harzregion.
Um das Verständnis für die Landwirtschaft in der Region zu fördern, arbeitet Daniel Wehmeyer sogar mit Schulen zusammen. Schülerinnen und Schülern können bei ihm Landwirtschaft hautnah erleben. Zudem sind Interessierte anlässlich von Hofführungen gern gesehen.
Der Naturparkpreis 2013 – ein Sachpreis im Wert von 500 Euro - wird anlässlich des traditionellen Walpurgisempfangs des Regionalverbandes Harz im April an Herrn Daniel Wehmeyer überreicht werden.
Weitere Informationen zum Naturparkwettbewerb finden Sie hier: www.harzregion.de

