Drei aus Nordhausen dabei
Montag, 10. Dezember 2012, 11:08 Uhr
Heute Abend kommen in Berlin die deutschlandweit besten Lehrlinge zusammen - unter ihnen auch neun Auszubildende aus Thüringen, die Familienministerin Kristina Schröder für ihre herausragenden Leistungen ehrt. Mit dabei sind auch drei junge Männer, die in Nordhäuser Unternehmen ausgebildet wurden...
Von mehr als 300.000 Teilnehmern an den Abschlussprüfungen der Industrie- und Handelskammern (IHK) in 218 Berufen sind 228 junge Leute in die Bundeshauptstadt eingeladen. Sie alle haben ihre Prüfung mit der Gesamtnote sehr gut bestanden und den Titel Bundesbeste oder Bundesbester errungen. Über 1.000 Gäste werden dabei sein, wenn Entertainerin Barbara Schöneberger mit Humor und Schlagfertigkeit durch das Programm führt.
Das erleben werden Christian Bender und Gregor Thormann, die eine Ausbildung aus Brenner und Destillateur bei Nordbrand Nordhausen abgeschlossen haben. Mit in Berlin dabei ist darüber hinaus Sascha Groß, der eine Ausbildung als Verfahrensmechaniker bei der Südharz-Asphalt GmbH absolviert hat.
Vor dem Hintergrund überfüllter Hörsäle ist die duale Ausbildung für immer mehr Jugendliche eine Alternative zum Studium - vor allem, da sich an die bestandene Abschlussprüfung jederzeit noch eine Fortbildung oder Hochschulausbildung anschließen lässt, betont der Erfurter IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser.
In Thüringen gebe es viele hervorragende Ausbildungsbetriebe, die meisten davon im mittelständischen Bereich. Dort bilde häufig der Chef oder die Chefin noch selbst aus und seien Überschaubarkeit und familiäre Atmosphäre ein Trumpf. Über die reine Ausbildung hinaus würden sich die Betriebe häufig auch sozial und gesellschaftlich engagieren: sei es, dass schwächere Auszubildende eine Chance bekommen oder Jugendliche einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland absolvieren könnten.
Eine zielgerichtete Berufsausbildung wird vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels immer wichtiger. Der Erfolg unseres dualen Systems zeigt sich auch, wenn man die Jugendarbeitslosigkeit betrachtet: die Quote liegt deutschlandweit im einstelligen Bereich. In Ländern mit schulischen Ausbildungssystemen sieht es ungleich schlechter aus, so in Spanien mit einer Quote von derzeit rund 40 Prozent, berichtet Peter Höhne, Hauptgeschäftsführer der IHK Ostthüringen zu Gera.
Es sei ein großer Vorteil, dass den Jugendlichen in einer zwei- bis dreieinhalbjährigen Ausbildung umfassende berufliche Fähigkeiten vermittelt werden und sie danach als Fachkräfte direkt und bundesweit einsetzbar wären. Dies wüssten die Unternehmer sehr zu schätzen.
Autor: redVon mehr als 300.000 Teilnehmern an den Abschlussprüfungen der Industrie- und Handelskammern (IHK) in 218 Berufen sind 228 junge Leute in die Bundeshauptstadt eingeladen. Sie alle haben ihre Prüfung mit der Gesamtnote sehr gut bestanden und den Titel Bundesbeste oder Bundesbester errungen. Über 1.000 Gäste werden dabei sein, wenn Entertainerin Barbara Schöneberger mit Humor und Schlagfertigkeit durch das Programm führt.
Das erleben werden Christian Bender und Gregor Thormann, die eine Ausbildung aus Brenner und Destillateur bei Nordbrand Nordhausen abgeschlossen haben. Mit in Berlin dabei ist darüber hinaus Sascha Groß, der eine Ausbildung als Verfahrensmechaniker bei der Südharz-Asphalt GmbH absolviert hat.
Vor dem Hintergrund überfüllter Hörsäle ist die duale Ausbildung für immer mehr Jugendliche eine Alternative zum Studium - vor allem, da sich an die bestandene Abschlussprüfung jederzeit noch eine Fortbildung oder Hochschulausbildung anschließen lässt, betont der Erfurter IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser.
In Thüringen gebe es viele hervorragende Ausbildungsbetriebe, die meisten davon im mittelständischen Bereich. Dort bilde häufig der Chef oder die Chefin noch selbst aus und seien Überschaubarkeit und familiäre Atmosphäre ein Trumpf. Über die reine Ausbildung hinaus würden sich die Betriebe häufig auch sozial und gesellschaftlich engagieren: sei es, dass schwächere Auszubildende eine Chance bekommen oder Jugendliche einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland absolvieren könnten.
Eine zielgerichtete Berufsausbildung wird vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels immer wichtiger. Der Erfolg unseres dualen Systems zeigt sich auch, wenn man die Jugendarbeitslosigkeit betrachtet: die Quote liegt deutschlandweit im einstelligen Bereich. In Ländern mit schulischen Ausbildungssystemen sieht es ungleich schlechter aus, so in Spanien mit einer Quote von derzeit rund 40 Prozent, berichtet Peter Höhne, Hauptgeschäftsführer der IHK Ostthüringen zu Gera.
Es sei ein großer Vorteil, dass den Jugendlichen in einer zwei- bis dreieinhalbjährigen Ausbildung umfassende berufliche Fähigkeiten vermittelt werden und sie danach als Fachkräfte direkt und bundesweit einsetzbar wären. Dies wüssten die Unternehmer sehr zu schätzen.
