Blackout - was dann? (Teil 1)
Montag, 10. Dezember 2012, 07:15 Uhr
Geht die Welt am 21. Dezember, also in wenigen Tagen unter? Für die Mayas ging dieser Zyklus zumindest danach nicht mehr weiter, ein neuer begann. Was aber passiert, wenn in Nordhausen und in der gesamten Region flächendeckend für drei oder mehr Tage der Strom ausfällt? Diesen Fragen wollen wir nachgehen...
Nach Ansicht von Experten kann es zwei Ursachen für einen Ausfall der Energieversorgung im gesamten Bundesgebiet sowie in Teilen davon geben. Das ist einerseits der technische Blackout, an dem - auch unabhängige Experten sehen das so - der Einspeiseboom der regenerativen Energieen nicht ganz unschuldig ist, andererseits werden massive Witterungseinflüsse für einen solchen Ausnahmezustand als Ursache angesehen.
Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) nahm erst vor einigen Tagen an einer Konferenz teil zu der der Gemeinde- und Städtebund eingeladen hatte. Dort referierte ein Katastrophenschutz-Experte über mögliche Szenarien und führte aus, dass derzeit die Sicherheit in diesem Lande durch Energiekatastrophen als stärker gefährdet eingeschätzt werde als durch den Terrorismus.
Fazit: Käme es zu einem oben erwähnten Stromausfall, dann "bekommen wir nach zwei Tagen schon die ersten Probleme, die in inneren Unruhen münden könnten", so Jendricke im Gespräch mit der nnz. Vor allem im Winter sei die Gefahr mehr gegeben.
Aber auch außerhalb der kalten Jahreszeit würde die Versorgung nach zwei Tagen zusammenbrechen. Supermärkte, Apotheken, Sparkassen oder Banken, Tankstellen oder die Bahn - nichts geht mehr.
Die nnz will in den kommenden Tagen diesen Problemen intensiver auf den Grund gehen, will aufzeigen, wie sich Verwaltungen und Institutionen für diesen - hoffentlich nie eintretenden - Ernstfall gewappnet haben.
Autor: redNach Ansicht von Experten kann es zwei Ursachen für einen Ausfall der Energieversorgung im gesamten Bundesgebiet sowie in Teilen davon geben. Das ist einerseits der technische Blackout, an dem - auch unabhängige Experten sehen das so - der Einspeiseboom der regenerativen Energieen nicht ganz unschuldig ist, andererseits werden massive Witterungseinflüsse für einen solchen Ausnahmezustand als Ursache angesehen.
Nordhausens Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) nahm erst vor einigen Tagen an einer Konferenz teil zu der der Gemeinde- und Städtebund eingeladen hatte. Dort referierte ein Katastrophenschutz-Experte über mögliche Szenarien und führte aus, dass derzeit die Sicherheit in diesem Lande durch Energiekatastrophen als stärker gefährdet eingeschätzt werde als durch den Terrorismus.
Fazit: Käme es zu einem oben erwähnten Stromausfall, dann "bekommen wir nach zwei Tagen schon die ersten Probleme, die in inneren Unruhen münden könnten", so Jendricke im Gespräch mit der nnz. Vor allem im Winter sei die Gefahr mehr gegeben.
Aber auch außerhalb der kalten Jahreszeit würde die Versorgung nach zwei Tagen zusammenbrechen. Supermärkte, Apotheken, Sparkassen oder Banken, Tankstellen oder die Bahn - nichts geht mehr.
Die nnz will in den kommenden Tagen diesen Problemen intensiver auf den Grund gehen, will aufzeigen, wie sich Verwaltungen und Institutionen für diesen - hoffentlich nie eintretenden - Ernstfall gewappnet haben.
