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Kommt Weltmeister Storl?

Montag, 22. Oktober 2012, 11:00 Uhr
Der 13. Internationale Energie-Indoor in Nordhausen 2013 wirft seinen Schatten voraus. Noch knapp drei Monate sind es Zeit bis sich die nationale und internationale Elite erneut am 18. Januar zum weltweit besten Kugelstoß Wettbewerb unter dem Hallendach in der Wiedigsburghalle versammeln wird. Das Organisationsteam bemüht sich, ein weltklasse Starterfeld zusammenzustellen und befindet sich in Verhandlungen...

Die Organisatoren (Foto: W. Hasselbach) Die Organisatoren (Foto: W. Hasselbach)
Von links: Werner Hütcher, Andreas Trump, Jeanette Koblitz, Erik Keßler, Jörg Ziegler, Maik Jäkel

Dabei traf sich das insgesamt 13 köpfige Organisationsteam, das sich hauptsächlich aus Mitgliedern der Harzer Sportgemeinschaft und Sportvereinen der Stadt Nordhausen zusammensetzt, am vergangenen Donnerstag bereits zum dritten Mal. Hier ging es nicht nur um mögliche Starter, Hauptthemen waren vor allem Technik, eingeschlossen die Beschallung, Transport oder Werbung - solch ein großes Event benötigt mehrere Monate Planung im voraus und dies in den verschiedensten Teilbereichen. “In der Organisation gibt es keine Routine, es ist in jedem Jahr eine neue Herausforderung, vor allem mit den Athleten über ihre Starts zu verhandeln. Insgesamt nimmt alles hunderte Stunden Arbeit in Anspruch”, so Meeting-Direktor Werner Hütcher.

Ziel ist es erneut eine nahezu perfekte Veranstaltung für Athleten, ehemalige Sportler sowie die Zuschauer und Gäste zu organisieren. Schon die zwölfte Auflage war für alle Beteiligten ein großer Erfolg und wird nur schwer zu überbieten sein: Publikumsliebling David Storl setzte sich mit seinem weitesten Stoß von 21,24 Metern gegen die versammelte internationale Elite durch, insgesamt stießen neben Storl auch Reese Hoffe (2.) und Christian Cantwell (3.) Weiten von über 21 Metern.

Auch der Wettkampf der Damen mit dem Zweikampf zwischen Christina Schwanitz und Nadine Kleinert um den Sieg entwickelte sich zum bisher spannendsten in den vergangenen Jahren. “Erneut werden wir versuchen David Storl nach Nordhausen zu holen, dies ist aber nicht selbstverständlich - wir geben unser Bestes. Es steht noch nichts fest”, verrät Hütcher. Storl wurde aufgrund seines Erfolges nun auch in die Ahnengalerie des Kugelstoßwettkampfes aufgenommen - von ihm hängt ein zwei Meter großes Bild im Eingangsbereich der Wiedigsburghalle. Hier leistet er den bisherigen Siegern, darunter Größen wie Yuri Bilonog, Joachim Olsen, Ralf Bartels, Reese Hoffa oder Christian Cantwell, Gesellschaft. Auf die Frage, welche internationalen Weltklasseathleten am Start sein werden, hält sich das Organisationsteam noch bedeckt. Fest steht, dass neben den ausländischen Athleten vor allem die deutsche Nationalmannschaft der Frauen und Männer erneut dabei sein wird.

Wie schon in den bisherigen Jahren ist der Energie-Indoor offizieller durch den deutschen Leichtathletik-Verband benannter Qualifikationswettkampf für den anschließenden Höhepunkt in der Hallen-Saison. Diesen stellt in diesem Jahr die Europameisterschaft im schwedischen Göteborg vom 1. bis 3. März dar. Unter Fachleuten gilt der Wettkampf in Nordhausen gleichzeitig als inoffizielle Hallen-Weltmeisterschaft, so wurde in den letzten Jahren in Nordhausen regelmäßig eine neue Weltjahresbestleistung zu dem recht frühen Saisonzeitpunkt aufgestellt.

Fest steht bereits jetzt, dass die 13. Auflage eine Stunde eher als die Jahre zuvor stattfindet. 16:00 Uhr starten die Jugendlichen, eine Stunde später finden Eröffnung und Frauenwettkampf statt, bevor um 18:15 Uhr traditionell die Männer zum Schluss folgen.
Johann Reinhardt
Autor: nnz

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