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nnz-Rückspiegel: 14. Januar 2003

Mittwoch, 14. Januar 2004, 06:37 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Gekürzt, gewärmt und ermordet?


Sämtliche Werke - leicht gekürzt
Manche behaupten ja, William Shakespeare gehöre deswegen zu den meistgespielten Autoren, weil die meisten Werke in irgend einer Form von ihm stammen – Scherz beiseite! Oder doch nicht? Das Nordhäuser Theater ist Ende des Monats um eine gründliche Aufklärung bemüht. Oder doch nicht? Der Kosmos des Shakespeareschen Ouevres hat – schon zum Zeitpunkt seiner Entstehung – immer wieder Parodien, Bearbeitungen und derartiges - gezeitigt, was im vorliegenden Stück von Adam Long, Daniel Singer und Jess Winfield leicht euphemistisch als „herausdestilliert“ umschrieben wird. Heißt: Sie haben den Song „Schlag nach bei Shakespeare ...“ wörtlich genommen - ...und aus den verschiedensten Werken eine Komödie geformt, die beinhaltet: Slapstick, Rasanz und Freude am Spiel mit Figuren und Worten – man kenne sie von Shakespeare – oder auch nicht...ausführlich im nnz-Archiv


Mit Wärme gegen Krebs
Die nnz hatte bereits im November 2001 über die ersten Schritte eines Vereins berichtet, der sich dem „Kampf“ gegen den Krebs widmet. Hyperthermie soll kranke Zellen heilen, auch in Ilfeld. Dort findet Ende Januar eine Fachtagung statt, zu der sich auch schauspielerische Prominenz angesagt hat. „Durch meine Mitgliedschaft im Hyperthermie- Forschungsverein möchte ich meinen Beitrag im Kampf gegen die schreckliche Krankheit Krebs leisten und hoffe, dass auch vielen jungen Menschen geholfen werden kann“, sagte Schauspieler Andreas Schmidt Schaller. Er gehört quasi zu den Gründungsmitgliedern des Vereins, dessen Mitglieder sich am 24. Januar im Südharz treffen wollen...ausführlich im nnz-Archiv


Schnelle Einigung mit Personalrat
Nach den Tarifabschlüssen im öffentlichen Dienst klagten viele Kommunen in Thüringen über die bevorstehenden Auswirkungen. Auch Nordhausen. Aber bereits heute wurde eine Einigung mit dem Personalrat gefunden. Sozialverträglicher Stellenabbau ohne betriebsbedingte Kündigungen durch Nutzung der Altersteilzeit und Verrentung, Streckung von Investitionen und Zentralisierung von Verwaltungsabläufen - das sind die Maßnahmen, mit denen man bei der Stadtverwaltung Nordhausen auf den jüngsten Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst reagiert. Darauf haben sich heute Mittag die elfköpfige Personalvertretung der Stadtverwaltung mit Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (beide SPD) geeinigt. Verwaltungsführung und Personalvertretung seien froh, dass betriebsbedingte Kündigungen nicht nötig sind und eine schnelle Einigung möglich war, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung...ausführlich im nnz-Archiv


Ein Mord in Nordhausen?
In Nordhausen soll heute ein Mord geschehen sein. Diese Nachricht machte am Vormittag die Runde in der Rolandstadt. Helle Aufregung am frühen Morgen in der Kleingartenanlage „Aueblick“. Die Gartenanlage war voller Polizei. Die sperrte vor allem eine Anlage ab. Kriminaltechniker nahmen ihre Arbeit auf. Schnell hatte sich herumgesprochen, dass ein Verbrechen geschehen sein soll. Wie der Sprecher der Polizeidirektion Nordhausen, Thomas Soszynski, der nnz jedoch sagte, habe sich ein Mann in einer Gartenlaube das Leben genommen. Nach den ersten Erkenntnissen der Kriminalisten habe sich der 69jährige Nordhäuser mit einem Messer umgebracht. Die Ermittlungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen.
Autor: nnz

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