Kandidaten und Vorsitzenden gewählt
Samstag, 31. Januar 2004, 15:46 Uhr
Nordhausen (nnz). Nun haben auch die Liberalen im Landkreis Nordhausen ihre Landtagskandidaten. Und nicht nur das, sie wählten auch gleich noch einen neuen Kreisvorsitzenden. Eines kann hier schon gesagt werden, es gibt da einige Unterschiede zu den anderen. nnz stellt die Kandidaten vor.
Zur Neuwahl des FDP Kreisvorsitzenden und zur Aufstellung der Direktkandidaten für die Landtagswahl trafen sich am vergangenen Donnerstag die Liberalen aus Kreis und Stadt in der Finkenburg. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Claus Peter Roßberg, der die Liberalen seit dem berufsbedingten Rückzug von Klaus-Dieter Drick nun auch im Landkreis anführt. Roßberg machte in seiner Eröffnungsrede klar, wie wichtig eine liberale Beteiligung im Landkreis und im Land sei und hob besonders die positiven Umfrageergebnisse seit der Aufstellung von Uwe Barth als Spitzenkandidat der Thüringer FDP hervor. Bei der derzeitigen Lage im Land verlangen die Bürger nach einer wahren Alternative und eben diese werden wir ihnen bei den kommenden Wahlen anbieten, so Claus Peter Roßberg optimistisch.
Bei der anschließenden Wahl zum Kreisvorsitzenden wurde er dann mit großer Mehrheit bestätigt. Zu seiner neuen ersten Stellvertreterin und zur Direktkandidatin für den Landkreis Nordhausen wählten die Liberalen die 38jährige Regelschullehrerin Franka Hitzing aus Friedrichsthal. Franke Hitzing gehört dort dem Gemeinderat an, ist verheiratet und hat eine Tochter. Ihr Thema, ganz klar, ist die Thüringer Bildungspolitik. Für die Stadt Nordhausen wird der 22 jährige Student Marcel Hardrath ins Rennen gehen. Hardrath studiert an der FHN Public Management/ Öffentliche BWL, seine Hauptschwerpunkte liegen vor allem im Bereich des Bürokratieabbaus und der Jugendpolitik. Den Nordhäuser Stadträten ist er als einer der Sprecher des Jugendbeirates sehr bekannt.
Inhaltlich grenzten sich die Liberalen bereits in Ihrer jeweiligen Vorstellung von den Kandidaten der anderen Parteien ab, die auch reichlich Schellte bekamen. Besonders amüsant fanden die Liberalen beispielsweise das Statement des SPD Direktkandidaten in der Stadt Nordhausen, der sich in der nnz darüber beschwerte, dass nur die CDU Lottomittel verteilen dürfe und deshalb nun eine Verteilungskommission dafür eingerichtet werden sollte.
Wissen Sie, ich frage mich warum das die SPD nicht schon letzten Wahlkampf gefordert hat! Es könnte vielleicht, aber auch wirklich nur vielleicht damit zutun haben, dass der damalige Direktkandidat der SPD selbst fleißig Schecks verteilt hat! Bei solchen Äußerungen braucht man sich nun wirklich nicht zu fragen, warum die Bürger kein Vertrauen mehr in die Politik haben folgte Marcel Hardrath damit der Argumentation in der nnz.
Gerade in diesem Punkt wollen die beiden FDP Kandidaten ansetzen. Aber sie beantworten auch die Frage, warum gerade jetzt FDP wählen sollte. Gerade Hardrath versuchte in seinem Statement, diese Frage zu beantworten: Politiker, die sich jetzt erschöpft zurück lehnen, die sich damit zufrieden geben, sind Teil der deutschen Krankheit. Und diese Politiker sehen sie auch hier, wenn sie sich beispielsweise die anderen Direktkandidaten in Nordhausen ansehen. Aber einfach die Probleme überzulackieren löst doch keine Probleme. Das Haus Deutschland, aber auch gerade das Land Thüringen braucht neue tragende Wände, wenn wir für die Zukunft fest gerüstet sein wollen. Und das heißt ganz klar, dass wir es bei den Fundamenten beginnen müssen neu zu gründen. Das heißt hier ist kein Renovierungsprogramm gefragt sondern ein Sanierungsprogramm.
