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nnz-Rückspiegel: 12. Januar 2003

Montag, 12. Januar 2004, 06:30 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was sich vor exakt einem Jahr im Landkreis Nordhausen ereignet hat? Dann sind Sie hier genau richtig. Die nnz-Redaktion hat zurückgeblickt. Heute:
Hoffnung, keine Gemeinsamkeit?


Da kommt doch Hoffnung auf
Die ersten konkreteren Verlautbarungen Anfang Dezember 2002 über einen gegründeten „Verein für Wirtschaftsentwicklung der Region Nordhausen e.V.“ ließen noch keine klaren Konturen über Zweck und Ziele dieses Vereins erkennen. Inzwischen lichtet sich der Nebel etwas, wie nnz meint. Das betrifft zunächst einmal die Einsetzung und personelle Besetzung eines Lenkungsausschusses. Mit einigem Interesse entnimmt man einer Verlautbarung des Vereins, dass zu diesem mit der Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Landrat Joachim Claus die beiden führenden kommunalpolitischen Spitzenvertreter im Landkreis gehören, von denen in der Öffentlichkeit bisher ja denkbar wenig von strategischen Gemeinsamkeiten bekannt ist. Das lässt hoffen. Die anderen Vertreter dieses Ausschusses lassen erwarten, dass wirklich konstruktive Impulse von deren Arbeit ausgehen. Wobei die Mitwirkung der Kreissparkasse Nordhausen (KSK) zudem die Gewähr bietet, dass der Einsatz der Mittel nach sinnvollen und ökonomischen Gesichtspunkten hin durchleuchtet werden wird...ausführlich im nnz-Archiv


Betrachtet: Kaum noch Gemeinsames
Es wurde in den zurückliegenden Jahren und Monaten oft über die Chancen und Ziele einer regionalen Planungsgemeinschaft Nordthüringen berichtet. Vor allem die Regionen Nordhausen und Sondershausen wollten enger zusammenrücken. Von diesen Vorsätzen scheint nicht mehr viel übrig zu sein. Den wohlmöglich letzten Versuch starteten die Nordhäuser in den letzten Monaten des zurückliegenden Jahres. Es war die Aussicht, dass bei der zukünftigen planerischen Neuordnung des Freistaates die Stadt Nordhausen zu einem Oberzentrum avancieren könnte. Stadträte wurden mit Zahlen, Fakten, Aussichten und schönen bunten Folien mehrfach unterrichtet. Gespräche gab es unter anderem im Nordhäuser Rathaus. Von diesem Enthusiasmus ist nicht mehr viel geblieben. Die Realität ist immer grauer, sie hat die Handelnden eingeholt. Das Oberzentrum ist Geschichte, sagt man in Erfurt. Wer in den vergangenen Woche etwas genauer zu- und hinhörte, der konnte eine Verschlechterung des Verhältnisses zwischen dem Landkreis Nordhausen und dem Kyffhäuserkreis ausmachen. Mehrere Fakten belegen dies...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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