Energiewende oder Energierevolution
Donnerstag, 06. Dezember 2012, 14:09 Uhr
Am 28. November fand das erste Energieforum in der Gemeinde Werther mit einer klaren Botschaft als Fazit statt. Bürgermeister Hans-Jürgen Weidt war sehr positiv über das Interesse an unserer ersten Infoveranstaltung zum Thema - Chancen und Möglichkeiten durch die Energiewende zu profitieren, überrascht...
Mehr als 100 sehr interessierte Bürger/innen sowie Gäste hatten sich in Kleinwerther versammelt, um den spannenden Ausführungen der Referenten zu folgen. In der kurzen Einleitung erklärte der Bürgermeister die Gründe, diese Veranstaltung zu organisieren und durchzuführen, sowie die große Chance für Bürger, Unternehmen und die Kommune durch die erneuerbaren Energien zu profitieren.
Im ersten Vortrag des Abends erläuterte Severin Kaufhold, Mitarbeiter der Thüringer Energie- und Green Tech Agentur, wie Bürger und Kommunen von der Energiewende profitieren. Wo liegen die Wertschöpfungspotentiale aus dem Betrieb von EE-Anlagen und mögliche Rechtsformen der Bürgerbeteiligung (Energie von Bürgern für Bürger). Ein positives Praxisbeispiel aus dem Landkreis Nordhausen lieferte Herr Huck. Er berichtete von der Gründung der Energiegenossenschaft Harztor. Als Mitbegründer der Energiegenossenschaft Harztor informierte er über die Erfahrungen und erste Projekte der Energiegenossenschaft Harztor.
Ein wichtiges Thema bei der Energiewende ist die dezentrale Energieversorgung und damit verbundene Möglichkeiten und Chancen im ländlichen Raum. Hier war es den Veranstaltern gelungen, mit Prof. Dr.-Ing. Viktor Wesselak einen absoluten Fachmann für Regenerative Energietechnik von der FH Nordhausen zu gewinnen, um einen Vortrag zu halten.
Oliver Wönnmann, Geschäftsführer des Kurbelwellenherstellers Feuerpowertrain aus Nordhausen, erläutert aus welchen Gesichtspunkten seine Firma erneuerbare Energien benötigt. Hierbei geht auch er besonders auf die regionale Wertschöpfung ein, die hier am Standort Nordhausen durch die Expansion und Weiterentwicklung von Feuerpowertrain generiert wird.
Er legt in seiner Präsentation den aktuellen Stand und Entwicklung unseres gemeinsamen Umweltdemonstrationsprojekts dar.
Unterschrift der Kooperationsvereinbarung zwischen der Fachhochschule Nordhausen und der Windpark Werther/Wipperdorf GmbH & Co KG. Von links: Präsident FH Nordhausen Prof. Dr. Wagner,Geschäftsführer unlimited energy ,Volker Theilen, Projektleiter Backofen energiequelle GmbH, Geschäftsführer Feuerpowerair GmbH & Co KG Oliver Wönnmann.
Auch die Nordhäuser Fachhochschule sitzt nach der Unterzeichnung der Vereinbarung mit im Boot. Präsident Prof. Dr. Wagner definierte anschließend die Ziele der FH Nordhausen. "Unser Ziel ist ein bundesweites Referenz-Zentrum, an dem sich andere Unternehmen orientieren können", sagte Wagner. Wichtig für die Einwohner waren die Erläuterungen zum angekündigten Stromtarifmodell durch den Projektleiter Herrn Backofen von der Energiequelle GmbH.
Volker Theilen, Geschäftsführer von unlimited energy, gab im Anschluss einen Einblick in den aktuellen Projektstand zur Planung und Technik des Umweltdemonstrationsprojekts. Die positiven Feedbacks nach der Infoveranstaltung von Bürgern/innen, Gästen und den Referenten ist Weidt vollkommen überzeugt, dass wir gemeinsam den eingeschlagenen Weg weiter beschreiten werden.
Als Fazit aus dem 1. Energieforum ziehe ich damit folgende klare Botschaft: Wir wollen zum Gelingen der Energiewende beitragen und damit auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten! Aber die gesamte erzeugte Wertschöpfung muss in der Region bleiben! Die Bürgerbeteiligung muss ein wichtiger Bestandteil der Projekte sein! Nicht nur die Einwohner sollen über das Stromtarifmodell partizipieren; es ist wichtig, unsere Unternehmen mit in diesen Prozess einzubinden!
