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Was tun?

Dienstag, 09. Oktober 2012, 15:48 Uhr
Zum wiederholten Male trafen sich die hauptamtlichen Bürgermeister und Vorsitzende der Verwaltungsgmeinschaften des Landkreises zu einer Vorstandssitzung des Kreisverbandes Nordhausen. Neben der Vorbereitung einer Mitgliederversammlung standen die Kommunalfinanzen auf der Tagesordnung...


Nachdem die Zahlen der Kreisgeschäftsstelle am Vormittag durch die Landesgeschäftsstelle mitgeteilt wurden, konnte der Vorsitzende, Matthias Ehrhold gleich die neuen Zahlen vorlegen. Diese wurden von den Mitgliedern auch gleich unter die „Lupe“ genommen und wie nicht anders zu erwarten kontrovers diskutiert.

Einige wenige Kommunen im Landkreis, wie Heringen, Buchholz und Kraja erhalten hiernach mehr Finanzzuweisungen, alle anderen erhalten weniger Mittel. Die Stadt Nordhausen bekommt zwei Millionen Euro, die Stadt Ellrich 53.000 Euro und die Gemeinde Sollstedt 311.000 Euro weniger. Kompensiert werden sollen diese Mittel aus geschätzten angeblichen Steuermehreinnahmen.

Die Städte und Gemeinden werden müssen weiterhin an allen „Ecken und Kanten“ den Rotstift ansetzen und ihre Aufgaben notfalls herunterfahren. Widerstandslos, so war der einhellige Tenor der Veranstaltung, werden die Kommunen des Landkreises Nordhausen die erneute Kürzung durch den Freistaat nicht hinnehmen.

Bleibt die Frage: Was wollen sie tun, die Rathäuser für einen Tag schließen wie die Ärzte ihre Praxen?
Autor: nnz

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