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nnz-Rückspiegel: 20. Januar 2003

Dienstag, 20. Januar 2004, 06:40 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Big Brother, Wahlen und Aufmarsch


„Big Brother“ ohne Wirkung?
Müll Im vergangenen Jahr wurde in Nordhausen die Überwachung von Container-Stellplätzen aufgenommen. Pilotprojekt sollte dabei der Standort in der Bruno-Kunze-Straße sein. Gibt es schon Erfahrungen, wollte die nnz wissen? Erfahrungen gebe es bislang kaum, antwortete der zuständige Fachbereichsleiter des Landratsamtes, Matthias Erhold, auf die Frage der nnz. Das Problem lag allerdings im technischen Bereich. Die Übertragung vom „Ort des Geschehens“, zum „Ort der Auswertung“ war in der Anfangszeit problematisch. So konnte mit der eigentlichen Überwachung erst mit Beginn dieses Jahres begonnen werden. Nun wolle man erste Erfahrungen über einen Zeitraum von vier bis fünf Wochen sammeln...ausführlich im nnz-Archiv


Wahl nicht nur in Hohenstein
Am 9. Februar wird in der Gemeinde Hohenstein eine neuer Bürgermeister gewählt. Doch damit ist für die „Hauptamtlichen“ das Wahljahr noch nicht beendet. Rund zwei Monate später muß sich der Bürgermeister der Einheitsgemeinde Werther, Klaus Hummitzsch (PDS), dem Wahlvolk erneut stellen. Hummitzsch wird antreten, verriet er der nnz, schließlich könne man sechs Jahren einiges auf den Weg bringen, die nächsten sechs Jahre wolle er dazu nutzen, das Begonnene auch zu beenden. Er erwartet auch, dass SPD und CDU einen Kandidaten aufstellen...ausführlich im nnz-Archiv



Brauner Umzug durch Nordhausen
Erneut wird Nordhausen am Wochenende zum Aufmarschgebiet für Rechtsradikale werden. Die NPD hat eine Kundgebung angezeigt. Die konnte nicht verboten werden. Aus der gegenwärtigen Rechtslage heraus habe das Landratsamt keine Möglichkeit gehabt, die angemeldete Demo der NPD am Samstag zu verbieten. „Die NPD ist nicht verboten und kann sich damit auf das Versammlungsrecht berufen“, so Rainer Nennmann vom Landratsamt gegenüber nnz. Wohl aber seien in der vergangenen Woche in einem Gespräch mit dem Anmelder, dem Staatsschutz und der Polizei einige Auflagen erteilt worden. So wurde dem Veranstalter ein Fackelzug durch die Rolandstadt untersagt. Auch bei der Wegführung müssen sich die rechten Anmelder mit Einschränkungen zufrieden geben...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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