Ehrenbriefe erhalten...
Donnerstag, 06. Dezember 2012, 11:10 Uhr
Am Samstag wird Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht an 22 verdiente Bürgerinnen und Bürger den Ehrenbrief des Freistaats Thüringen im Barocksaal der Thüringer Staatskanzlei überreichen. Auch aus Nordthüringen sind Frauen und Männer in die Staatskanzlei eingeladen...
"Die zu Ehrenden sind in ganz unterschiedlichen Bereichen ehrenamtlich tätig", sagte Lieberknecht vorab. Kaum ein Bereich des öffentlichen Lebens ist heutzutage ohne ehrenamtlich Tätige mehr denkbar. Durch dieses freiwillige Engagement machen sie unser Leben in Thüringen reicher und lebendiger. Sie bringen Jung und Alt zusammen, fördern das Miteinander und sorgen für mehr Lebensqualität und regionale Identität. Für diesen Einsatz gebührt ihnen herzlicher Dank und große Anerkennung."
Geehrt werden acht Frauen und 14 Männer zwischen 29 und 91 Jahren, die sich um die Gestaltung der Gesellschaft im Freistaat Thüringen verdient gemacht haben.
Den Ehrenbrief des Freistaats Thüringen können auch Personen erhalten, die in der kommunalen Selbstverwaltung oder in kommunalen Einrichtungen, in Vereinen mit kulturellen oder sozialen Zielen oder in vergleichbarer Weise mindestens zehn Jahre nach dem 3. Oktober 1990 ehrenamtlich tätig waren.
Mit dem Ehrenbrief des Freistaats Thüringen wird eine Ehrennadel überreicht.
Dieter Biedermann (Tastungen/ Eichsfeld) wurde im Oktober 1991 zum Ortsbrandmeister der Verwaltungsgemeinschaft Lindenberg/Eichsfeld gewählt. Seitdem kontrolliert und überwacht er ehrenamtlich die Sicherheit von Einsatzkräften, bereitet Feuerwehrübungen und Übungsabläufe vor, führt Schulungen und Besprechungen im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes durch und ist Ansprechpartner für die Kameradinnen und Kameraden bei Übungen, Brandeinsätzen und Einsätzen bei technischer Hilfeleistung. Er ist seit mehr als 20 Jahren bei fast jeder Übung dabei und widmet seine Freizeit dem Aufbau und der Zusammenarbeit der 10 Freiwilligen Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft. Sein besonderes ehrenamtliches Engagement konnte selbst in den kleineren Orten die Einsatzbereitschaft erhalten und die Gemeinschaft fördern.
Erich Etzrodt (Urbach, Landkreis Nordhausen) hat sich um die Belange des Brandschutzes verdient gemacht und sich für das Gemeinwohl in der Region engagiert. Seit dem 14. Lebensjahr ist er Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr seines Heimatortes. Bis 2009 war er beruflich für den örtlichen Brandschutz des Landkreises Nordhausen zuständig. 1992 wurde er im Ehrenamt zum Kreisbrandinspektor berufen und hat die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehren entwickelt und gefördert. Die örtlichen Wehrführer wissen, dass sie sich mit ihren Problemen auch jetzt noch jederzeit an Herrn Etzrodt wenden können. Herr Etzrodt ist auch als langjähriges Ratsmitglied der Gemeinde Urbach und als engagierter und kritischer Bürger und Gemeinderat bekannt. Nicht zuletzt ist es ihm zu verdanken, dass die Gemeinde Urbach über ein modernes Feuerwehrgerätehaus verfügt.
Franz Josef Hey (Heiligenstadt/ Eichsfeld) ist seit 1968 als Mitglied in der Feuerwehr Heiligenstadt tätig. Mehrere Jahre war er dabei als Zugführer der Einsatzabteilung eingesetzt. Von 1996 bis 2011 leitete er als Vorsitzender die Geschicke des Feuerwehrvereins und baute diesen weiter aus. Viele Projekte, zum Beispiel die Förderung der Brandschutzerziehung, die Förderung des Brandschutzwesens und die Anschaffungen für die Jugendarbeit unterstützte er und sprach dazu Sponsoren und Heiligenstädter Unternehmen an. Zahlreiche Veranstaltungen, wie das jährliche Osterfeuer und die 140-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr in Heiligenstadt organisierte er zusammen mit seinem Vorstand. In seiner Funktion als Zugführer und Vereinsvorsitzender förderte er die Kameradschaft und den Teamgeist und war stets ein aufgeschlossener Ansprechpartner für die Kameraden.