Auch die Zusammenarbeit mit der FH Nordhausen, und damit aktive Forschung, sollen unsere Projekte attraktiv machen. Aber ebenso der Fachhochschule die Möglichkeit geben, vielfältige Studien anzubieten und sich am Standort weiter zu entwickeln!
Autor: nnzMehr als 100 sehr interessierte Bürger/innen sowie Gäste hatten sich in Kleinwerther versammelt, um den spannenden Ausführungen der Referenten zu folgen. In der kurzen Einleitung erklärte der Bürgermeister die Gründe, diese Veranstaltung zu organisieren und durchzuführen, sowie die große Chance für Bürger, Unternehmen und die Kommune durch die erneuerbaren Energien zu profitieren.
Im ersten Vortrag des Abends erläuterte Severin Kaufhold, Mitarbeiter der Thüringer Energie- und Green Tech Agentur, wie Bürger und Kommunen von der Energiewende profitieren. Wo liegen die Wertschöpfungspotentiale aus dem Betrieb von EE-Anlagen und mögliche Rechtsformen der Bürgerbeteiligung (Energie von Bürgern für Bürger). Ein positives Praxisbeispiel aus dem Landkreis Nordhausen lieferte Herr Huck. Er berichtete von der Gründung der Energiegenossenschaft Harztor. Als Mitbegründer der Energiegenossenschaft Harztor informierte er über die Erfahrungen und erste Projekte der Energiegenossenschaft Harztor.
Ein wichtiges Thema bei der Energiewende ist die dezentrale Energieversorgung und damit verbundene Möglichkeiten und Chancen im ländlichen Raum. Hier war es den Veranstaltern gelungen, mit Prof. Dr.-Ing. Viktor Wesselak einen absoluten Fachmann für Regenerative Energietechnik von der FH Nordhausen zu gewinnen, um einen Vortrag zu halten.
Oliver Wönnmann, Geschäftsführer des Kurbelwellenherstellers Feuerpowertrain aus Nordhausen, erläutert aus welchen Gesichtspunkten seine Firma erneuerbare Energien benötigt. Hierbei geht auch er besonders auf die regionale Wertschöpfung ein, die hier am Standort Nordhausen durch die Expansion und Weiterentwicklung von Feuerpowertrain generiert wird.
Er legt in seiner Präsentation den aktuellen Stand und Entwicklung unseres gemeinsamen Umweltdemonstrationsprojekts dar.
Unterschrift der Kooperationsvereinbarung zwischen der Fachhochschule Nordhausen und der Windpark Werther/Wipperdorf GmbH & Co KG. Von links: Präsident FH Nordhausen Prof. Dr. Wagner,Geschäftsführer unlimited energy ,Volker Theilen, Projektleiter Backofen energiequelle GmbH, Geschäftsführer Feuerpowerair GmbH & Co KG Oliver Wönnmann.
Auch die Nordhäuser Fachhochschule sitzt nach der Unterzeichnung der Vereinbarung mit im Boot. Präsident Prof. Dr. Wagner definierte anschließend die Ziele der FH Nordhausen. "Unser Ziel ist ein bundesweites Referenz-Zentrum, an dem sich andere Unternehmen orientieren können", sagte Wagner. Wichtig für die Einwohner waren die Erläuterungen zum angekündigten Stromtarifmodell durch den Projektleiter Herrn Backofen von der Energiequelle GmbH.
Volker Theilen, Geschäftsführer von unlimited energy, gab im Anschluss einen Einblick in den aktuellen Projektstand zur Planung und Technik des Umweltdemonstrationsprojekts. Die positiven Feedbacks nach der Infoveranstaltung von Bürgern/innen, Gästen und den Referenten ist Weidt vollkommen überzeugt, dass wir gemeinsam den eingeschlagenen Weg weiter beschreiten werden.
Als Fazit aus dem 1. Energieforum ziehe ich damit folgende klare Botschaft: Wir wollen zum Gelingen der Energiewende beitragen und damit auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten! Aber die gesamte erzeugte Wertschöpfung muss in der Region bleiben! Die Bürgerbeteiligung muss ein wichtiger Bestandteil der Projekte sein! Nicht nur die Einwohner sollen über das Stromtarifmodell partizipieren; es ist wichtig, unsere Unternehmen mit in diesen Prozess einzubinden!
Auch die Zusammenarbeit mit der FH Nordhausen, und damit aktive Forschung, sollen unsere Projekte attraktiv machen. Aber ebenso der Fachhochschule die Möglichkeit geben, vielfältige Studien anzubieten und sich am Standort weiter zu entwickeln!

