Wie weiter mit den Brachflächen?
Freitag, 16. Januar 2004, 11:43 Uhr
Nordhausen (nnz). In den Hochglanzbroschüren der Stadt und den Landkreises Nordhausen werden den Investoren die Gewerbeflächen angeboten. Daneben gibt es auch Brachflächen. Auch um die wird sich jetzt gekümmert...
Der Landkreis Nordhausen hat sich gemeinsam mit den
anderen Thüringer Landkreisen und kreisfreien Städten auf ein landesweites Projekt zur Erstellung eines einheitlichen Brachflächenkataloges verständigt. Die Koordinierung der Maßnahme erfolgt durch eine Clearingstelle, die bei der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH in Erfurt eingerichtet wurde. Ziel des Vorhabens ist es, ehemalige gewerbliche und landwirtschaftliche Standorte, militärisch genutzte Flächen sowie andere Brachflächen/Altstandorte, die zurzeit nicht oder unzweckmäßig genutzt werden, zu erfassen.
Der Verbrauch der "Grünen Wiese" steht inzwischen auch in den weniger stark verdichteten Räumen im Mittelpunkt vieler Diskussionen, denn die Flächenansprüche stagnieren keineswegs. Dem gegenüber liegen in Städten und Gemeinden ehemals baulich genutzte, dann aber verlassene Gewerbe-, Industrie- und Verkehrsflächen der unterschiedlichsten Vornutzung brach.
Brachflächen sind wichtige Flächenressourcen für bauliche Nutzungen, aber man benötigt sie auch für die Bereitstellung von Ausgleichsflächen. Mit dieser Brachflächenerfassung entsteht ein Instrumentarium, welches die Entscheidung zum Umgang mit Brachflächen unterstützt.
Für den Landkreis Nordhausen erfolgt seit dem 1. Dezember des vergangenen Jahres durch Andrea Klinger die Sichtung und Erfassung der Brachflächen/Altstandorte im Rahmen einer Strukturanpassungsmaßnahme. Die fachliche Betreuung und die Koordinierung mit den Behörden erfolgt durch die Leiterin der Wirtschaftsförderung, Dr. Sabine Mehne. Grundlage der Erfassung bildet die Zusammenarbeit mit den Kommunen, Planungsträgern, Wirtschaftsförderern, Flächeneigentümern bzw. –verwaltern u. a. Das Landratsamt Nordhausen bittet, Frau Klinger durch Bereitstellen der notwendigen Informationen zu unterstützen, damit eine schnelle und gründliche Aufarbeitung der Brachflächen erfolgen kann.
Autor: nnzDer Landkreis Nordhausen hat sich gemeinsam mit den
anderen Thüringer Landkreisen und kreisfreien Städten auf ein landesweites Projekt zur Erstellung eines einheitlichen Brachflächenkataloges verständigt. Die Koordinierung der Maßnahme erfolgt durch eine Clearingstelle, die bei der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH in Erfurt eingerichtet wurde. Ziel des Vorhabens ist es, ehemalige gewerbliche und landwirtschaftliche Standorte, militärisch genutzte Flächen sowie andere Brachflächen/Altstandorte, die zurzeit nicht oder unzweckmäßig genutzt werden, zu erfassen.
Der Verbrauch der "Grünen Wiese" steht inzwischen auch in den weniger stark verdichteten Räumen im Mittelpunkt vieler Diskussionen, denn die Flächenansprüche stagnieren keineswegs. Dem gegenüber liegen in Städten und Gemeinden ehemals baulich genutzte, dann aber verlassene Gewerbe-, Industrie- und Verkehrsflächen der unterschiedlichsten Vornutzung brach.
Brachflächen sind wichtige Flächenressourcen für bauliche Nutzungen, aber man benötigt sie auch für die Bereitstellung von Ausgleichsflächen. Mit dieser Brachflächenerfassung entsteht ein Instrumentarium, welches die Entscheidung zum Umgang mit Brachflächen unterstützt.
Für den Landkreis Nordhausen erfolgt seit dem 1. Dezember des vergangenen Jahres durch Andrea Klinger die Sichtung und Erfassung der Brachflächen/Altstandorte im Rahmen einer Strukturanpassungsmaßnahme. Die fachliche Betreuung und die Koordinierung mit den Behörden erfolgt durch die Leiterin der Wirtschaftsförderung, Dr. Sabine Mehne. Grundlage der Erfassung bildet die Zusammenarbeit mit den Kommunen, Planungsträgern, Wirtschaftsförderern, Flächeneigentümern bzw. –verwaltern u. a. Das Landratsamt Nordhausen bittet, Frau Klinger durch Bereitstellen der notwendigen Informationen zu unterstützen, damit eine schnelle und gründliche Aufarbeitung der Brachflächen erfolgen kann.
