Neustadt ist das schönste Dorf Thüringens
Samstag, 06. Oktober 2012, 16:48 Uhr
Das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz hat heute in Neustadt offiziell die Siegerurkunde des Landeswettbewerbs Unser Dorf hat Zukunft an die Gemeinde überreicht. Warum die Neustädter als Sieger gekürt wurden, das hat die nnz erfahren...
Die Wettbewerbsjury würdigte mit ihrer Entscheidung das große Engagement der Neustädter Bürger und ihrer Vereine für das dörfliche Miteinander, die regionalen Bräuche und die lokale Wirtschaft.
Bei einer Feierstunde mit Vertretern des Ministeriums, der Stiftung Baukultur als Organisatorin des Landeswettbewerbs, der Jury sowie aller Wettbewerbsdörfer gaben die Neustädter mit verschiedenen Darbietungen Einblick in ihr reges Vereinsleben. Neben Neustadt wurden acht weitere Thüringer Dörfer ausgezeichnet, die sich ebenfalls am Landeswettbewerb beteiligt hatten: Ifta (Wartburgkreis), Uder (Landkreis Eichsfeld), Schwarza (Ortsteil von Blankenhain, Landkreis Weimarer Land), Großbockedra (Saale-Holzland-Kreis), Langenwolschendorf (Landkreis Greiz), Unterlemnitz (Saale-Orla-Kreis), Roth (Ortsteil von Schalkau, Landkreis Sonneberg) und Schnett (Ortsteil von Masserberg, Landkreis Hildburghausen).
Die Vorsitzende der Jury Heike Roos, Prof. Dr. Karl-Friedrich Thöne vom Landewirtschaftsministerium, Vizelandrätin Jutta Krauth, die Land- und Bundestagsabgeordneten Egon Primas und Manfred Grund und viele weitere gratulierten heute Bürgermeister Dirk Erfurt und allen Neustädtern im Saal Hohnstein. Damit hat sich Neustadt für den Wettbewerb auf Bundesebene qualifiziert und wird sich dort erneut präsentieren. Auf diesen Erfolg können wir alle zurecht stolz sein, freute sich Dirk Erfurt und bedankte sich bei allen, die die Teilnahme am Wettbewerb zuerst im Kreis, dann im Land Thüringen unterstützt haben. Der Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft habe sich in den letzten 50 Jahren zu einem der größten Bürgerbewegungen entwickelt, sagte Prof. Dr. Karl-Friedrich Thöne. Eine sechsköpfige Wettbewerbsjury aus Vertretern des Thüringer Umwelt- sowie des Bauministeriums, des Gemeinde- und Städtebunds, der Architekten- und der Ingenieurkammer Thüringen sowie der Stiftung Baukultur hatte im Juni 2012 die neun Dörfer bereist. Um den Titel konnten sich die Sieger der Kreiswettbewerbe 2011 bewerben.
Neustadt liegt nordöstlich von Nordhausen und zählt zurzeit knapp 1.200 Einwohner. Entgegen dem Trend wächst die Bevölkerung seit 1990. Die Bürgerinnen und Bürger engagieren sich in der Pflege von Traditionen, für den Erhalt der Kulturlandschaft und des dörflichen Baustiles mit der typischen Fachwerkarchitektur des Harzes. Das zieht Touristen und Ausflügler an. So sichert sich Neustadt seine wirtschaftliche Existenz als staatlich anerkannter Luftkurort. Wichtigster Arbeitgeber im Ort ist das evangelische Fachkrankenhauses für Atemwegserkrankungen.
Hintergrund: Den Bundeswettbewerb Unser Dorf hat Zukunft führt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit den zuständigen Länderministerien, dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, dem Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung sowie Organisationen und Bundesverbänden im Bereich Dorfentwicklung durch.
Vor dem Bundeswettbewerb steht die Durchführung gleichartiger Wettbewerbe auf Landes- und Kreisebene. Den Wettbewerb gibt es seit 1961. 2013 wird der 24. Bundeswettbewerb ausgetragen. Die Siegerdörfer werden traditionell auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin geehrt.
Der Wettbewerb soll die Menschen in den Dörfern motivieren, ihre Zukunftsperspektiven selbst zu bestimmen und aktiv an der Verbesserung der Lebensqualität in den ländlichen Räumen mitzuwirken. Die Jurys bewerten die Eigeninitiative der Bevölkerung, Konzepte der wirtschaftlichen Entwicklung, soziales und kulturelles Engagement, die bauliche Entwicklung der Dörfer und ökologische Aspekte.
