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Nicht nur Bahnhof verstanden

Dienstag, 03. Februar 2004, 13:52 Uhr
Nordhausen/Sollstedt (nnz). Auch im neuen Jahr wollen sich die Akteure der Agenda 21 ins Gespräch bringen. Was sie im Jahr 2004 vorhaben, dazu wurde jetzt in Sollstedt beraten.


Zur ersten Beratung 2004 wurden die Agenda 21-Akteure in die Gemeinde Sollstedt eingeladen. Es waren 31 Teilnehmer aus den vier Landkreisen Nordthüringens zu dieser Veranstaltung angereist. Bürgermeister Jürgen Hohberg begrüßte alle und informierte über die Entwicklung der Kommune seit 1990. Seit rund fünf Jahren arbeitet Sollstedt im Agenda 21 Prozess.

Auf der Tagesordnung standen u. a. die Besichtigung und Information über das Projekt „Der ganz andere Bahnhof – Hilfe zur Selbsthilfe“. Seit 1996 werden hier Menschen betreut, die ins soziale Abseits geraten sind. Den Hilfesuchen werden zum Beispiel psychosoziale Beratung, „Ambulant Betreutes Wohnen“, therapeutische Arbeitsprojekte oder alternative Gottesdienste angeboten.

Für alle Teilnehmer waren die Informationen des Leiters des Projektes, Herrn Rehbein, sehr beeindruckend und regten zu interessanten Gesprächen an. Anschließend wurde der Workshop in der Begegnungsstätte in Wülfingerode fortgesetzt. Fachliche Informationen zur Agenda 21 Arbeit, Termine über die Abgabe von Projektanträgen, Veranstaltungen sowie die Bilanz über die Prozess- und Projektförderung wurden bekannt gegeben. Ein weiterer interessanter Tagungspunkt war der Vortrag eines Energieberaters zu „Erneuerbaren Energien“ und deren vielfältige Einsatzmöglichkeiten. In dem sehr positiv bewerteten Erfahrungsaustausch wurden viele Fragen und Probleme in der anschließenden Diskussion angesprochen.

Der nächste Workshop wird gemeinsam mit der Regionalstelle für Ostthüringen im Zentrum für „Nachwachsende Rohstoffe“ des Thüringen Landwirtschaftsministeriums in Dornburg Anfang Mai durchgeführt.
P.S. Für die private Spende des Bürgermeisters sagen die Agenda 21 Akteure herzlichen Dank!
Autor: nnz

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