Personal-Karussell
Dienstag, 30. Oktober 2012, 15:45 Uhr
Nach der "Machtübernahme" im Nordhäuser Rathaus hatte sich Dr. Klaus Zeh vorrangig mit Personalfragen zu befassen. Die sind nun halbwegs "durch", Kosteneinsparungen bringen sie nicht. Aber das ist auch in einer Kommune nicht wichtig...
Das neue Amt für Bildung und Generationen wird von Dieter Jaunich geführt. Dem Amt werden das Sachgebiet Wohngeld und der Soziale Dienst zugeordnet. Jaunichs Nachfolge als Leiter des Büros des Oberbürgermeisters tritt Holger Wengler an, der bisherige Leiter des Ordnungsamtes.
Für die Angelegenheiten des Stadtrates wird im Büro des Oberbürgermeisters künftig Sandra Linder verantwortlich sein. Frau Linder war bisher Referentin für Schulen, Kinder und Senioren.
Die bisherige Leiterin des Amtes für Kultur und Tourismus, Dr. Cornelia Klose, wird künftig das Museum Flohburg leiten und das Management der Kulturbibliothek übernehmen. Das ist sozusagen die Vorverabschiedung in den Ruhestand, denn eigentlich war ja Jürgen Rennebach bisher der Chef. Der leitet dann vermutlich nur noch den Tabakspeicher. Mit dem Kunsthaus Meyenburg hat die Stadt mit 44.000 Einwohnern dann nicht nur drei Museen, sondern auch drei gut dotierte Chefs. Die inhaltliche Verantwortung für die KulturBibliothek trägt Stephanie Knoche, die bisherige Referentin für außerschulische und kulturelle Bildung. Wohl gemerkt, bei der Kulturbibliothek ist noch kein Bauende in Sicht. Vermutlich muss im Vorfeld die Aufgabe gelöst werden, wie die vielen "Nutzer der Bibliothek aus Sangerhausen" (Zitat Barbara Rinke) als Besucherströme gelenkt werden.
Die derzeit freien Amtsleiter/innen–Stellen sollen hausintern wiederbesetzt werden. Ob dabei die fachliche Qualifikation im Mittelpunkt stehen wird, kann im politischen Verwirrspiel nur gemutmaßt werden. Weitere personellen und strukturelle Veränderungen werden derzeit vorbereitet, die mit der geplanten Besetzung der 2. hauptamtlichen Beigeordnetenstelle abgeschlossen werden sollen. Denn schließlich wird Hannelore Haase auch so ihre Favoriten haben, die noch mit diversen Jobs jenseits der A10 zu besetzen sind. Fachliche Kenntnisse sind da eher sekundär.
Sie meinen jetzt, dass die zweite Beigeordnete ja noch gewählt werden muss? Stimmt rein rechtlich gesehen schon. Nur im Nordhäuser Rathaus und Stadtrat ticken die Uhren bekannterweise ein wenig anders.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzDas neue Amt für Bildung und Generationen wird von Dieter Jaunich geführt. Dem Amt werden das Sachgebiet Wohngeld und der Soziale Dienst zugeordnet. Jaunichs Nachfolge als Leiter des Büros des Oberbürgermeisters tritt Holger Wengler an, der bisherige Leiter des Ordnungsamtes.
Für die Angelegenheiten des Stadtrates wird im Büro des Oberbürgermeisters künftig Sandra Linder verantwortlich sein. Frau Linder war bisher Referentin für Schulen, Kinder und Senioren.
Die bisherige Leiterin des Amtes für Kultur und Tourismus, Dr. Cornelia Klose, wird künftig das Museum Flohburg leiten und das Management der Kulturbibliothek übernehmen. Das ist sozusagen die Vorverabschiedung in den Ruhestand, denn eigentlich war ja Jürgen Rennebach bisher der Chef. Der leitet dann vermutlich nur noch den Tabakspeicher. Mit dem Kunsthaus Meyenburg hat die Stadt mit 44.000 Einwohnern dann nicht nur drei Museen, sondern auch drei gut dotierte Chefs. Die inhaltliche Verantwortung für die KulturBibliothek trägt Stephanie Knoche, die bisherige Referentin für außerschulische und kulturelle Bildung. Wohl gemerkt, bei der Kulturbibliothek ist noch kein Bauende in Sicht. Vermutlich muss im Vorfeld die Aufgabe gelöst werden, wie die vielen "Nutzer der Bibliothek aus Sangerhausen" (Zitat Barbara Rinke) als Besucherströme gelenkt werden.
Die derzeit freien Amtsleiter/innen–Stellen sollen hausintern wiederbesetzt werden. Ob dabei die fachliche Qualifikation im Mittelpunkt stehen wird, kann im politischen Verwirrspiel nur gemutmaßt werden. Weitere personellen und strukturelle Veränderungen werden derzeit vorbereitet, die mit der geplanten Besetzung der 2. hauptamtlichen Beigeordnetenstelle abgeschlossen werden sollen. Denn schließlich wird Hannelore Haase auch so ihre Favoriten haben, die noch mit diversen Jobs jenseits der A10 zu besetzen sind. Fachliche Kenntnisse sind da eher sekundär.
Sie meinen jetzt, dass die zweite Beigeordnete ja noch gewählt werden muss? Stimmt rein rechtlich gesehen schon. Nur im Nordhäuser Rathaus und Stadtrat ticken die Uhren bekannterweise ein wenig anders.
Peter-Stefan Greiner
