Mit anderen Hauptdarstellern
Dienstag, 03. Februar 2004, 18:38 Uhr
Nordhausen (nnz). Heute ist der Haushalt der Kreisverwaltung beschlossen worden. Alle Fraktionen stimmte zu. Doch wie Politiker nun mal so sind, viele hatten noch was zu sagen. Einige auch was zur Grundsätzlichkeit.
Die Kreistagsmitglieder beschlossen mit fünf Gegenstimmen und sieben Enthaltungen einen Haushalt, dessen letzte Korrekturen gestern noch in den Entwurf eingearbeitet worden waren. Diese letzte Eile befremdete den CDU-Fraktionsvorsitzenden Egon Primas denn auch in seinem Statement. Und fast hätte man meinen können, dass er und seine Fraktion dem Papierchen nicht zustimmen hätten können. Fakt sei für die CDU-Fraktion aber auch, das künftige Geld dürfe sich der Landkreis nicht aus dem Verkauf von Schulen oder Beteiligungen holen, so der christdemokratische Frontmann. Dann kam aber doch seine versöhnliche Art durch. Ich empfehle meiner Fraktion die Zustimmung, so Primas nach dieser Ruderstunde.
Andreas Weigel (SPD) bedankte sich im Namen des Jugendhilfeausschusses für das Entgegenkommen des Finanzausschusses und verwies darauf, dass es seit 1991 nie weniger Geld für die Jugendarbeit gegeben habe, wie in diesem Jahr. Seit 1992 seien die Mittel um 22 Prozent gekürzt worden. Sein Fraktionskollege Winfried Theuerkauf schließlich bat um Zustimmung, denn man müsse in den Ausschüssen schon um jede Zahl ringen. Und da es viele Zahlen seien, wären auch viele Worte nötig gewesen.
Klaus Hummitzsch (PDS) blieb bei soviel Grundsätzlichkeiten nur noch übrig zu erinnern, dass es jedes Jahr das selbe Theater gebe, nur hätten eben die Hauptdarsteller gewechselt. Da throne nicht mehr allein die CDU, sondern müsse sich die Macht eben mit Rot und Rot teilen. Und im Übrigen wolle man doch eigentlich nicht wirklich in die Tiefe gehen, denn schließlich habe man das Zahlenwerk gemeinsam erschaffen.
Autor: nnzDie Kreistagsmitglieder beschlossen mit fünf Gegenstimmen und sieben Enthaltungen einen Haushalt, dessen letzte Korrekturen gestern noch in den Entwurf eingearbeitet worden waren. Diese letzte Eile befremdete den CDU-Fraktionsvorsitzenden Egon Primas denn auch in seinem Statement. Und fast hätte man meinen können, dass er und seine Fraktion dem Papierchen nicht zustimmen hätten können. Fakt sei für die CDU-Fraktion aber auch, das künftige Geld dürfe sich der Landkreis nicht aus dem Verkauf von Schulen oder Beteiligungen holen, so der christdemokratische Frontmann. Dann kam aber doch seine versöhnliche Art durch. Ich empfehle meiner Fraktion die Zustimmung, so Primas nach dieser Ruderstunde.
Andreas Weigel (SPD) bedankte sich im Namen des Jugendhilfeausschusses für das Entgegenkommen des Finanzausschusses und verwies darauf, dass es seit 1991 nie weniger Geld für die Jugendarbeit gegeben habe, wie in diesem Jahr. Seit 1992 seien die Mittel um 22 Prozent gekürzt worden. Sein Fraktionskollege Winfried Theuerkauf schließlich bat um Zustimmung, denn man müsse in den Ausschüssen schon um jede Zahl ringen. Und da es viele Zahlen seien, wären auch viele Worte nötig gewesen.
Klaus Hummitzsch (PDS) blieb bei soviel Grundsätzlichkeiten nur noch übrig zu erinnern, dass es jedes Jahr das selbe Theater gebe, nur hätten eben die Hauptdarsteller gewechselt. Da throne nicht mehr allein die CDU, sondern müsse sich die Macht eben mit Rot und Rot teilen. Und im Übrigen wolle man doch eigentlich nicht wirklich in die Tiefe gehen, denn schließlich habe man das Zahlenwerk gemeinsam erschaffen.
