nnz-Forum: Alle Achtung!
Donnerstag, 08. Januar 2004, 08:10 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz veröffentlichte gestern einen Artikel unter der Überschrift: Politik kann sich ändern. Dazu macht eine nnz-Leserin ihre ganz persönlichen Anmerkungen.
Geringschätziger und abwertender geht es wohl kaum. Ich meine damit nicht die Fakten, die ich nicht in Abrede stellen möchte, jedoch die Sprache, der sich hier bedient wurde, ist, als ginge es hier um die Schulsprecherkonferenz einer Grundschule. Mehrfach wird von dem Verfasser in diesem Artikel von ‚Christoph’ und ‚Gerhard’ geschrieben. Auch die Passage ‚Genossen des aktuellen Landesvorstandes’ ist eine Verhöhnung an sich. Bliebe die Frage, wer sind denn die ‚Genossen des nicht aktuellen Landesvorstandes’? Es gibt einen Landesvorstand, nicht mehr und nicht weniger.
Man kann mit vielem, vielleicht auch berechtigterweise, nicht einverstanden sein, das sollte aber nicht zu einem solchen sprachlichen Fehlgriff führen. Auf regionaler Ebene, dort wo man den politischen Akteuren begegnen kann, wird auch nicht von beispielsweise ‚Joachim’ und ‚Barbara’ gesprochen. Der Respekt vor dem Amt sollte auch dort gewahrt werden, wo man sich nicht täglich begegnen kann. Dieser abwertende Sprachgebrauch ist dieser Zeitung nicht würdig und ist dem journalistischem Zweck, einer wertfreien Berichterstattung, nicht zuträglich.
Doris Appel, Großwechsungen
Geringschätziger und abwertender geht es wohl kaum. Ich meine damit nicht die Fakten, die ich nicht in Abrede stellen möchte, jedoch die Sprache, der sich hier bedient wurde, ist, als ginge es hier um die Schulsprecherkonferenz einer Grundschule. Mehrfach wird von dem Verfasser in diesem Artikel von ‚Christoph’ und ‚Gerhard’ geschrieben. Auch die Passage ‚Genossen des aktuellen Landesvorstandes’ ist eine Verhöhnung an sich. Bliebe die Frage, wer sind denn die ‚Genossen des nicht aktuellen Landesvorstandes’? Es gibt einen Landesvorstand, nicht mehr und nicht weniger.
Man kann mit vielem, vielleicht auch berechtigterweise, nicht einverstanden sein, das sollte aber nicht zu einem solchen sprachlichen Fehlgriff führen. Auf regionaler Ebene, dort wo man den politischen Akteuren begegnen kann, wird auch nicht von beispielsweise ‚Joachim’ und ‚Barbara’ gesprochen. Der Respekt vor dem Amt sollte auch dort gewahrt werden, wo man sich nicht täglich begegnen kann. Dieser abwertende Sprachgebrauch ist dieser Zeitung nicht würdig und ist dem journalistischem Zweck, einer wertfreien Berichterstattung, nicht zuträglich.
Doris Appel, Großwechsungen
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