Bleibt dann aber doch eine Frage: Sind die Menschen, in diesem Jahr sind das ja die Wähler, bereit, diesem Kurs zu folgen?
Autor: nnz
Zur Neuwahl des FDP Kreisvorsitzenden und zur Aufstellung der Direktkandidaten für die Landtagswahl trafen sich am vergangenen Donnerstag die Liberalen aus Kreis und Stadt in der Finkenburg. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Claus Peter Roßberg, der die Liberalen seit dem berufsbedingten Rückzug von Klaus-Dieter Drick nun auch im Landkreis anführt. Roßberg machte in seiner Eröffnungsrede klar, wie wichtig eine liberale Beteiligung im Landkreis und im Land sei und hob besonders die positiven Umfrageergebnisse seit der Aufstellung von Uwe Barth als Spitzenkandidat der Thüringer FDP hervor. Bei der derzeitigen Lage im Land verlangen die Bürger nach einer wahren Alternative und eben diese werden wir ihnen bei den kommenden Wahlen anbieten, so Claus Peter Roßberg optimistisch.Bei der anschließenden Wahl zum Kreisvorsitzenden wurde er dann mit großer Mehrheit bestätigt. Zu seiner neuen ersten Stellvertreterin und zur Direktkandidatin für den Landkreis Nordhausen wählten die Liberalen die 38jährige Regelschullehrerin Franka Hitzing aus Friedrichsthal. Franke Hitzing gehört dort dem Gemeinderat an, ist verheiratet und hat eine Tochter. Ihr Thema, ganz klar, ist die Thüringer Bildungspolitik. Für die Stadt Nordhausen wird der 22 jährige Student Marcel Hardrath ins Rennen gehen. Hardrath studiert an der FHN Public Management/ Öffentliche BWL, seine Hauptschwerpunkte liegen vor allem im Bereich des Bürokratieabbaus und der Jugendpolitik. Den Nordhäuser Stadträten ist er als einer der Sprecher des Jugendbeirates sehr bekannt.
Inhaltlich grenzten sich die Liberalen bereits in Ihrer jeweiligen Vorstellung von den Kandidaten der anderen Parteien ab, die auch reichlich Schellte bekamen. Besonders amüsant fanden die Liberalen beispielsweise das Statement des SPD Direktkandidaten in der Stadt Nordhausen, der sich in der nnz darüber beschwerte, dass nur die CDU Lottomittel verteilen dürfe und deshalb nun eine Verteilungskommission dafür eingerichtet werden sollte. Wissen Sie, ich frage mich warum das die SPD nicht schon letzten Wahlkampf gefordert hat! Es könnte vielleicht, aber auch wirklich nur vielleicht damit zutun haben, dass der damalige Direktkandidat der SPD selbst fleißig Schecks verteilt hat! Bei solchen Äußerungen braucht man sich nun wirklich nicht zu fragen, warum die Bürger kein Vertrauen mehr in die Politik haben folgte Marcel Hardrath damit der Argumentation in der nnz.
Gerade in diesem Punkt wollen die beiden FDP Kandidaten ansetzen. Aber sie beantworten auch die Frage, warum gerade jetzt FDP wählen sollte. Gerade Hardrath versuchte in seinem Statement, diese Frage zu beantworten: Politiker, die sich jetzt erschöpft zurück lehnen, die sich damit zufrieden geben, sind Teil der deutschen Krankheit. Und diese Politiker sehen sie auch hier, wenn sie sich beispielsweise die anderen Direktkandidaten in Nordhausen ansehen. Aber einfach die Probleme überzulackieren löst doch keine Probleme. Das Haus Deutschland, aber auch gerade das Land Thüringen braucht neue tragende Wände, wenn wir für die Zukunft fest gerüstet sein wollen. Und das heißt ganz klar, dass wir es bei den Fundamenten beginnen müssen neu zu gründen. Das heißt hier ist kein Renovierungsprogramm gefragt sondern ein Sanierungsprogramm.
Bleibt dann aber doch eine Frage: Sind die Menschen, in diesem Jahr sind das ja die Wähler, bereit, diesem Kurs zu folgen?