Thomas Müller (Heiligenstadt/ Eichsfeld) ist seit 1999 als Mitglied in der Feuerwehr Heiligenstadt tätig. Mehrere Jahre war er stellvertretender Jugendfeuerwehrwart und ist noch Ausbilder der Jugendfeuerwehr. Er organisiert jährlich eine Orientierungsfahrt für die Jugendfeuerwehren im Landkreis. Für Ferienfreizeiten der Jugendfeuerwehr nimmt er Urlaub, um die Fahrten zu begleiten. Darüber hinaus übernimmt er die Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Heiligenstadt, gestaltet Image-Flyer für die Feuerwehr Heiligenstadt und hat zusammen mit einem anderen Kameraden die Internetpräsenz der Feuerwehr Heiligenstadt erstellt und betreut diese. Er schreibt die Presseinformationen über Einsätze und Veranstaltungen und dokumentiert die Arbeit der Feuerwehr in einem Bild- und Pressearchiv. Daneben bringt er sich als Gruppenführer zudem in die Ausbildung der Einsatzkräfte ein.
Stefan Sander (Küllstedt/ Eichsfeld) engagiert sich ehrenamtlich bei der Exhumierung und Identifizierung von Kriegsopfern des 2. Weltkrieges in Thüringen und Russland. Er war organisatorisch und praktisch aktiv, damit zum Beispiel durch ein Denkmal nahe Heiligenstadt an die Ermordung eines amerikanischen Piloten erinnert wird. Er informiert interessierte Bürger, indem er multimediale Vorträge über die Arbeit des Volksbundes hält und warb dadurch seit 1999 zahlreiche neue Mitglieder. Er wirbt zudem immer neue Sammler und erbringt selbst hohe Sammelergebnisse. Seit 2010 engagiert er sich im Landesvorstand und hat dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge speziell im Eichsfeld eine breitere Öffentlichkeit verschafft. Im Bewusstsein vieler Menschen erhält er die Erinnerung an die Schrecken und Opfer des 2. Weltkrieges und trägt so zur Friedenssicherung bei.
Autor: psg"Die zu Ehrenden sind in ganz unterschiedlichen Bereichen ehrenamtlich tätig", sagte Lieberknecht vorab. Kaum ein Bereich des öffentlichen Lebens ist heutzutage ohne ehrenamtlich Tätige mehr denkbar. Durch dieses freiwillige Engagement machen sie unser Leben in Thüringen reicher und lebendiger. Sie bringen Jung und Alt zusammen, fördern das Miteinander und sorgen für mehr Lebensqualität und regionale Identität. Für diesen Einsatz gebührt ihnen herzlicher Dank und große Anerkennung."
Geehrt werden acht Frauen und 14 Männer zwischen 29 und 91 Jahren, die sich um die Gestaltung der Gesellschaft im Freistaat Thüringen verdient gemacht haben.
Den Ehrenbrief des Freistaats Thüringen können auch Personen erhalten, die in der kommunalen Selbstverwaltung oder in kommunalen Einrichtungen, in Vereinen mit kulturellen oder sozialen Zielen oder in vergleichbarer Weise mindestens zehn Jahre nach dem 3. Oktober 1990 ehrenamtlich tätig waren.
Mit dem Ehrenbrief des Freistaats Thüringen wird eine Ehrennadel überreicht.
Dieter Biedermann (Tastungen/ Eichsfeld) wurde im Oktober 1991 zum Ortsbrandmeister der Verwaltungsgemeinschaft Lindenberg/Eichsfeld gewählt. Seitdem kontrolliert und überwacht er ehrenamtlich die Sicherheit von Einsatzkräften, bereitet Feuerwehrübungen und Übungsabläufe vor, führt Schulungen und Besprechungen im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes durch und ist Ansprechpartner für die Kameradinnen und Kameraden bei Übungen, Brandeinsätzen und Einsätzen bei technischer Hilfeleistung. Er ist seit mehr als 20 Jahren bei fast jeder Übung dabei und widmet seine Freizeit dem Aufbau und der Zusammenarbeit der 10 Freiwilligen Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft. Sein besonderes ehrenamtliches Engagement konnte selbst in den kleineren Orten die Einsatzbereitschaft erhalten und die Gemeinschaft fördern.
