Grünes Licht für Ortsumgehung
Mittwoch, 14. Januar 2004, 18:16 Uhr
Nordhausen (nnz). Da wird ab dem Juli zwar schon mit dem Bau im Raum Sondershausen begonnen, doch auch für die Nordhäuser wird die neue Trasse der B 4 einige Vorteile bringen. Zum Stand der Planungen fragte nnz nach.
Endlich ist er da, der Planfeststellungsbeschluss für die Ortsumfahrung der B 4 von Sondershausen, so kommentierte der 1. Beigeordnete des Landkreises Nordhausen, Matthias Jendricke (SPD), die offizielle Verlautbarung des zuständigen Nordthüringer Straßenbauamtes. Fast 10 Jahre habe es gedauert, ehe man die Planungen für diese Ortsumfahrung abgeschlossen hatte und nun Baurecht bestehe. Das Straßenbauamt kündigte auch an, schon im kommenden Juni mit den ersten Brückenbauwerken im Norden von Sondershausen zu beginnen. Das Gesamtprojekt kostet rund 20 Millionen Euro und die Trasse wird an der westlichen Hangseite an Sondershausen vorbeiführen. Die neue Straße wird nördlich vor Sondershausen beginnen und am südlichen Bahnübergang wieder auf die alte Trasse der B 4 aufmünden. Die beiden Ausfahrstrecken werden mit einer zusätzlichen Überholspur ausgerüstet sein. Das wird die Fahrzeit nach Erfurt sicher um rund 10 min verkürzen und uns künftig eine Menge Stress ersparen, meinte Jendricke.
Schnelle Planungen forderte der SPD-Politiker allerdings auch für die anderen Neubaumaßnahmen im Zuge der B 4 vom Land Thüringen. Zwar habe man zu Beginn des Jahres im Landratsamt die Unterlagen für das Raumordnungsverfahren der Ortsumfahrungen Nordhausen, Niedersachswerfen und Ilfeld bekommen, doch dies sei lediglich der erste Schritt im Planungsablauf. Das Landratsamt wird bis Ende Februar eine Stellungsnahme zu diesem Verfahren abgeben.
Jendricke erinnerte auch daran, dass der Planfeststellungsbeschluss für den ersten Abschnitt der neuen B 243 seit einem Jahr überfällig ist. Eigentlich sollte der Beschluss schon Ende 2002 durch die Landesbehörden erstellt werden.
Autor: nnzEndlich ist er da, der Planfeststellungsbeschluss für die Ortsumfahrung der B 4 von Sondershausen, so kommentierte der 1. Beigeordnete des Landkreises Nordhausen, Matthias Jendricke (SPD), die offizielle Verlautbarung des zuständigen Nordthüringer Straßenbauamtes. Fast 10 Jahre habe es gedauert, ehe man die Planungen für diese Ortsumfahrung abgeschlossen hatte und nun Baurecht bestehe. Das Straßenbauamt kündigte auch an, schon im kommenden Juni mit den ersten Brückenbauwerken im Norden von Sondershausen zu beginnen. Das Gesamtprojekt kostet rund 20 Millionen Euro und die Trasse wird an der westlichen Hangseite an Sondershausen vorbeiführen. Die neue Straße wird nördlich vor Sondershausen beginnen und am südlichen Bahnübergang wieder auf die alte Trasse der B 4 aufmünden. Die beiden Ausfahrstrecken werden mit einer zusätzlichen Überholspur ausgerüstet sein. Das wird die Fahrzeit nach Erfurt sicher um rund 10 min verkürzen und uns künftig eine Menge Stress ersparen, meinte Jendricke.
Schnelle Planungen forderte der SPD-Politiker allerdings auch für die anderen Neubaumaßnahmen im Zuge der B 4 vom Land Thüringen. Zwar habe man zu Beginn des Jahres im Landratsamt die Unterlagen für das Raumordnungsverfahren der Ortsumfahrungen Nordhausen, Niedersachswerfen und Ilfeld bekommen, doch dies sei lediglich der erste Schritt im Planungsablauf. Das Landratsamt wird bis Ende Februar eine Stellungsnahme zu diesem Verfahren abgeben.
Jendricke erinnerte auch daran, dass der Planfeststellungsbeschluss für den ersten Abschnitt der neuen B 243 seit einem Jahr überfällig ist. Eigentlich sollte der Beschluss schon Ende 2002 durch die Landesbehörden erstellt werden.
