Kinder und Drogen: Eltern sind dem Problem ausgesetzt
Donnerstag, 22. März 2001, 16:31 Uhr
Nordhausen (nnz). Seit Juli vergangenen Jahres gibt es in Nordhausen erstmals einen Gesprächskreis für Eltern von drogengefährdeten und drogenabhängigen Kindern. Die Gesprächsgruppe trifft sich jeweils donnerstags im zweiwöchigen Rhythmus in den Räumen der Diakonie Suchtberatungsstelle in der Arnoldstraße 8. Eltern haben hier die Möglichkeit, in familiärer Atmosphäre Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen, Ängste und Sorgen zu teilen. Die Angehörigen erfahren in offenen Gesprächen Anteilnahme und Verständnis. Ziel ist es in erster Linie, das Lebensgefühl der Eltern zu stärken, um so das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen des betroffenen Familienmitgliedes positiv beeinflussen zu können. Dafür ist der Austausch von Erfahrungen und das gegenseitige Unterstützen in Krisensituationen hilfreich und notwendig. Oftmals erkennt man die Hintergründe der eigenen Problemsituation erst durch die Schilderungen anderer Betroffener. Auch wenn man auch keine Patentrezepte weitergeben kann, sind Gespräche im Elternkreis ein wichtiger Schritt für die Konfliktlösung in der Familie. Betroffene Eltern sind zum nächsten Treffen am 29. März, um 17.30 Uhr herzlich eingeladen.
Die Kontaktadresse lautet: Diakonie Suchtberatungsstelle, Arnoldstraße 8, 99734 Nordhausen, Tel.: 03631/902361 und Fax: 03631/902362.
Autor: nnzDie Kontaktadresse lautet: Diakonie Suchtberatungsstelle, Arnoldstraße 8, 99734 Nordhausen, Tel.: 03631/902361 und Fax: 03631/902362.
