Täglich 20.000 Helden gesucht
Donnerstag, 29. Januar 2004, 12:16 Uhr
Nordhausen(nnz). So viele Superstars findet das Fernsehen nie, aber vielleicht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Was Ihr tun müßt um ein Held zu werden, das weiß die nnz.
Jeden Tag bringen Zeitungen und Fernsehen Unfall und Katastrophenberichte. Über die Arbeit von Rettungsdienst und Krankenhäusern berichten sie seltener. Wie wichtig es ist, daß Blut zur Verfügung steht, bedenkt auch nicht jeder. Dabei werden pro Tag 15.000 Blut und 5.000 Plasmaspenden gebraucht. Da man es nicht einfach herstellen kann, müssen es gesunde Menschen spenden. Viele haben Vorurteile und Ängste, die sich meist als unbegründet erweisen.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat daher in Kooperation mit örtlichen Partnern eine Aktion für junge Leute ins Leben gerufen. "Helden gesucht" heißt sie und findet heute zum zweiten Mal in Deutschland statt, in der Fachhochschule Nordhausen.
Die Hälfte aller Jugendlichen könnte sich vorstellen Blut zu spenden, aber die wenigsten tun es. Beim Blick auf die Unfallstatistik fällt jedoch auf, daß grade Autofahrer zwischen 18 und 25 in die meisten Unfälle verwickelt sind. Es lohnt also darüber nachzudenken Blut zu geben. Wer weiß, wann man selbst welches benötigt. Zwei von drei Menschen sind nämlich im Laufe ihres Lebens auf Blut oder daraus hergestellte Medikamente angewiesen.
Die meisten zur Zeit registrierten Blutspender sind über 50 Jahre alt. Mit 68 Jahren ist spätestens Schluß. Pro Jahr werden aber immer 2-3 % mehr von dem roten Lebenssaft benötigt, auch für neue Medizin, Krebstherapien und bei schweren Operationen.
Als Schirmherr der Aktion wurde Landrat Joachim Claus (CDU) gewonnen. Er ist selbst Blutspender, deshalb war es für ihn selbstverständlich hier mitzumachen.
Ein Held zu werden ist ganz einfach, am Montag dem 02.02.04 von 7.30-19.00 Uhr ins Südharzkrankenhaus kommen und sich anzapfen lassen. Geld gibt´s nicht, aber einen kleinen Imbiß und das gute Gefühl anderen Menschen helfen zu können.
Noch Zweifel? Dann wollen wir schnell die gängigen Vorurteile beseitigen. Außer einem kleinen Piks, wie bei einer Impfung zu Beispiel, merkst du nichts. Man kann auch nicht während der Spende umfallen, weil man sowieso liegt. Und für den Kreislauf gibt´s ja hinterher was zu trinken. Es werden auch nur 500 ml entnommen, und binnen zwei Wochen bilden sich diese Blutbestandteile neu.
Mit Krankheiten wie Aids oder Hepatitis kannst du dich auf keinen Fall anstecken, denn bei der Blutspende wird ausschließlich Einwegmaterial verwendet.
Bis 15.00 Uhr können sich die neuen Helden noch in der Fachhochschule finden lassen. Im Mensagebäude befindet sich der Informationsstand mit Spielen und dem "Heldometer", einer Wurfsäule, die mit Blut- und Plasmabällen gefüllt werden soll.
Autor: wfJeden Tag bringen Zeitungen und Fernsehen Unfall und Katastrophenberichte. Über die Arbeit von Rettungsdienst und Krankenhäusern berichten sie seltener. Wie wichtig es ist, daß Blut zur Verfügung steht, bedenkt auch nicht jeder. Dabei werden pro Tag 15.000 Blut und 5.000 Plasmaspenden gebraucht. Da man es nicht einfach herstellen kann, müssen es gesunde Menschen spenden. Viele haben Vorurteile und Ängste, die sich meist als unbegründet erweisen.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat daher in Kooperation mit örtlichen Partnern eine Aktion für junge Leute ins Leben gerufen. "Helden gesucht" heißt sie und findet heute zum zweiten Mal in Deutschland statt, in der Fachhochschule Nordhausen. Die Hälfte aller Jugendlichen könnte sich vorstellen Blut zu spenden, aber die wenigsten tun es. Beim Blick auf die Unfallstatistik fällt jedoch auf, daß grade Autofahrer zwischen 18 und 25 in die meisten Unfälle verwickelt sind. Es lohnt also darüber nachzudenken Blut zu geben. Wer weiß, wann man selbst welches benötigt. Zwei von drei Menschen sind nämlich im Laufe ihres Lebens auf Blut oder daraus hergestellte Medikamente angewiesen.
Die meisten zur Zeit registrierten Blutspender sind über 50 Jahre alt. Mit 68 Jahren ist spätestens Schluß. Pro Jahr werden aber immer 2-3 % mehr von dem roten Lebenssaft benötigt, auch für neue Medizin, Krebstherapien und bei schweren Operationen.
Als Schirmherr der Aktion wurde Landrat Joachim Claus (CDU) gewonnen. Er ist selbst Blutspender, deshalb war es für ihn selbstverständlich hier mitzumachen.
Ein Held zu werden ist ganz einfach, am Montag dem 02.02.04 von 7.30-19.00 Uhr ins Südharzkrankenhaus kommen und sich anzapfen lassen. Geld gibt´s nicht, aber einen kleinen Imbiß und das gute Gefühl anderen Menschen helfen zu können.
Noch Zweifel? Dann wollen wir schnell die gängigen Vorurteile beseitigen. Außer einem kleinen Piks, wie bei einer Impfung zu Beispiel, merkst du nichts. Man kann auch nicht während der Spende umfallen, weil man sowieso liegt. Und für den Kreislauf gibt´s ja hinterher was zu trinken. Es werden auch nur 500 ml entnommen, und binnen zwei Wochen bilden sich diese Blutbestandteile neu.
Mit Krankheiten wie Aids oder Hepatitis kannst du dich auf keinen Fall anstecken, denn bei der Blutspende wird ausschließlich Einwegmaterial verwendet.
Bis 15.00 Uhr können sich die neuen Helden noch in der Fachhochschule finden lassen. Im Mensagebäude befindet sich der Informationsstand mit Spielen und dem "Heldometer", einer Wurfsäule, die mit Blut- und Plasmabällen gefüllt werden soll.
