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Single Euro Payments Area

Freitag, 23. November 2012, 15:21 Uhr
Single Euro Payments Area - das ist keine Schwester-Basis der legendären Area 51 in den Vereinigten Staaten von Amerika. Nein, das ist für Unternehmen eine "Sache", an die sich diese gewöhnen müssen...

Info-Veranstaltung in der KSK (Foto: KSK) Info-Veranstaltung in der KSK (Foto: KSK)

Seit 2008 entsteht schrittweise der neue einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum in Europa (Single Euro Payments Area, kurz: SEPA). Die Nordhäuser Kreissparkasse unterstützt dabei Unternehmen und Selbständige, sich SEPA-fit zu machen. Zu zum Beispiel wurde in dieser Woche eine Vortragsreihe zu diesem Themenkomplex angeboten, von denen Kunden der Kreissparkasse rege Gebrauch machten.

Kunden und Fachleute (Foto: KSK) Kunden und Fachleute (Foto: KSK)
Von links: Marco Stietz (Ford Autohaus), Petra Schippmann (Steuerbüro Schippmann), Heike Höwener, Abteilungsleiterin Marktservice sowie Torsten Lindner, Kundenberater Electronicbanking der Kreissparkasse Nordhausen und Andrea Liebram (Fa. Elektro Liebram)

Europa befindet sich im stetigen Wandel. Ländergrenzen verlieren immer mehr an Bedeutung. Unternehmen und Konsumenten können Waren und Dienstleistungen auf einfachem Wege in ganz Europa erwerben. Die Standardisierung europäischer Bezahlverfahren unterstützt diese Entwicklung.

Europa wächst zusammen. Ein wichtiger Schritt zu einem europäischen Wirtschaftsraum war 2002 die Einführung des Euro-Bargeldes. 2008 hat die europäische Kreditwirtschaft damit begonnen, den europäischen Zahlungsverkehr zu vereinfachen. Ziel ist die Schaffung eines einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums in Europa, der sogenannten "Single Euro Payments Area", kurz: SEPA.

Insgesamt 32 Länder nehmen daran teil – neben Deutschland und den weiteren 26 EU-Ländern auch Island, Liechtenstein, Norwegen, Monaco und die Schweiz. Die SEPA stellt somit einen Zahlungsverkehrsraum dar, in dem Sie Ihre Zahlungen in Euro genauso einfach und bequem abwickeln können wie bereits heute innerhalb deutscher Grenzen.

Ein Konto für alle Fälle. Sie benötigen nur noch das Konto bei Ihrer Sparkasse, um Ihre europaweiten Finanzgeschäfte abzuwickeln. So können Sie in Zukunft ganz einfach die Löhne und Rechnungen Ihrer Filialen im europäischen Ausland überweisen, die Miete für eine Geschäftsstelle im Nachbarland einziehen lassen und vieles mehr.

Die SEPA-Überweisung können Sie sowohl für inländische als auch für grenzüberschreitende Zahlungen nutzen.

Volle Kontrolle über Ihre Lastschriften. Mit der SEPA-Lastschrift können Sie fällige Rechnungsbeträge europaweit einziehen lassen – dank einheitlicher Standards in der Abwicklung, im Datenformat und auf Basis einer gemeinsamen Rechtsgrundlage.

Einfaches Liquiditätsmanagement. Durch die Einführung eines konkreten Fälligkeitsdatums bei der SEPA-Lastschrift verbessern Sie Ihr Liquiditätsmanagement und steuern Zahlungsströme taggenau. Dies ist besonders interessant, wenn Ihr Unternehmen europaweit agiert.

Einheitliche Daten. Ob im Inland oder europäischen Ausland – die Stammdaten, wie zum Beispiel IBAN und BIC, sind einheitlich aufgebaut. Dies vereinfacht Ihre Kundendaten-Verwaltung. Einheitliche Prüfkriterien erhöhen zudem die Übermittlungssicherheit Ihrer Daten.

Mit EBICS (Electronic Banking Internet Communication Standard) stellt Ihnen Ihre Sparkasse bereits heute einen modernen, sicheren und offenen Standard für Ihr Electronic Banking zur Verfügung.

Grenzenlose Freiheit mit der SparkassenCard. In der SEPA soll es grundsätzlich möglich sein, mit jeder Bankkarte Geld abzuheben und bei Händlern zu bezahlen. So wird auch die europaweite Akzeptanz der SparkassenCard weiter zunehmen. Und Ihre Kunden können so auf Bargeld verzichten.
Autor: nnz

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