Getrübte Freude
Donnerstag, 04. Oktober 2012, 16:36 Uhr
Es war für die Polit-Akteure der Montag ein guter Tag, der Montag dieser Woche. Schließlich wurde der erste Akt im künftigen Industriegebiet in der Goldenen Aue vollzogen. Doch wie so oft, war das alles die gute Miene zu einem bösen Spiel...
So richtig gute Laune hatte LEG-Chef Andreas Krey bei seinem Auftritt nur nach außen. Innen brodelte es bei dem Mann. Und vermutlich hätte er am liebsten losgewettert – gegen ein Unternehmen in Nordhausen, was normalerweise nicht sein Ding ist. Denn dieses Unternehmen, es feierte in der vergangenen Woche einen halbrunden Geburtstag, hat gegen die Vergabe für den ersten Bauabschnitt der Erschließung durch die Landesentwicklungsgesellschaft geklagt. Es soll Unstimmigkeiten gegeben haben, sagt man. Offiziell sagt nämlich niemand etwas. Nicht das Unternehmen, nicht die Politik und schon gar nicht die LEG, außer: zu einem laufenden Verfahren äußert man sich nicht. Wobei der ungeheure Vorgang indirekt bestätigt ist. Und es soll sogar schon einen Versuch der Schlichtung gegeben haben. Vergeblich, das unterlegene Unternehmen bleibt stur.
Nun soll die lokale Politik, sollen Verbände, politische Freunde auf den Geschäftsführer des hiesigen Unternehmens einwirken, den Kampf gegen die Vergabeentscheidung aufzugeben, egal, ob im Recht oder nicht. Grund: Die Klage hat aufschiebende Wirkung, die Arbeiten können nicht beginnen, die aufgestellten Baugeräte am Montag waren lediglich Staffage, ähnlich der bekannt-berühmten russischen Dörfer. Die schlechte Laune von Andreas Krey ist aus Sicht des Ausschreibers der Lose, der LEG, verständlich.
Insider sprechen gar von einem Jahr Bauverzug, wenn der Streit durch alle möglichen Instanzen geht. Also soll nun gesprochen werden mit dem indirekten Versprechen, dass es ja noch so viele Lose im Zuge der Erschließung gebe und sich das Unternehmen aus Nordhausen da bewerben könne. Das wiederum liest sich wie die Ansage, dass künftige Vergaben schon gesichert seien. Macht das wiederum die Runde und Kunde, sind die nächsten Klagen zu erwarten.
Autor: nnzSo richtig gute Laune hatte LEG-Chef Andreas Krey bei seinem Auftritt nur nach außen. Innen brodelte es bei dem Mann. Und vermutlich hätte er am liebsten losgewettert – gegen ein Unternehmen in Nordhausen, was normalerweise nicht sein Ding ist. Denn dieses Unternehmen, es feierte in der vergangenen Woche einen halbrunden Geburtstag, hat gegen die Vergabe für den ersten Bauabschnitt der Erschließung durch die Landesentwicklungsgesellschaft geklagt. Es soll Unstimmigkeiten gegeben haben, sagt man. Offiziell sagt nämlich niemand etwas. Nicht das Unternehmen, nicht die Politik und schon gar nicht die LEG, außer: zu einem laufenden Verfahren äußert man sich nicht. Wobei der ungeheure Vorgang indirekt bestätigt ist. Und es soll sogar schon einen Versuch der Schlichtung gegeben haben. Vergeblich, das unterlegene Unternehmen bleibt stur.
Nun soll die lokale Politik, sollen Verbände, politische Freunde auf den Geschäftsführer des hiesigen Unternehmens einwirken, den Kampf gegen die Vergabeentscheidung aufzugeben, egal, ob im Recht oder nicht. Grund: Die Klage hat aufschiebende Wirkung, die Arbeiten können nicht beginnen, die aufgestellten Baugeräte am Montag waren lediglich Staffage, ähnlich der bekannt-berühmten russischen Dörfer. Die schlechte Laune von Andreas Krey ist aus Sicht des Ausschreibers der Lose, der LEG, verständlich.
Insider sprechen gar von einem Jahr Bauverzug, wenn der Streit durch alle möglichen Instanzen geht. Also soll nun gesprochen werden mit dem indirekten Versprechen, dass es ja noch so viele Lose im Zuge der Erschließung gebe und sich das Unternehmen aus Nordhausen da bewerben könne. Das wiederum liest sich wie die Ansage, dass künftige Vergaben schon gesichert seien. Macht das wiederum die Runde und Kunde, sind die nächsten Klagen zu erwarten.
