Weißen Flecken wechselten
Montag, 05. Januar 2004, 08:42 Uhr
Nordhausen (nnz). Ich erinnere mich noch gut an Landkarten, die mir mein Onkel in Nordhausen zu DDR-Zeiten zeigte. Da war der Westharz ein großer weißer Fleck, so Michael Reinboth gegenüber nnz.. Jetzt ist der Südharz für die Verkehrsverantwortlichen im Westen ein weißer Fleck.
Offenbar ist diese Denke jetzt beim Zweckverband Großraum Braunschweig mit dessen Verbundtarif Region Braunschweig (VRB) eingezogen, denn dort hat man den Südharz radikal aus den Fahrplänen getilgt. Es gibt ihn nicht mehr – weder in Linien- noch in Anschlussform, kann Michael Reinboth von der Initiative Höchste Eisenbahn für den Südharz seinen Zorn über diesen abermaligen Rückschlag in der gemeinsamen Vermarktung des Harzes nicht verbergen. Der frühere Fahrplan HARZ des Kreises Goslar wurde zum 14.12. durch eine Teilausgabe Goslar des VRB ersetzt. Und hierbei wurden alle Hinweise auf weiterführende Fahrten in den Südharz getilgt. Für den VRB endet der Harz in St Andreasberg – ohne Anschlüsse nach Bad Lauterberg und Scharzfeld – und Hohegeiß – ohne Anschlüsse nach Walkenried und Bad Sachsa.
Dies schwächt zum einen die Busverbindungen und zum anderen auch die Südharzstrecke, denn es wird Reisenden aus Braunlage nun vorgegaukelt, dass ihnen nach Göttingen nur der Weg über Bad Harzburg und Kreiensen bleibt, obgleich der über Walkenried kürzer und billiger ist führt Reinboth weiter aus. Seitens der Initiative hat man reagiert und der Kurverwaltung Braunlage spontan einen Kleinen Südharzer übersandt – in diesem von der Initiative herausgegebenen Plan fehlen nämlich weder die Verbindungen über St Andreasberg noch die über Hohegeiß.
Es kann aber doch nicht Aufgabe einer Initiative sein, Versäumnisse der Zweckverbände in Braunschweig (ZGB) und Göttingen (ZVSN) zu reparieren. Der ZGB muss jedenfalls umgehend ein Ergänzungsheft auflegen, welches die genannten Fahrpläne enthält fordert Reinboth.
Autor: nnzOffenbar ist diese Denke jetzt beim Zweckverband Großraum Braunschweig mit dessen Verbundtarif Region Braunschweig (VRB) eingezogen, denn dort hat man den Südharz radikal aus den Fahrplänen getilgt. Es gibt ihn nicht mehr – weder in Linien- noch in Anschlussform, kann Michael Reinboth von der Initiative Höchste Eisenbahn für den Südharz seinen Zorn über diesen abermaligen Rückschlag in der gemeinsamen Vermarktung des Harzes nicht verbergen. Der frühere Fahrplan HARZ des Kreises Goslar wurde zum 14.12. durch eine Teilausgabe Goslar des VRB ersetzt. Und hierbei wurden alle Hinweise auf weiterführende Fahrten in den Südharz getilgt. Für den VRB endet der Harz in St Andreasberg – ohne Anschlüsse nach Bad Lauterberg und Scharzfeld – und Hohegeiß – ohne Anschlüsse nach Walkenried und Bad Sachsa.
Dies schwächt zum einen die Busverbindungen und zum anderen auch die Südharzstrecke, denn es wird Reisenden aus Braunlage nun vorgegaukelt, dass ihnen nach Göttingen nur der Weg über Bad Harzburg und Kreiensen bleibt, obgleich der über Walkenried kürzer und billiger ist führt Reinboth weiter aus. Seitens der Initiative hat man reagiert und der Kurverwaltung Braunlage spontan einen Kleinen Südharzer übersandt – in diesem von der Initiative herausgegebenen Plan fehlen nämlich weder die Verbindungen über St Andreasberg noch die über Hohegeiß.
Es kann aber doch nicht Aufgabe einer Initiative sein, Versäumnisse der Zweckverbände in Braunschweig (ZGB) und Göttingen (ZVSN) zu reparieren. Der ZGB muss jedenfalls umgehend ein Ergänzungsheft auflegen, welches die genannten Fahrpläne enthält fordert Reinboth.
