Gegen ein Reservat
Freitag, 14. Dezember 2012, 11:59 Uhr
Egon Primas, CDU-Landtagsabgeordneter aus dem Landkreis Nordhausen begrüßt die Erkenntnis der Landesregierung, dass der Versuch der Ausweisung des Thüringer Südharzes als Biosphärenreservat zum jetzigen Zeitpunkt weder fachlich zielführend noch erfolgversprechend ist...
Das sagte der Sprecher für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz der CDU-Fraktion, Egon Primas, nach der Landtagsdebatte zum aktuellen Sachstand der Einrichtung eines Biosphärenreservates Südharz.
Der CDU-Umweltexperte Egon Primas, dessen Wahlkreis den Südharz umfasst, zeigt sich skeptisch hinsichtlich der Akzeptanz eines Biosphärenreservates durch die Bürger vor Ort. Die Ausweisung beziehungsweise die UNESCO-Anerkennung eines Biosphärenreservates im Südharz hat zurzeit keine Aussicht auf die vollständige Unterstützung aller kommunalen Vertreter und Akteure in der Region und wird nicht zu einer erfolgreichen Anerkennung führen, zeigte sich Primas überzeugt.
Er verwies darauf, dass mit der Ausweisung des Südharzes als Naturpark (seit Ende 2010) wesentliche Ziele bereits erreicht wurden. Einerseits wird die Arten- und Biotopvielfalt erhalten und andererseits die Regionalentwicklung sowie ein nachhaltiger Tourismus gefördert, so Primas.
Autor: redDas sagte der Sprecher für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz der CDU-Fraktion, Egon Primas, nach der Landtagsdebatte zum aktuellen Sachstand der Einrichtung eines Biosphärenreservates Südharz.
Der CDU-Umweltexperte Egon Primas, dessen Wahlkreis den Südharz umfasst, zeigt sich skeptisch hinsichtlich der Akzeptanz eines Biosphärenreservates durch die Bürger vor Ort. Die Ausweisung beziehungsweise die UNESCO-Anerkennung eines Biosphärenreservates im Südharz hat zurzeit keine Aussicht auf die vollständige Unterstützung aller kommunalen Vertreter und Akteure in der Region und wird nicht zu einer erfolgreichen Anerkennung führen, zeigte sich Primas überzeugt.
Er verwies darauf, dass mit der Ausweisung des Südharzes als Naturpark (seit Ende 2010) wesentliche Ziele bereits erreicht wurden. Einerseits wird die Arten- und Biotopvielfalt erhalten und andererseits die Regionalentwicklung sowie ein nachhaltiger Tourismus gefördert, so Primas.