Erich Etzrodt (Urbach, Landkreis Nordhausen) hat sich um die Belange des Brandschutzes verdient gemacht und sich für das Gemeinwohl in der Region engagiert. Seit dem 14. Lebensjahr ist er Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr seines Heimatortes. Bis 2009 war er beruflich für den örtlichen Brandschutz des Landkreises Nordhausen zuständig. 1992 wurde er im Ehrenamt zum Kreisbrandinspektor berufen und hat die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehren entwickelt und gefördert. Die örtlichen Wehrführer wissen, dass sie sich mit ihren Problemen auch jetzt noch jederzeit an Herrn Etzrodt wenden können. Herr Etzrodt ist auch als langjähriges Ratsmitglied der Gemeinde Urbach und als engagierter und kritischer Bürger und Gemeinderat bekannt. Nicht zuletzt ist es ihm zu verdanken, dass die Gemeinde Urbach über ein modernes Feuerwehrgerätehaus verfügt.
Franz Josef Hey (Heiligenstadt/ Eichsfeld) ist seit 1968 als Mitglied in der Feuerwehr Heiligenstadt tätig. Mehrere Jahre war er dabei als Zugführer der Einsatzabteilung eingesetzt. Von 1996 bis 2011 leitete er als Vorsitzender die Geschicke des Feuerwehrvereins und baute diesen weiter aus. Viele Projekte, zum Beispiel die Förderung der Brandschutzerziehung, die Förderung des Brandschutzwesens und die Anschaffungen für die Jugendarbeit unterstützte er und sprach dazu Sponsoren und Heiligenstädter Unternehmen an. Zahlreiche Veranstaltungen, wie das jährliche Osterfeuer und die 140-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr in Heiligenstadt organisierte er zusammen mit seinem Vorstand. In seiner Funktion als Zugführer und Vereinsvorsitzender förderte er die Kameradschaft und den Teamgeist und war stets ein aufgeschlossener Ansprechpartner für die Kameraden.
Thomas Müller (Heiligenstadt/ Eichsfeld) ist seit 1999 als Mitglied in der Feuerwehr Heiligenstadt tätig. Mehrere Jahre war er stellvertretender Jugendfeuerwehrwart und ist noch Ausbilder der Jugendfeuerwehr. Er organisiert jährlich eine Orientierungsfahrt für die Jugendfeuerwehren im Landkreis. Für Ferienfreizeiten der Jugendfeuerwehr nimmt er Urlaub, um die Fahrten zu begleiten. Darüber hinaus übernimmt er die Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr Heiligenstadt, gestaltet Image-Flyer für die Feuerwehr Heiligenstadt und hat zusammen mit einem anderen Kameraden die Internetpräsenz der Feuerwehr Heiligenstadt erstellt und betreut diese. Er schreibt die Presseinformationen über Einsätze und Veranstaltungen und dokumentiert die Arbeit der Feuerwehr in einem Bild- und Pressearchiv. Daneben bringt er sich als Gruppenführer zudem in die Ausbildung der Einsatzkräfte ein.
Stefan Sander (Küllstedt/ Eichsfeld) engagiert sich ehrenamtlich bei der Exhumierung und Identifizierung von Kriegsopfern des 2. Weltkrieges in Thüringen und Russland. Er war organisatorisch und praktisch aktiv, damit zum Beispiel durch ein Denkmal nahe Heiligenstadt an die Ermordung eines amerikanischen Piloten erinnert wird. Er informiert interessierte Bürger, indem er multimediale Vorträge über die Arbeit des Volksbundes hält und warb dadurch seit 1999 zahlreiche neue Mitglieder. Er wirbt zudem immer neue Sammler und erbringt selbst hohe Sammelergebnisse. Seit 2010 engagiert er sich im Landesvorstand und hat dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge speziell im Eichsfeld eine breitere Öffentlichkeit verschafft. Im Bewusstsein vieler Menschen erhält er die Erinnerung an die Schrecken und Opfer des 2. Weltkrieges und trägt so zur Friedenssicherung bei.
