Letztes Spiel der Hinrunde
Donnerstag, 06. Dezember 2012, 22:01 Uhr
Zum achten und damit letzten Oberliga-Heimpunktspiel der ersten Halbserie empfängt der FSV Wacker 90 Nordhausen am Sonntag um 13 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark die U23 des Traditionsvereins Chemnitzer FC. Der Vorbericht in Ihrer nnz wie immer von Klaus Verkouter...
Mit dieser Partie des 15. Spieltages endet, unabhängig von deren Ausgang, eine überaus erfolgreiche Etappe, in der die Mannschaft mehr leistete, als vor der Saison erwartet werden konnte. Einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen lautete die Zielvorgabe des Präsidenten Nico Kleofas. Das hat Trainer Jörg Goslar mit seinem Funktionsteam bis zu diesem Zeitpunkt auch erfüllt. Doch die Saison ist noch lang. Vorfreude ist zwar in der Adventszeit die schönste Freude, doch das auf die Fußballsituation Wackers zu beziehen, wäre unangemessen.
Freuen wir uns als Anhänger also über das bisher Vollbrachte und harren der Dinge, die noch kommen werden. Als nächstes kommt die Pflichtaufgabe, dem CFC II Paroli zu bieten, wenn unter Leitung des Schiedsrichters Frank Hildebrandt aus Nebra (Unstrut) das Spiel angepfiffen wird. Vielleicht ist es ein gutes Omen, leitete der Referee doch bereits die erfolgreich gestaltete 1:0-Partie gegen den SV Heidenau, auch wenn er gegen Jonas Heidrich, Jindrich Pelan und Pascal Biank drei Gelbe Karten zückte.
Tunc, Löhmannsröben beim Torjubel (Foto: Wacker Nordhausen)
So langsam muss aber die Ladehemmung beim Toreschießen überwunden werden; denn in den letzten beiden Heimspielen konnten unsere Anhänger nur zwei Tore ihrer Idole bejubeln, jeweils 1:0-Erfolge gegen den Heidenauer SV und die SG Blau-Gelb Laubsdorf. Auswärts blieben die Goslar-Schützlinge in Rudolstadt und bei Halle 96 trotz Chancen gar ohne Torerfolg. Trotzdem stehen Charlie Tunc immer noch an zweiter und Jan Löhmannsröben an siebter Stelle der Oberliga-Torschützenliste (sieh Foto).
Chemnitz’ treffsicherster Schütze Martin Rießbeck zielte zwar erst vier Mal richtig, dafür haben die Gäste bereits elf verschiedene Torschützen in ihren Reihen. Auch das ist ein Qualitätskennzeichen.
Überhaupt haben sich die jungen Burschen von CFC-Trainer Kay-Uwe Jendrossek nach Problemen zu Saisonbeginn aufgerappelt und trotz zwei ausgefallener Spiele schon den 9. Tabellenplatz erklommen und seit Mitte September kein Auswärtsspiel mehr verloren. Die letzte Partie gegen Ortrivalen Fortuna Chemnitz fiel den Witterungsbedingungen zum Opfer, während Wacker ein schweres Spiel in Halle in den Beinen steckt und der Einsatz von Jindrich Pelan und Ben Halstenberg weiter eher unwahrscheinlich ist. Auch Tormann Jonas Heidrich wurde im letzten Spiel arg angeschlagen.
Töpfer im Zweikampf (Foto: Wacker Nordhausen)
Alexander Alu Töpfer, der bisher auf neun Einsätze kam und dabei einen Treffer zu den 27 Wackertoren beisteuerte, hat seine Sache beim VfL Halle 96 auf der rechten Seite gut gemacht und sowohl im Abwehrverhalten als auch nach vorn Akzente setzen können, was Trainer Jörg Goslar mit Freude zur Kenntnis nahm und vielleicht auch am kommenden Sonntag zum Tragen kommen könnte. Wie wichtig Besetzungsvarianten sind, zeigt sich gerade jetzt, wo Toni Jurascheck für drei Pflichtspiele gesperrt ist und Jindrich Pelan nach seinem Kreuzbandriss für lange Zeit ausfallen wird. Jindrich, gute Genesung.
Wacker hat gegen die Chemnitzer, selbst gegen deren Erste, auch wenn das lange Zeit her ist, recht gute Erinnerungen, konnte doch einst ein gewisser Michael Ballack, seines Zeichens langjähriger Capitano der deutschen Nationalmannschaft, bei seinem Mitwirken einen 1:0-Erfolg der Nordhäuser nicht verhindern. Einen Ballack besitzen die Chemnitzer U23-Spieler zwar nicht, aber viele ehrgeizige Spieler, die in die Bundesligaelf gelangen wollen, außerdem etliche Akteure mit genügend höherklassiger Erfahrung – sie sind also alles andere als heurige Hasen.
Für die Wacker-Reserve beginnt am schon Sonnabend, bereits die Rückrunde, bevor die Hinrunde überhaupt abgeschlossen wurde. Um 14 Uhr wird auf dem Kunstrasenplatz im Albert-Kuntz-Sportpark der SV Empor Walschleben empfangen. Wegen der unterschiedlichen Anzahl ausgetragener Spiele (zwischen 12 und 15 an der Zahl) gibt die aktuelle Tabelle nicht viel her. Durch zwei Treffer von Thomas Riemekasten hatte Wacker II in Walschleben 2:0 gewinnen können. Ein voller Erfolg sollte wieder das Ziel sein, auch wenn die Gäste den Zwei-Punkte-Rückstand zu uns wettmachen wollen.
