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Konferenz erstmals in Nordhausen

Mittwoch, 28. November 2012, 13:36 Uhr
Zehn Jahre nach der erfolgreichen Teilnahme der Stadt Nordhausen am Bundeswettbewerb „Stadtumbau Ost – für lebenswerte Städte und attraktives Wohnen“ findet die Thüringer Jahreskonferenz zum Stadtumbau erstmals in Nordhausen statt.


Das Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr lädt dazu alle 42 beteiligten Gemeinden und Wohnungsbauunternehmen am Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost morgen ab 9 Uhr in das Audimax der Nordhäuser Fachhochschule ein.

„Nordhausen kann auf ein insgesamt erfolgreich verlaufenes erstes Stadtumbau - Jahrzehnt zurückblicken, das ohne die umfassende Unterstützung durch Bund und Land und vor allem der langjährigen, kontinuierlich abgestimmten und zielführenden Zusammenarbeit zwischen der Stadt und unseren beiden großen Wohnungsanbietern– der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft mbH Nordhausen (SWG) und der Wohnungsbaugenossenschaft eG Südharz (WBG) undenkbar gewesen wäre“, sagte Beate Meißner, Verantwortliche für Stadtentwicklungsplanung bei der Stadtverwaltung

Die Ziele, die sich die Stadt und die beiden Wohnungsunternehmen bis 2010 gesteckt hatten, seien weitgehend umgesetzt. „1631 Wohnungen sind rückgebaut worden. Allein dafür flossen dankenswerter Weise fast 3,6 Millionen Euro aus dem Rückbauteil des Bund-Länder-Programms Stadtumbau Ost über die Stadt an SWG und WBG“, sagt sie. Der strukturelle Wohnungsleerstand der beiden großen Unternehmen sei damit von fast 14 % (2002) auf 2,3 % (2010) reduziert worden.

„Die erfolgreiche Sanierung beider Wohnungsunternehmen, die Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt und die Gesundung des Nordhäuser Wohnungsmarktes insgesamt ermöglichen auch wieder den Neubau von vorrangig barrierefreien Mietwohnungen. Auch die Revitalisierung großer Brachflächen, vorrangig in der Altstadt, rückt in greifbare Nähe. Das Spektrum reicht hier von der denkmalgerechten Sanierung bis zum Neubau nach höchstem Energiestandard“, so Frau Meißner.

Auch das Klimaschutz- und Wärmenutzungskonzept 2050 befindet sich inzwischen kurz vor seiner Fertigstellung. Die Fachhochschule Nordhausen steht hier als starker Partner der Stadt zur Seite. Mit Beginn des neuen Jahres sollen die formulierten Ziele und von den Fachleuten empfohlenen Maßnahmen diskutiert und durch den Stadtrat beschlossen werden.
Autor: red

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