Vorfall diskutiert
Mittwoch, 28. November 2012, 14:38 Uhr
Gestern trafen sich die Nordhäuser Mitglieder der SPD zu einer Versammlung. Dabei stand neben den parteiinternen Problemen auch ein Vorfall auf dem Ehrenfriedhof in der Rolandstadt auf der Tagesordnung...
So kam ein Vorfall anlässlich des diesjährigen Volkstrauertages zur Sprache. NPD-Mitglieder sollen an jenem Abend auf dem Neuen Friedhof in Nordhausen am "Gedenkstein für die Opfer der Kriege und Gewaltherrschaft" ein haidnisch-völkisches Fackelritual im Sinne der alten Nazi-Ideologie abgehalten haben. ln einer einstimmig verabschiedeten Entschließung gaben die anwesenden SPD-Mitglieder ihrer Empörung Ausdruck.
"Wir sind empört über die Ereignisse anlässlich des Volkstrauertages auf dem Neuen Friedhof in Nordhausen. Dem völkischen Treiben im Sinne der alten Nazi-Ideologie muss entschieden entgegen getreten werden. Der Nordhäuser Friedhof ist städtisches Gelände. Hier muss der Eigentümer klar Stellung beziehen", heißt es in einer Pressemitteilung der Sozialdemokraten. Und peng - da war er wieder, der Seitenhieb - diesmal auf Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU). Es ist hypothetisch, aber es wäre interessant zu wissen, wie die verfahren worden wäre, wenn statt Zeh nun Jendricke regiert hätte. Hätte man da auch eine solche deutliche Forderung aufgemacht?
Die Sozialdemokraten jedenfalls erwarten, das alle Demokraten diesen Umtrieben in Zukunft entschlossener begegnen, "denn uns lässt die Sorge nicht los, das die alte Krankheit des Wegschauens und Verdrängens wieder um sich greift." Bleibt wieder die Frage, wie entschlossen die Sozis selbst sind und wie sie konkret diesen Umtrieben begegnen wollen? Durch Handheben am politischen Stammtisch?
Natürlich ist jetzt auch die Stadtverwaltung gefragt, denn laut der bestehenden Friedhofssatzung sind derartige Aufzüge mit Fackeln genehmigungspflichtig. Liegt keine Genehmigung vor, dann wiederum können Bußgelder verhängt werden. Und da sich die Unverbesserlichen immer wieder gern selbst filmen ist mindestens ein NPD-Mitglieder nach Informationen der nnz auf dem Video zu erkennen.
Autor: redSo kam ein Vorfall anlässlich des diesjährigen Volkstrauertages zur Sprache. NPD-Mitglieder sollen an jenem Abend auf dem Neuen Friedhof in Nordhausen am "Gedenkstein für die Opfer der Kriege und Gewaltherrschaft" ein haidnisch-völkisches Fackelritual im Sinne der alten Nazi-Ideologie abgehalten haben. ln einer einstimmig verabschiedeten Entschließung gaben die anwesenden SPD-Mitglieder ihrer Empörung Ausdruck.
"Wir sind empört über die Ereignisse anlässlich des Volkstrauertages auf dem Neuen Friedhof in Nordhausen. Dem völkischen Treiben im Sinne der alten Nazi-Ideologie muss entschieden entgegen getreten werden. Der Nordhäuser Friedhof ist städtisches Gelände. Hier muss der Eigentümer klar Stellung beziehen", heißt es in einer Pressemitteilung der Sozialdemokraten. Und peng - da war er wieder, der Seitenhieb - diesmal auf Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU). Es ist hypothetisch, aber es wäre interessant zu wissen, wie die verfahren worden wäre, wenn statt Zeh nun Jendricke regiert hätte. Hätte man da auch eine solche deutliche Forderung aufgemacht?
Die Sozialdemokraten jedenfalls erwarten, das alle Demokraten diesen Umtrieben in Zukunft entschlossener begegnen, "denn uns lässt die Sorge nicht los, das die alte Krankheit des Wegschauens und Verdrängens wieder um sich greift." Bleibt wieder die Frage, wie entschlossen die Sozis selbst sind und wie sie konkret diesen Umtrieben begegnen wollen? Durch Handheben am politischen Stammtisch?
Natürlich ist jetzt auch die Stadtverwaltung gefragt, denn laut der bestehenden Friedhofssatzung sind derartige Aufzüge mit Fackeln genehmigungspflichtig. Liegt keine Genehmigung vor, dann wiederum können Bußgelder verhängt werden. Und da sich die Unverbesserlichen immer wieder gern selbst filmen ist mindestens ein NPD-Mitglieder nach Informationen der nnz auf dem Video zu erkennen.