Autor: redDie Wettbewerbsjury würdigte mit ihrer Entscheidung das große Engagement der Neustädter Bürger und ihrer Vereine für das dörfliche Miteinander, die regionalen Bräuche und die lokale Wirtschaft.
Bei einer Feierstunde mit Vertretern des Ministeriums, der Stiftung Baukultur als Organisatorin des Landeswettbewerbs, der Jury sowie aller Wettbewerbsdörfer gaben die Neustädter mit verschiedenen Darbietungen Einblick in ihr reges Vereinsleben. Neben Neustadt wurden acht weitere Thüringer Dörfer ausgezeichnet, die sich ebenfalls am Landeswettbewerb beteiligt hatten: Ifta (Wartburgkreis), Uder (Landkreis Eichsfeld), Schwarza (Ortsteil von Blankenhain, Landkreis Weimarer Land), Großbockedra (Saale-Holzland-Kreis), Langenwolschendorf (Landkreis Greiz), Unterlemnitz (Saale-Orla-Kreis), Roth (Ortsteil von Schalkau, Landkreis Sonneberg) und Schnett (Ortsteil von Masserberg, Landkreis Hildburghausen).
Die Vorsitzende der Jury Heike Roos, Prof. Dr. Karl-Friedrich Thöne vom Landewirtschaftsministerium, Vizelandrätin Jutta Krauth, die Land- und Bundestagsabgeordneten Egon Primas und Manfred Grund und viele weitere gratulierten heute Bürgermeister Dirk Erfurt und allen Neustädtern im Saal Hohnstein. Damit hat sich Neustadt für den Wettbewerb auf Bundesebene qualifiziert und wird sich dort erneut präsentieren. Auf diesen Erfolg können wir alle zurecht stolz sein, freute sich Dirk Erfurt und bedankte sich bei allen, die die Teilnahme am Wettbewerb zuerst im Kreis, dann im Land Thüringen unterstützt haben. Der Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft habe sich in den letzten 50 Jahren zu einem der größten Bürgerbewegungen entwickelt, sagte Prof. Dr. Karl-Friedrich Thöne. Eine sechsköpfige Wettbewerbsjury aus Vertretern des Thüringer Umwelt- sowie des Bauministeriums, des Gemeinde- und Städtebunds, der Architekten- und der Ingenieurkammer Thüringen sowie der Stiftung Baukultur hatte im Juni 2012 die neun Dörfer bereist. Um den Titel konnten sich die Sieger der Kreiswettbewerbe 2011 bewerben.
Neustadt liegt nordöstlich von Nordhausen und zählt zurzeit knapp 1.200 Einwohner. Entgegen dem Trend wächst die Bevölkerung seit 1990. Die Bürgerinnen und Bürger engagieren sich in der Pflege von Traditionen, für den Erhalt der Kulturlandschaft und des dörflichen Baustiles mit der typischen Fachwerkarchitektur des Harzes. Das zieht Touristen und Ausflügler an. So sichert sich Neustadt seine wirtschaftliche Existenz als staatlich anerkannter Luftkurort. Wichtigster Arbeitgeber im Ort ist das evangelische Fachkrankenhauses für Atemwegserkrankungen.
Hintergrund: Den Bundeswettbewerb Unser Dorf hat Zukunft führt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit den zuständigen Länderministerien, dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, dem Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung sowie Organisationen und Bundesverbänden im Bereich Dorfentwicklung durch.
Vor dem Bundeswettbewerb steht die Durchführung gleichartiger Wettbewerbe auf Landes- und Kreisebene. Den Wettbewerb gibt es seit 1961. 2013 wird der 24. Bundeswettbewerb ausgetragen. Die Siegerdörfer werden traditionell auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin geehrt.
Der Wettbewerb soll die Menschen in den Dörfern motivieren, ihre Zukunftsperspektiven selbst zu bestimmen und aktiv an der Verbesserung der Lebensqualität in den ländlichen Räumen mitzuwirken. Die Jurys bewerten die Eigeninitiative der Bevölkerung, Konzepte der wirtschaftlichen Entwicklung, soziales und kulturelles Engagement, die bauliche Entwicklung der Dörfer und ökologische Aspekte.



