Wacker in Halle (2. Halbzeit)
Sonntag, 30. September 2012, 16:08 Uhr
Nach der Kabinenansprache von Jörg Goslar ist in Halle die zweiten Halbzeit angepfiffen worden. Wenn Sie wissen wollen, ob es überhaupt einen Sieger in diesem Spitzenspiel der Oberliga Süd gab, dann sollten Sie einen sportlichen Klick wagen...
Die Gastgeber haben in der Pause gewechselt, bei Wacker Nordhausen ist alles gleich geblieben. Und die Gäste machen gleich ordentlich Druck. Schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff eine Chance für Nordhausen, die Ramón Hofmanns Kopfball geht nur knapp am Tor vorbei. In der 50. Minute setzt sich "Charly Tunc" im gegnerischen Strafraum durch, allerdings "verheddert" sich der Nordhäuser Angreifer.
Erster Wechsel bei Wacker in der 55. Minute, für Pelan spielt jetzt Marcel Goslar. Und es gibt wieder Möglichkeiten für die Gäste vom Südharz. Zuerst scheitert Hofmann (57.), dann noch einmal Tunc (59.). Die Jungs vom Südharz sind jetzt auch spielerisch stärker, eigentlich kann es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis das Anrennen auch belohnt wird. Das, was der Trainer bislang immer moniert hat, die konsequente Nutzung der Chancen, setzt die Mannschaft in der 66. Minute um: Nach einer Ecke von Rischker kommt Benjamin Halstenberg mit dem Kopf an den Ball, der wird abgewehrt, die Verwirrung im Strafraum nutzt Hofmann aus und drückt den Ball zur Wacker-Führung ins Netz. Für alle, die glauben zu träumen: 1:2.
Jetzt wird es turbulent: Halle bäumt sich auf, will unbedingt den Ausgleich, doch schließlich haben wir noch Jonas Heidrich im Tor. Auch Wacker will noch "eins" machen und wieder ist es Tunc, der ein Zuspiel von Jan Löhnmannsröben vor die Füße bekommt, allerdings geht sein Schuss vorbei.
Dann die 80. Minute. Wieder rollt der Wacker-Express, diesmal über die rechte Seite. Hofmann kommt bis an die Torauslinie, sieht Tunc, spielt ihn an und der haut das Leder zum 1:3 in die Maschen. Unmittelbar nach diesem Tor jedoch zeigen sich die Nordhäuser unaufmerksam. Die Hallenser nutzen das sofort aus und können durch Preuß auf 2:3 verkürzen.
Jetzt wollen es die "Halloren" wissen. In der 85. Minute ein satter Freistoß aufs Wackertor, doch Heidrich kann den Ball mit den Fingerspitzen aus der Dreiangel herausspitzeln. Wechsel bei Wacker: Ramón Hofmann macht Platz für Damian Raczka. Eine Minute später eine Möglichkeit für Marcel Goslar, doch Rittenauer im Hallenser Tor hält.
Dann ist das Spiel aus, die Nordhäuser jubeln, sie fallen sich in die Arme. Ein tolles Spiel mit einem - dank der zweiten Halbzeit - verdienten Sieger: Wacker Nordhausen.
Das sieht auch Trainer Jörg Goslar so: "Wenn ich das Spiel hier in Halle mit dem vor einer Woche gegen Gotha vergleiche, dann liegen dazwischen Welten. Die Reserven wie die des HFC spielen Fußball. Damit hatten wir in der ersten Halbzeit unser Mühe, lagen in Rückstand und kamen dank des etwas glücklichen Elfmeters wieder ins Spiel. Nach der Pause hat meine Mannschaft ein bärenstarkes Spiel gemacht, war das beherrschende Team auf dem Platz. Bei diesem verdienten Sieg sehe ich den Jungs den schnellen 2:3 Anschlusstreffer nach", so Goslar gegenüber der nnz.
Seine Jungs, die jubelten da noch, untereinander und auch mit den mehr als 40 mitgereisten Wacker-Fans. Sie wissen: nach sechs Spieltagen ist Wacker Tabellenführer.