Präsidium, Trainer und Mannschaft wünschen sich trotz der Kälte und bei der Ersten trotz des verkaufsoffenen Sonntags noch einmal die volle Unterstützung der Fans.
Klaus Verkouter
Autor: psgMit dieser Partie des 15. Spieltages endet, unabhängig von deren Ausgang, eine überaus erfolgreiche Etappe, in der die Mannschaft mehr leistete, als vor der Saison erwartet werden konnte. Einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen lautete die Zielvorgabe des Präsidenten Nico Kleofas. Das hat Trainer Jörg Goslar mit seinem Funktionsteam bis zu diesem Zeitpunkt auch erfüllt. Doch die Saison ist noch lang. Vorfreude ist zwar in der Adventszeit die schönste Freude, doch das auf die Fußballsituation Wackers zu beziehen, wäre unangemessen.
Freuen wir uns als Anhänger also über das bisher Vollbrachte und harren der Dinge, die noch kommen werden. Als nächstes kommt die Pflichtaufgabe, dem CFC II Paroli zu bieten, wenn unter Leitung des Schiedsrichters Frank Hildebrandt aus Nebra (Unstrut) das Spiel angepfiffen wird. Vielleicht ist es ein gutes Omen, leitete der Referee doch bereits die erfolgreich gestaltete 1:0-Partie gegen den SV Heidenau, auch wenn er gegen Jonas Heidrich, Jindrich Pelan und Pascal Biank drei Gelbe Karten zückte.
Tunc, Löhmannsröben beim Torjubel (Foto: Wacker Nordhausen)
So langsam muss aber die Ladehemmung beim Toreschießen überwunden werden; denn in den letzten beiden Heimspielen konnten unsere Anhänger nur zwei Tore ihrer Idole bejubeln, jeweils 1:0-Erfolge gegen den Heidenauer SV und die SG Blau-Gelb Laubsdorf. Auswärts blieben die Goslar-Schützlinge in Rudolstadt und bei Halle 96 trotz Chancen gar ohne Torerfolg. Trotzdem stehen Charlie Tunc immer noch an zweiter und Jan Löhmannsröben an siebter Stelle der Oberliga-Torschützenliste (sieh Foto). Chemnitz’ treffsicherster Schütze Martin Rießbeck zielte zwar erst vier Mal richtig, dafür haben die Gäste bereits elf verschiedene Torschützen in ihren Reihen. Auch das ist ein Qualitätskennzeichen.
Überhaupt haben sich die jungen Burschen von CFC-Trainer Kay-Uwe Jendrossek nach Problemen zu Saisonbeginn aufgerappelt und trotz zwei ausgefallener Spiele schon den 9. Tabellenplatz erklommen und seit Mitte September kein Auswärtsspiel mehr verloren. Die letzte Partie gegen Ortrivalen Fortuna Chemnitz fiel den Witterungsbedingungen zum Opfer, während Wacker ein schweres Spiel in Halle in den Beinen steckt und der Einsatz von Jindrich Pelan und Ben Halstenberg weiter eher unwahrscheinlich ist. Auch Tormann Jonas Heidrich wurde im letzten Spiel arg angeschlagen.
Töpfer im Zweikampf (Foto: Wacker Nordhausen)
Alexander Alu Töpfer, der bisher auf neun Einsätze kam und dabei einen Treffer zu den 27 Wackertoren beisteuerte, hat seine Sache beim VfL Halle 96 auf der rechten Seite gut gemacht und sowohl im Abwehrverhalten als auch nach vorn Akzente setzen können, was Trainer Jörg Goslar mit Freude zur Kenntnis nahm und vielleicht auch am kommenden Sonntag zum Tragen kommen könnte. Wie wichtig Besetzungsvarianten sind, zeigt sich gerade jetzt, wo Toni Jurascheck für drei Pflichtspiele gesperrt ist und Jindrich Pelan nach seinem Kreuzbandriss für lange Zeit ausfallen wird. Jindrich, gute Genesung.Wacker hat gegen die Chemnitzer, selbst gegen deren Erste, auch wenn das lange Zeit her ist, recht gute Erinnerungen, konnte doch einst ein gewisser Michael Ballack, seines Zeichens langjähriger Capitano der deutschen Nationalmannschaft, bei seinem Mitwirken einen 1:0-Erfolg der Nordhäuser nicht verhindern. Einen Ballack besitzen die Chemnitzer U23-Spieler zwar nicht, aber viele ehrgeizige Spieler, die in die Bundesligaelf gelangen wollen, außerdem etliche Akteure mit genügend höherklassiger Erfahrung – sie sind also alles andere als heurige Hasen.
Für die Wacker-Reserve beginnt am schon Sonnabend, bereits die Rückrunde, bevor die Hinrunde überhaupt abgeschlossen wurde. Um 14 Uhr wird auf dem Kunstrasenplatz im Albert-Kuntz-Sportpark der SV Empor Walschleben empfangen. Wegen der unterschiedlichen Anzahl ausgetragener Spiele (zwischen 12 und 15 an der Zahl) gibt die aktuelle Tabelle nicht viel her. Durch zwei Treffer von Thomas Riemekasten hatte Wacker II in Walschleben 2:0 gewinnen können. Ein voller Erfolg sollte wieder das Ziel sein, auch wenn die Gäste den Zwei-Punkte-Rückstand zu uns wettmachen wollen.
Präsidium, Trainer und Mannschaft wünschen sich trotz der Kälte und bei der Ersten trotz des verkaufsoffenen Sonntags noch einmal die volle Unterstützung der Fans.
Klaus Verkouter
