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Aus Gemeinde wird Krippendorf

Dienstag, 06. November 2012, 07:12 Uhr
Es gibt viele Gründe Wieda im Südharz einen Besuch abzustatten. Dazu gehört der Besuch des herausragenden Glas- und Hüttenmuseums oder die ganzjährige Wildfütterung am historischen Bahnhof Stöberhai. Doch ist bei weitem nicht alles, vor allem nicht in der Vorweihnachtszeit...


Wenn sich in dem langen Tal von Wieda der Laubwald färbt und bald die Blätter verliert steht die Harzer Fichte im Mittelpunkt für die traditionelle Weihnachtbeleuchtung. Dann gibt es in der Vorweihnachtszeit 25 weitere Gründe für einen Besuch. Aus der Gemeinde Wieda wird das Krippendorf Wieda . Über 20 lebensgroße Krippenstationen unter freiem Himmel, in Garagen oder im Krippenhof sind neben der Weihnachtsbeleuchtung einzigartig in ihrer Art und Vielfältigkeit und Bestandteil der „Wiedaer Krippenweihnacht“.

Eine der Krippen (Foto: privat) Eine der Krippen (Foto: privat)

Bei einem gemütlichem Spaziergang zu den Krippenstationen, umrahmt von der stimmungsvollen Beleuchtung, kann man Krippenbauer und mit etwas Glück auch Maria treffen.

Dabei sollte man nicht nur die Stationen entlang der Ortsdurchfahrt besuchen sondern auch die in den Seitentälern Silberbach und Kastental. Hier zeigt sich die stimmungsvolle Vielfalt des Krippendorfes.

Ergänzt durch die beliebte, ständig neue Hauskrippenausstellung, Sonderausstellungen im Museum und einem abwechslungsreichen, vorweihnachtlichen Unterhaltungsprogramm wie z. B. in der Lutherkirche, wird der Besuch immer wieder ein echtes Erlebnis. Die Veranstalter, Krippenbauer und Künstler sind Jahr für Jahr bemüht dieses Angebot zu erweitern und liebevoll zu verändern.

Das Programm für Kinder wurde erweitert und die „Waldweihnacht der wildlebenden Tiere“ mit dem Förster und dem Bürgermeister, speziell für Kinder, ist fester Bestandteil.

Die Vereine, die Kirchengemeinde, Privatpersonen und die Gastronomie agieren zur „Wiedaer Krippenweihnacht“ zusätzlich in den Disziplinen Krippenbau und Gestaltung. Man ist nicht nur an vier Wochenenden vor Weihnachten gemeinsam aktiv, um die stimmungsvolle Zeit in besonderer Form zu gestalten, sondern auch bei zahlreichen Sonderveranstaltungen in der Woche.

Flackernde Leuchtreklamen und Weihnachtsmarktgedränge sucht man vergeblich. Hier bereitet man sich in beschaulicher Form auf das Fest vor. Eingeladen sind jung und alt, dem Stress der Vorweihnachtszeit zu entgehen und diese in vielfältiger Weise und mit der ganzen Familie zu genießen. Dazu gehört freitags, samstags und sonntags ein buntes Angebotsprogramm, beispielsweise mit Konzerten und Lesungen oder Weihnachtsgeschichten für jung und alt. Zum Krippenbasteln werden die Jüngeren mittwochs eingeladen und am Freitag kann man mit Pinsel und Farben tätig werden.

Neu ist auch das Angebot für Erwachsene. Angeregt durch die Kreativität der Krippenbauer kann der Besucher auch etwas gestalten.

Viele Einwohner schmücken ihre Fenster und andere einsehbare Bereiche besonders festlich und es gibt auch viele Details zu sehen. Die Krippenbauer haben lebensgroße Krippendarstellungen aus Bauschaum, Holz, per Kettensäge geschnitzt oder mit Schaufensterpuppen gestaltet – jede einzelne ist sehenswert! Liebevolle Details und Einfallsreichtum spiegeln diese Großkrippen und ihrer Präsentation wider. Die Gemeinschaftsaktion von Wiedaer Bürgern und auch auswärtigen Teilnehmern, wurde in den vergangenen Jahren durch reges Medieninteresse begleitet, sodass man sowohl durch Radioübertragungen als auch im Fernsehen einen kleinen Einblick gewinnen konnte. Besser ist natürlich, Sie überzeugen sich selbst, vom Engagement, Kreativität und Aktionismus der Beteiligten. Alle Krippen sind ab dem 30. November zu sehen, täglich und kostenlos.

Hinweisschilder in Form einer Krippe oder die Wegebeschreibung auf unseren Flyern und Plakaten zeigen den Besuchern die Krippenstandorte.

Und wer zwischendurch ausruhen oder nach dem „Krippenspaziergang“ noch einem Konzert beiwohnen möchte, ist herzlich in die Lutherkirche eingeladen. Neu sind in diesem Jahr die großen Konzerte mit dem Posaunenchor Wieda und das Konzert der durch die Kasseler Brommelbeeren gestärkten Zithergruppe der Harzklub ZV Wieda/Zorge oder das Akkordeon Orchester. Wer eine Stärkung benötigt, findet sich ein am traditionellen Punschtreff der Vereine. Hier können sie nicht nur Krippenbauer und Künstler treffen sondern auch richtigen Weihnachtsduft einatmen.

Lesungen, Sonderausstellungen und ebenfalls die „Hauskrippenausstellung“ im ehemaligen Rathaus sind kostenfrei. Spenden zur Deckung der Kosten werden gern gesehen und selbst fast alle großen Konzerte sind bei freiem Eintritt zu besuchen. Karten für das Konzert des Akkordeon Orchesters gibt es im Vorverkauf im Cafe Alt Wiedatal.

Die Wiedaer laden Sie herzlich ein, an diesem besonderen vorweihnachtlichen Erlebnis teil zu haben. Einen genauen Einblick, in das umfassende Programm, die Krippenstandorte und die Veranstaltungen findet man unter www.Wieda.de oder www.walkenried-Tourismus.de in Flyern und auf Plakaten.
Autor: nnz

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