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Die Zeichen stehen auf Sturm

Mittwoch, 28. Januar 2004, 12:41 Uhr
Nordhausen (nnz). In der kommenden Nacht läuft die Friedenspflicht innerhalb der Tarifverhandlungen in der Metallbranche aus. Gibt es nun Streiks? Die nnz sprach mit der Nordhäuser IG-Metall-Chefin Astrid Schwarz-Zaplinski.


Da seien die Angebote der Arbeitgeber in den westdeutschen Metallbezirken schon ein Frechheit, doch die Thüringer Arbeitgeber, die würden dem Ganzen noch die Krone aufsetzen. Ihr Angebot bestehe bislang in der Kürzung des Urlaubs und der Ausweitung der unbezahlten Arbeitszeit um fünf Stunden. Gehaltsangebote würden überhaupt noch nicht vorliegen.

Bereits in der kommenden Nachtschicht sei in den ersten Unternehmen mit Warnstreiks zu rechnen. Den Auftakt machen da nach nnz-Informationen die „Großen“ der Branche. Und die findet man nicht in Nordthüringen. Vermutlich wird im Thüringer Norden erst einmal die nächste Tarifrunde in der kommenden Woche in Erfurt abgewartet, dann soll es auch in Nordthüringen Warnstreiks geben.

Astrid Schwarz-Zaplinski geht von einer der schwierigsten Tarifrunden aus. Warnstreiks könnte es bis Mitte Februar geben, dann werde die IG Metall vermutlich die Keule rausholen, dann wird richtig gestreikt.
Autor: nnz

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