Aktionen zum Welt-Aids-Tag
Freitag, 16. November 2012, 15:59 Uhr
Am 1. Dezember macht wie jedes Jahr der Welt-Aids-Tag unter dem Motto Positiv zusammen leben – Aber sicher! auf HIV und Aids aufmerksam. Auch im Landkreis Nordhausen bietet die Aidsberatung des Gesundheitsamtes in Zusammenarbeit mit Schulen und Einrichtungen verschiedene Aktionen und Veranstaltungen zum Welt-Aids-Tag an...
Viele Schulen organisieren Spendenaktionen und es finden an fünf Tagen insgesamt zwölf Gesprächsrunden mit einem von HIV betroffenen Mann statt. Im Foyer des Landratsamtes Nordhausen in der Behringstraße ist außerdem vom 19. November bis 3. Dezember ein Infostand zum Thema HIV und AIDS aufgebaut.
Alle Mitarbeiter des Landratsamtes sind zudem aufgerufen, sich auch an einer Aktion unter dem Motto steht Das Landratsamt Nordhausen zeigt Schleife zu beteiligen. Die rote Aidsschleife ist das weltweit bekannte Symbol für Solidarität mit HIV-Positiven und Aidskranken, aber auch für den Kampf gegen die Immunschwächekrankheit. Die New Yorker Künstlergruppe Visual AIDS entwickelte sie im Frühjahr 1991. Nach Europa kam sie 1992, als bei einem Gedenkkonzert für den an den Folgen von Aids verstorbenen Sänger Freddie Mercury über 100.000 rote Schleifen verteilt wurden.
Nach wie vor greifen HIV und Aids weltweit um sich. Pro Jahr gibt es weltweit etwa 2,2 Millionen HIV-Neuinfektionen. In jeder Minute stecken sich fünf Menschen neu mit dem HIV an. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen lebten 2011 rund 34 Millionen Menschen mit HIV. Mit rund 1,7 Millionen Todesfällen jährlich sind durch Aids die Tragfähigkeit der gesellschaftlichen Strukturen und die wirtschaftliche Entwicklung vieler Länder ernsthaft bedroht. In Deutschland lebten Ende vergangenen Jahres rund 73.000 HIV-positive Menschen und etwa 2.700 Menschen infizierten sich neu.
Da viele Menschen AIDS inzwischen nicht mehr als eine der gefährlichsten Krankheiten wahrnehmen, müssen sie immer wieder auf die Gefahren von HIV und AIDS hingewiesen und zum Schutzverhalten motiviert werden, so Aidsberaterin Kathrin Wolff. Dazu dient auch der Welt-Aids-Tag, der 1988 zum ersten Mal von den Vereinten Nationen proklamiert wurde. Weltweit wird jährlich an diesem Tag dazu aufgerufen, sich vor Ansteckung zu schützen und solidarisch mit Menschen mit HIV und AIDS zu sein – im Bekanntenkreis, in der Familie, aber vor allem auch im Arbeitsleben. Für Rückfragen steht die Aidsberaterin des Landratsamtes Kathrin Wolff gern zur Verfügung unter 03631 911 186.
Autor: nnzViele Schulen organisieren Spendenaktionen und es finden an fünf Tagen insgesamt zwölf Gesprächsrunden mit einem von HIV betroffenen Mann statt. Im Foyer des Landratsamtes Nordhausen in der Behringstraße ist außerdem vom 19. November bis 3. Dezember ein Infostand zum Thema HIV und AIDS aufgebaut.
Alle Mitarbeiter des Landratsamtes sind zudem aufgerufen, sich auch an einer Aktion unter dem Motto steht Das Landratsamt Nordhausen zeigt Schleife zu beteiligen. Die rote Aidsschleife ist das weltweit bekannte Symbol für Solidarität mit HIV-Positiven und Aidskranken, aber auch für den Kampf gegen die Immunschwächekrankheit. Die New Yorker Künstlergruppe Visual AIDS entwickelte sie im Frühjahr 1991. Nach Europa kam sie 1992, als bei einem Gedenkkonzert für den an den Folgen von Aids verstorbenen Sänger Freddie Mercury über 100.000 rote Schleifen verteilt wurden.
Nach wie vor greifen HIV und Aids weltweit um sich. Pro Jahr gibt es weltweit etwa 2,2 Millionen HIV-Neuinfektionen. In jeder Minute stecken sich fünf Menschen neu mit dem HIV an. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen lebten 2011 rund 34 Millionen Menschen mit HIV. Mit rund 1,7 Millionen Todesfällen jährlich sind durch Aids die Tragfähigkeit der gesellschaftlichen Strukturen und die wirtschaftliche Entwicklung vieler Länder ernsthaft bedroht. In Deutschland lebten Ende vergangenen Jahres rund 73.000 HIV-positive Menschen und etwa 2.700 Menschen infizierten sich neu.
Da viele Menschen AIDS inzwischen nicht mehr als eine der gefährlichsten Krankheiten wahrnehmen, müssen sie immer wieder auf die Gefahren von HIV und AIDS hingewiesen und zum Schutzverhalten motiviert werden, so Aidsberaterin Kathrin Wolff. Dazu dient auch der Welt-Aids-Tag, der 1988 zum ersten Mal von den Vereinten Nationen proklamiert wurde. Weltweit wird jährlich an diesem Tag dazu aufgerufen, sich vor Ansteckung zu schützen und solidarisch mit Menschen mit HIV und AIDS zu sein – im Bekanntenkreis, in der Familie, aber vor allem auch im Arbeitsleben. Für Rückfragen steht die Aidsberaterin des Landratsamtes Kathrin Wolff gern zur Verfügung unter 03631 911 186.
