Die etwas andere Klinik
Mittwoch, 28. November 2012, 20:02 Uhr
Er hat eine bewegte Geschichte hinter sich - der Guthof in Krimderode. Selbst in der Zeit nach der Wende hörte die nicht auf. Nach Jahren des Stillstands soll nun dort eine ganz besondere Klinik etabliert werden...
Die Gerüchte um eine neue Nutzung der Immobile gibt es seit Jahren. Nach Bordell und Swingerclub ist in den zurückliegenden Wochen ein neues hinzu gekommen. In dem Gebäude soll auf einer Fläche von 200 Quadratmeter eine "Fetisch-Klinik" etabliert werden. So jedenfalls ist es auf entsprechenden Internetseiten zu lesen. Dort steht allerdings kein konkreter Ort. Doch dazu später...
Auch der Nordhäuser Stadtverwaltung sind die Aktivitäten in Krimderode nicht entgangen, schließlich bekommt das alt-ehrwürdige Gebäude nicht nur eine schmucke Fassade, sondern auch ein neues Dach. Die Umbauarbeiten im Inneren bleiben erst einmal verborgen.
Aus dem Bauordnungsamt der Stadtverwaltung heißt es auf nnz-Anfrage, dass bei einer Nutzungsänderung ein Bauantrag seitens des Eigentümers gestellt werden müsse. Der jedoch sei noch nicht eingegangen, auch deshalb habe man nun schriftlich in Berlin angefragt. "Eine Fetisch-Klinik zu eröffnen, das geht überhaupt nicht", sagt Mike Szybalski, der Leiter des Bauordnungsamtes und ergänzt: Einer solchen Nutzung stehen bauplanungsrechtliche Belange gegenüber."
Widerstand regt sich mittlerweile auch bei den Krimderödern. Die denken in erster Linie an ihre Kinder und verweisen auf den Umstand, dass sich von diesem eventuellen Etablissement nur wenige Hundert Meter entfernt ein Kindergarten und eine Grundschule befinden.
Zurück zur Fetisch-Klinik. Deren Eigentümerin Steffi B. hält an dem Plan fest, in Nordhausen nicht nur eine weitere Klinik, sondern die "größte in Deutschland" zu eröffnen. Ob der avisierte Termin 1. März 2013 zu realisieren ist, lässt die Frau offen. Sie geht davon aus, dass bis dahin alle Formalitäten erledigt sind, schließlich handele es sich bei der künftigen Nutzung ja um Wohnen und Gewerbe.
Autor: redDie Gerüchte um eine neue Nutzung der Immobile gibt es seit Jahren. Nach Bordell und Swingerclub ist in den zurückliegenden Wochen ein neues hinzu gekommen. In dem Gebäude soll auf einer Fläche von 200 Quadratmeter eine "Fetisch-Klinik" etabliert werden. So jedenfalls ist es auf entsprechenden Internetseiten zu lesen. Dort steht allerdings kein konkreter Ort. Doch dazu später...
Auch der Nordhäuser Stadtverwaltung sind die Aktivitäten in Krimderode nicht entgangen, schließlich bekommt das alt-ehrwürdige Gebäude nicht nur eine schmucke Fassade, sondern auch ein neues Dach. Die Umbauarbeiten im Inneren bleiben erst einmal verborgen.
Aus dem Bauordnungsamt der Stadtverwaltung heißt es auf nnz-Anfrage, dass bei einer Nutzungsänderung ein Bauantrag seitens des Eigentümers gestellt werden müsse. Der jedoch sei noch nicht eingegangen, auch deshalb habe man nun schriftlich in Berlin angefragt. "Eine Fetisch-Klinik zu eröffnen, das geht überhaupt nicht", sagt Mike Szybalski, der Leiter des Bauordnungsamtes und ergänzt: Einer solchen Nutzung stehen bauplanungsrechtliche Belange gegenüber."
Widerstand regt sich mittlerweile auch bei den Krimderödern. Die denken in erster Linie an ihre Kinder und verweisen auf den Umstand, dass sich von diesem eventuellen Etablissement nur wenige Hundert Meter entfernt ein Kindergarten und eine Grundschule befinden.
Zurück zur Fetisch-Klinik. Deren Eigentümerin Steffi B. hält an dem Plan fest, in Nordhausen nicht nur eine weitere Klinik, sondern die "größte in Deutschland" zu eröffnen. Ob der avisierte Termin 1. März 2013 zu realisieren ist, lässt die Frau offen. Sie geht davon aus, dass bis dahin alle Formalitäten erledigt sind, schließlich handele es sich bei der künftigen Nutzung ja um Wohnen und Gewerbe.