Ein Dank an dieser Stelle auch an Klaus Verkouter (in Halle) und an Harald Dressler (in Erfurt), die die nnz mit den notwendigen Informationen versorgten.
Autor: redDie Gastgeber haben in der Pause gewechselt, bei Wacker Nordhausen ist alles gleich geblieben. Und die Gäste machen gleich ordentlich Druck. Schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff eine Chance für Nordhausen, die Ramón Hofmanns Kopfball geht nur knapp am Tor vorbei. In der 50. Minute setzt sich "Charly Tunc" im gegnerischen Strafraum durch, allerdings "verheddert" sich der Nordhäuser Angreifer.
Erster Wechsel bei Wacker in der 55. Minute, für Pelan spielt jetzt Marcel Goslar. Und es gibt wieder Möglichkeiten für die Gäste vom Südharz. Zuerst scheitert Hofmann (57.), dann noch einmal Tunc (59.). Die Jungs vom Südharz sind jetzt auch spielerisch stärker, eigentlich kann es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis das Anrennen auch belohnt wird. Das, was der Trainer bislang immer moniert hat, die konsequente Nutzung der Chancen, setzt die Mannschaft in der 66. Minute um: Nach einer Ecke von Rischker kommt Benjamin Halstenberg mit dem Kopf an den Ball, der wird abgewehrt, die Verwirrung im Strafraum nutzt Hofmann aus und drückt den Ball zur Wacker-Führung ins Netz. Für alle, die glauben zu träumen: 1:2.
Jetzt wird es turbulent: Halle bäumt sich auf, will unbedingt den Ausgleich, doch schließlich haben wir noch Jonas Heidrich im Tor. Auch Wacker will noch "eins" machen und wieder ist es Tunc, der ein Zuspiel von Jan Löhnmannsröben vor die Füße bekommt, allerdings geht sein Schuss vorbei.
Dann die 80. Minute. Wieder rollt der Wacker-Express, diesmal über die rechte Seite. Hofmann kommt bis an die Torauslinie, sieht Tunc, spielt ihn an und der haut das Leder zum 1:3 in die Maschen. Unmittelbar nach diesem Tor jedoch zeigen sich die Nordhäuser unaufmerksam. Die Hallenser nutzen das sofort aus und können durch Preuß auf 2:3 verkürzen.
Jetzt wollen es die "Halloren" wissen. In der 85. Minute ein satter Freistoß aufs Wackertor, doch Heidrich kann den Ball mit den Fingerspitzen aus der Dreiangel herausspitzeln. Wechsel bei Wacker: Ramón Hofmann macht Platz für Damian Raczka. Eine Minute später eine Möglichkeit für Marcel Goslar, doch Rittenauer im Hallenser Tor hält.
Dann ist das Spiel aus, die Nordhäuser jubeln, sie fallen sich in die Arme. Ein tolles Spiel mit einem - dank der zweiten Halbzeit - verdienten Sieger: Wacker Nordhausen.
Das sieht auch Trainer Jörg Goslar so: "Wenn ich das Spiel hier in Halle mit dem vor einer Woche gegen Gotha vergleiche, dann liegen dazwischen Welten. Die Reserven wie die des HFC spielen Fußball. Damit hatten wir in der ersten Halbzeit unser Mühe, lagen in Rückstand und kamen dank des etwas glücklichen Elfmeters wieder ins Spiel. Nach der Pause hat meine Mannschaft ein bärenstarkes Spiel gemacht, war das beherrschende Team auf dem Platz. Bei diesem verdienten Sieg sehe ich den Jungs den schnellen 2:3 Anschlusstreffer nach", so Goslar gegenüber der nnz.
Seine Jungs, die jubelten da noch, untereinander und auch mit den mehr als 40 mitgereisten Wacker-Fans. Sie wissen: nach sechs Spieltagen ist Wacker Tabellenführer.
Ein Dank an dieser Stelle auch an Klaus Verkouter (in Halle) und an Harald Dressler (in Erfurt), die die nnz mit den notwendigen Informationen versorgten.
