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Das zweite verflixte Jahr

Dienstag, 02. Oktober 2012, 13:50 Uhr
Es ist die nunmehr schon zweite Saison, in der die Nordhäuser Boxer in der höchsten Liga des deutschen Boxsports in den Ring treten. Schon am Samstag geht es los...

Termin beim OB (Foto: nnz) Termin beim OB (Foto: nnz)

Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU) freute sich über diese Situation, dass Nordhausen erneut in der 1. Bundesliga boxen wird. Die erste Saison ist Geschichte, bereits am Samstag geht es nach Velbert zum amtierenden deutschen Meister. An diesen Ort erinnern sich die NSV-Boxer nur ungern, sie verloren mehr als unglücklich. Eine Woche später schon der nächste Auswärtskampf, dann in Straubing.

Jetzt geht es also auf ein Neues in der Liga. Mathias Geidel, der Abteilungsleiter Boxen im Nordhäuser Sportverein, visiert einen Platz unter den ersten Drei in der Bundesliga an. Es ist auch eine neue Liga, die nur noch eingleisig sein wird. Damit wird Nordhausen gegen vier weitere Mannschaften boxen. Hannover Seelze hat die Anmeldefrist verpasst. Mit dabei sind der Märkische Boxring Hamm, Straubing, Babelsberg und Velbert. Der erste Heimkampf ist für den 27. Oktober gegen Babelsberg angesetzt und nicht nur die Vereinsverantwortlichen hoffen auf eine krachend volle Ballspielhalle.

Gemeinsam für den Erfolg (Foto: nnz) Gemeinsam für den Erfolg (Foto: nnz)

Der sportliche Erfolg wird in Zukunft auch nur mit der Hilfe von Sponsoren möglich sein. Dazu gehört nach Geidels Aussagen auch die Nordhäuser Stadtverwaltung. Dazu gehören aber auch die Unternehmen aus der Wirtschaft der Region. Vertreter der zwei Hauptsponsoren waren beim heutigen Termin im Rathaus mit dabei, sie wollen das „Abenteuer Bundesliga“ weiter mit angehen, unterstützt von der Verwaltung, wie der Oberbürgermeister noch einmal betonte. So können die Sportler auch weiterhin die Halle in Nordhausen Nord für ihr Training nutzen, auch die Nutzung der Ballspielhalle wird dem Verein nichts kosten.

Cheftrainer Konrad Werner geht von einer starken Liga aus, die dem Publikum sehenswerte Kämpfe bieten wird. Obwohl die Nordhäuser lieber tiefstapeln, ein Platz unter den ersten drei sollte es auch seiner Meinung nach schon sein. Für die nächste Saison werden sechs Neuzugänge den Nordhäuser Kader verstärken. Das sind Patrick Esther, Christian Henze, Sebastian Knigge, Leon Bunn, Adam Deines und Mario Jassmann. Aus dem bisherigen Kader bleiben dem Nordhäuser Publikum Balasz Baszkai, Johann Witt und David Müller erhalten. Da der Deutsche Boxverband die Gewichtsklassen geändert hat, wird es nur noch sechs Kämpfe geben, die gehen dann jedoch über vier statt drei Minuten.

Unverändert bleibt die finanzielle Seite, es bleibt bei einem mittleren fünfstelligen Etat, der in erster Linie von den Sponsoren geschultert wird. Man habe eine Übereinkunft getroffen, dass zum Beispiel die Knauf-Gruppe zu ihren Verpflichtungen stehen wird, sagte Werkleiter André Materlik. Sowohl Knauf als auch KK Detektei und Personenschutz können bei Bedarf ein wenig "drauflegen". Während die Firma von Nico Kleofas schon seit zehn Jahren die NSV-Boxer unterstützt, geht das Sponsoring der Knauf Deutsche Gipswerke KG Rottleberode in die vierte Saison.
Autor: nnz

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