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... doch wie geht es weiter?

Dienstag, 04. Dezember 2012, 08:43 Uhr
Morgen wird sich die politische Elite dieser Region wieder unter freiem Himmel treffen. Mitten auf der neuen B 243, die am Mittwoch für den Verkehr freigegeben wird. Da wird geschnitten, dann gefahren und danach in einem Hotel in Werther gegessen und getrunken. Doch wie geht es weiter?


Diese Frage stellen sich vor allem die Menschen und kommunalen Politiker entlang der alten B 243. Eine konkrete Antwort im Hinblick auf einen Fertigstellungstermin kann momentan niemand geben. Soviel ist klar: Für die Ortsumfahrung Mackenrode gibt es laut Nordthüringer Straßenbauamt Baurecht. Das heißt, es könnte mit der 1,8 Kilometer langen Trasse begonnen werden. Die kostet den Planungen zufolge rund sieben Millionen Euro.

Auf der niedersächsischen Seite sind die Arbeiten schon weit fortgeschritten und auch Winfried Ludolph vom Straßenbauamt in Leinefelde weiß, dass an der Landesgrenze nur gemeinsam gebaut werden kann. Alles andere macht keinen Sinn. Hier also besteht eine vage Hoffnung.

Nun zu den Umfahrungen von Günzerode und Holbach. Da ist überhaupt noch nichts geklärt, außer: Es gibt detaillierte Planungen und Aussagen zu den Kosten. Für die rund zehn Kilometer lange Umfahrung der beiden Ortschaften sollen 29 Millionen Euro fließen.

Absender der Geldmenge ist der Bund. Und der äußert sich momentan überhaupt nicht, verweist auf die schwierige Finanzsituation und auf die Planungen der kommenden Haushalte, denn immerhin geht es hier in Summe um 36 Millionen Euro. Und die sind bei dieser Bundesregierung vermutlich schwerer zu händeln als 36 Milliarden Euro. Schließlich hat man sich Einheit gewöhnt...
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

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