Vortrag des Geschichtsvereins
Montag, 07. Januar 2013, 12:09 Uhr
Morgen um 19 Uhr lädt der Geschichtsverein zu einem Vortrag in den Großen Plenarsaal im Historischen Landratsamt ein. Prof. Dr. Michael Meyer und Björn Rauchfuß vom Institut für Prähistorische Archäologie der Freien Universität Berlin werden in einen Ausschnitt der langen Siedlungsgeschichte der Goldenen Aue eintauchen...
"Das Dorf der Einwanderer bei Leimbach - Neues zu den Siedlern der polnischen Przeworsk-Kultur im Südharzvorland" - so der Titel ihres Vortrags. "Przeworsker Kultur ist der Name einer eisenzeitlichen archäologischen Kultur auf dem Gebiet des heutigen Polens wischen Warthe, Oder, Bug und Karpaten", erläutert Hans-Jürgen Grönke vom Geschichtsverein.
"Träger dieser Kultur waren ostgermanische Stämme wie beispielsweise die Vandalen, Burgunder oder Lugier. Die Kultur existierte etwa vom 3. Jahrhundert v. Chr. bis ins 5. Jahrhundert n. Chr. Die Siedlungen lagen meist an Bachtälern. Funde dieser Kultur finden sich heute in der Lausitz im Mittelelbe-Raum, an der Saale sowie im Raum des Südharzes zwischen Leimbach und Steigerthal."
Diese Funde und Befunde, die in den letzten drei Jahren hier an der Unteren Gras-Mühle bei Ausgrabungen gemacht wurden, werden Prof. Dr. Michael Meyer und Björn Rauchfuß vorstellen. Mit dem Vortrag im Plenarsaal lösen der Geschichtsverein und der Landkreis eine Vereinbarung ein, die sie als "Gutes Geschäft" beim Marktplatz für Unternehmen und Gemeinnützige abgeschlossen haben. Die Beigeordnete Loni Grünwald hatte den Plenarsaal als Veranstaltungsort angeboten.
Autor: red"Das Dorf der Einwanderer bei Leimbach - Neues zu den Siedlern der polnischen Przeworsk-Kultur im Südharzvorland" - so der Titel ihres Vortrags. "Przeworsker Kultur ist der Name einer eisenzeitlichen archäologischen Kultur auf dem Gebiet des heutigen Polens wischen Warthe, Oder, Bug und Karpaten", erläutert Hans-Jürgen Grönke vom Geschichtsverein.
"Träger dieser Kultur waren ostgermanische Stämme wie beispielsweise die Vandalen, Burgunder oder Lugier. Die Kultur existierte etwa vom 3. Jahrhundert v. Chr. bis ins 5. Jahrhundert n. Chr. Die Siedlungen lagen meist an Bachtälern. Funde dieser Kultur finden sich heute in der Lausitz im Mittelelbe-Raum, an der Saale sowie im Raum des Südharzes zwischen Leimbach und Steigerthal."
Diese Funde und Befunde, die in den letzten drei Jahren hier an der Unteren Gras-Mühle bei Ausgrabungen gemacht wurden, werden Prof. Dr. Michael Meyer und Björn Rauchfuß vorstellen. Mit dem Vortrag im Plenarsaal lösen der Geschichtsverein und der Landkreis eine Vereinbarung ein, die sie als "Gutes Geschäft" beim Marktplatz für Unternehmen und Gemeinnützige abgeschlossen haben. Die Beigeordnete Loni Grünwald hatte den Plenarsaal als Veranstaltungsort angeboten.

