Bündnisgrüne auf Flucht aus Treibhaus
Mittwoch, 14. Januar 2004, 14:55 Uhr
Sollstedt (nnz). Bündnisgrüne aus dem Eichsfeld und dem Landkreis Nordhausen waren in dieser Woche in Sollstedt unterwegs. Dort wollten sie sich eine innovative Schule ansehen, die eigentlich geschlossen werden soll.
Die Mitglieder der Kreisverbände von BÜNDNIS 90/Die Grünen des Eichsfeldkreises und des Landkreises Nordhausen sowie die Geschäftsführerin Jennifer Reddig und Vorstandsmitglied Katrin Hoyer des Landesvorstandes wurden am Montag von Schülerinnen und Schülern sowie ihrem Lehrer Wolfgang Scholvien durch die Ausstellung Flucht aus dem Treibhaus der Regelschule Sollstedt geführt. Das Staunen der Politiker über die Qualität der Modelle regenerativer Energie vom Solarauto bis zum Wellenkraftwerk nahm kein Ende.
Der Anlass für diesen Besuch war der von der Kreisverwaltung vorgelegte Entwurf der Schulnetzplanung, der eine Schließung der Regelschule vorsieht. Die zahlreichen Preise und Anerkennungen für das außergewöhnliche Engagement der Schule zur Förderung des Zukunftsthemas Regenerative Energie, der hohe Bekanntheitsgrad des Schulstandortes Sollstedt als AGENDA 21-Umweltschule, der gemeinsame Einsatz des Bürgermeisters, der Eltern, des Kollegiums und der Schüler für die Modellschule Energie seien Gründe, die von den Kreistagsmitgliedern vor ihrer endgültigen Verabschiedung der Schulnetzplanung zu beachten seien. Ein solches Potential dürfe nicht verschleudert werden, meint Gisela Hartmann vom Nordhäuser Kreisvorstand von Bündnis 90/Die Grünen. Ein Besuch der Kreistagsmitglieder in der Schule sowie ein Gespräch mit dem engagierten Förderkreis könnten nach Meinung der Bündnisgrünen die Entscheidung für das Konzept einer Lernschule Energie in Sollstedt erleichtern.
BÜNDNIS 90/Die Grünen sieht in einer Kooperation zwischen der zukünftigen Lernschule Energie, der Fachhochschule Nordhausen, Fachgebiet Regenerative Energie und dem Energiekompetenzzentrum Nordhausen Zukunftschancen für den Bildungsstandort Landkreis Nordhausen. Die Bündnisgrünen fordern eine Schulnetzplanung, die sich nicht nur an Zahlen orientiert sondern Bildungs- und Entwicklungschancen für Kinder und Jugendliche dem europäischen Niveau anpasst.
Autor: nnzDie Mitglieder der Kreisverbände von BÜNDNIS 90/Die Grünen des Eichsfeldkreises und des Landkreises Nordhausen sowie die Geschäftsführerin Jennifer Reddig und Vorstandsmitglied Katrin Hoyer des Landesvorstandes wurden am Montag von Schülerinnen und Schülern sowie ihrem Lehrer Wolfgang Scholvien durch die Ausstellung Flucht aus dem Treibhaus der Regelschule Sollstedt geführt. Das Staunen der Politiker über die Qualität der Modelle regenerativer Energie vom Solarauto bis zum Wellenkraftwerk nahm kein Ende.
Der Anlass für diesen Besuch war der von der Kreisverwaltung vorgelegte Entwurf der Schulnetzplanung, der eine Schließung der Regelschule vorsieht. Die zahlreichen Preise und Anerkennungen für das außergewöhnliche Engagement der Schule zur Förderung des Zukunftsthemas Regenerative Energie, der hohe Bekanntheitsgrad des Schulstandortes Sollstedt als AGENDA 21-Umweltschule, der gemeinsame Einsatz des Bürgermeisters, der Eltern, des Kollegiums und der Schüler für die Modellschule Energie seien Gründe, die von den Kreistagsmitgliedern vor ihrer endgültigen Verabschiedung der Schulnetzplanung zu beachten seien. Ein solches Potential dürfe nicht verschleudert werden, meint Gisela Hartmann vom Nordhäuser Kreisvorstand von Bündnis 90/Die Grünen. Ein Besuch der Kreistagsmitglieder in der Schule sowie ein Gespräch mit dem engagierten Förderkreis könnten nach Meinung der Bündnisgrünen die Entscheidung für das Konzept einer Lernschule Energie in Sollstedt erleichtern.
BÜNDNIS 90/Die Grünen sieht in einer Kooperation zwischen der zukünftigen Lernschule Energie, der Fachhochschule Nordhausen, Fachgebiet Regenerative Energie und dem Energiekompetenzzentrum Nordhausen Zukunftschancen für den Bildungsstandort Landkreis Nordhausen. Die Bündnisgrünen fordern eine Schulnetzplanung, die sich nicht nur an Zahlen orientiert sondern Bildungs- und Entwicklungschancen für Kinder und Jugendliche dem europäischen Niveau anpasst.
