Rein ins Viertelfinale
Dienstag, 02. Oktober 2012, 12:09 Uhr
Es ist wieder eine lange Fahrt für den FSV Wacker 90 Nordhausen bis zum Tempelwald nach Greiz, um dort möglichst das Viertelfinale zu erreichen. Die SG 1. FC/Chemie Greiz hat in den ersten beiden Runden, alle zu Hause, elf Tore geschossen gegen Roschütz und Arenshausen/Gerbershausen...
Nun freut man sich auf den Oberliga-Spitzenreiter aus dem Südharz. Wacker traf in den Auswärtspartien gegen Bischleben/Möbisburg und Steinach nur neun Mal, muss aber trotzdem die Favoritenlast tragen und darf die ehrgeizigen Gastgeber nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Schon im Programmheft für das Spiel gegen Lobenstein am 22.09.2012 haben die Greizer ihrer Vorfreude Ausdruck verliehen. Dort war zu lesen: Kein Geringerer als die Mannschaft von Wacker Nordhausen, nach den Zentren Jena, Erfurt und Meuselwitz wohl die in den letzten Jahren beständigste und stärkste Mannschaft Thüringens, wird sich am Tag der deutschen Einheit ... mit unserem Team die Kräfte messen. Wir haben nichts zu verlieren – aber alles zu gewinnen! Machen Sie diesen Tag zu einem wirklichen Feiertag auf dem Tempelwald.
Es ist allerdings fraglich, ob am Ende nur sie Einheimischen feiern werden. Denn für Wacker steht das Pokalziel fest: endlich wieder mal ein Heimspiel – und dann möglichst gegen eine der drei Spitzenmannschaften des Bundeslandes. Also heißt die Devise für Trainer Jörg Goslar, auf Sieg zu spielen und ähnlich konzentriert wie in den letzten Wochen zu agieren.
Die Greizer gehören zu den häufigsten Pokalkontrahenten der letzten zwei Jahrzehnte. Vier Mal musste Wacker gegen sie antreten, immer auswärts. Immer gingen die Nordhäuser auch als Sieger hervor. Zwei Mal (1993 im Achtelfinale, 2005 im Viertelfinale) benötigten die Südharzer jedoch die Verlängerung, um eine Runde weiterzukommen.
Nordhausen mit viel Mühe, hieß es dann auch 2005 im MDR-Vidoetext. Und weiter Auch der Spitzenreiter der Thüringenliga, Wacker Nordhausen, hatte Probleme. Sechstligist Greiz hatte mehr vom Spiel, vergab aber Großchancen. In der Verlängerung schlug Wacker dann drei Mal zu. Das war die Nordhäuser Aufstellung, die dann innerhalb von fünfzehn Minuten die drei Treffer zum Weiterkommen erzielte: Baumann - Elle, Weißhaupt, T. Steinberg (N. Steinberg), Taute - Pistorius, Demmer, Hartmann, Klaus (Kohlhause) - Pohl, Braun.
Denken wir nicht mehr an den 3. Oktober des vergangenen Jahres (Pokalaus in Gera). Die meisten gegenwärtigen Wackerspieler wissen das sicher nicht einmal und gehen optimistisch Teil 2 der englischen Woche an.
Klaus Verkouter
Autor: nnzNun freut man sich auf den Oberliga-Spitzenreiter aus dem Südharz. Wacker traf in den Auswärtspartien gegen Bischleben/Möbisburg und Steinach nur neun Mal, muss aber trotzdem die Favoritenlast tragen und darf die ehrgeizigen Gastgeber nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Schon im Programmheft für das Spiel gegen Lobenstein am 22.09.2012 haben die Greizer ihrer Vorfreude Ausdruck verliehen. Dort war zu lesen: Kein Geringerer als die Mannschaft von Wacker Nordhausen, nach den Zentren Jena, Erfurt und Meuselwitz wohl die in den letzten Jahren beständigste und stärkste Mannschaft Thüringens, wird sich am Tag der deutschen Einheit ... mit unserem Team die Kräfte messen. Wir haben nichts zu verlieren – aber alles zu gewinnen! Machen Sie diesen Tag zu einem wirklichen Feiertag auf dem Tempelwald.
Es ist allerdings fraglich, ob am Ende nur sie Einheimischen feiern werden. Denn für Wacker steht das Pokalziel fest: endlich wieder mal ein Heimspiel – und dann möglichst gegen eine der drei Spitzenmannschaften des Bundeslandes. Also heißt die Devise für Trainer Jörg Goslar, auf Sieg zu spielen und ähnlich konzentriert wie in den letzten Wochen zu agieren.
Die Greizer gehören zu den häufigsten Pokalkontrahenten der letzten zwei Jahrzehnte. Vier Mal musste Wacker gegen sie antreten, immer auswärts. Immer gingen die Nordhäuser auch als Sieger hervor. Zwei Mal (1993 im Achtelfinale, 2005 im Viertelfinale) benötigten die Südharzer jedoch die Verlängerung, um eine Runde weiterzukommen.
Nordhausen mit viel Mühe, hieß es dann auch 2005 im MDR-Vidoetext. Und weiter Auch der Spitzenreiter der Thüringenliga, Wacker Nordhausen, hatte Probleme. Sechstligist Greiz hatte mehr vom Spiel, vergab aber Großchancen. In der Verlängerung schlug Wacker dann drei Mal zu. Das war die Nordhäuser Aufstellung, die dann innerhalb von fünfzehn Minuten die drei Treffer zum Weiterkommen erzielte: Baumann - Elle, Weißhaupt, T. Steinberg (N. Steinberg), Taute - Pistorius, Demmer, Hartmann, Klaus (Kohlhause) - Pohl, Braun.
Denken wir nicht mehr an den 3. Oktober des vergangenen Jahres (Pokalaus in Gera). Die meisten gegenwärtigen Wackerspieler wissen das sicher nicht einmal und gehen optimistisch Teil 2 der englischen Woche an.
Klaus Verkouter
