Sanierung startet
Donnerstag, 27. September 2012, 14:57 Uhr
Erst war es ein Leserbrief, dann folgten viele Kommentare, nun gibt es eine Lösung: Das Kriegerdenkmal im Nordhäuser Gehege wird saniert...
In der kommenden Woche beginnt eine Erfurter Spezialfirma mit der Sanierung des Kriegerdenkmals im Nordhäuser Gehege. Das kündigte jetzt Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU) an.
Das nötige Geld - rund 70.000 Euro – steht bereit. Die Arbeiten werden nach den Regeln des Denkmalschutzes vollzogen, so Dr. Zeh. Es sei gut, dass das Denkmal damit vor dem weiteren Verfall gesichert werde, hat das Bauwerk doch eine für Nordhausen wichtige lokale Erinnerungs- und Mahnfunktion.
Die Arbeiten gliedern sich in zwei Abschnitte: Reparatur von Mauerwerk und Treppenanlage zum einen und Sanierung der Namens-Klinkerplatten zum anderen. Bei den Klinkerplatten sollen u.a. fehlende Teile der Schriftzüge ersetzt werden, sie sollen insgesamt verfestigt und mit einer Wasser abweisenden Schicht versehen werden. Zuvor werden Risse, Schalen und Fugen saniert.
Das Porphyr-Tuff-Mauerwerk, das die Namenschilder seitlich und nach oben einrahmt und das Dach bildet, wird gereinigt, die Fugen werden saniert wie auch Risse und Schalen. Darüber hinaus werden fehlende Steinstücken ersetzt und einige Treppenstufen neu versetzt. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr beendet werden.
Das Denkmal wurde 1925 gebaut. Es erinnert an die zwischen 1914 und 1919 gefallenen Nordhäuser des 1. Weltkriegs. Es besteht auf Porphyr-Tuff mit einer Stufenpyramide als Abdeckung. Je Seite sind längs zwischen den Pfeilern sechs vertikale Bahnen aus Ziegeltafeln eingelassen. Sie tragen die Namen derToten, alphabetisch und chronologisch geordnet.
Autor: nnzIn der kommenden Woche beginnt eine Erfurter Spezialfirma mit der Sanierung des Kriegerdenkmals im Nordhäuser Gehege. Das kündigte jetzt Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU) an.
Das nötige Geld - rund 70.000 Euro – steht bereit. Die Arbeiten werden nach den Regeln des Denkmalschutzes vollzogen, so Dr. Zeh. Es sei gut, dass das Denkmal damit vor dem weiteren Verfall gesichert werde, hat das Bauwerk doch eine für Nordhausen wichtige lokale Erinnerungs- und Mahnfunktion.
Die Arbeiten gliedern sich in zwei Abschnitte: Reparatur von Mauerwerk und Treppenanlage zum einen und Sanierung der Namens-Klinkerplatten zum anderen. Bei den Klinkerplatten sollen u.a. fehlende Teile der Schriftzüge ersetzt werden, sie sollen insgesamt verfestigt und mit einer Wasser abweisenden Schicht versehen werden. Zuvor werden Risse, Schalen und Fugen saniert.
Das Porphyr-Tuff-Mauerwerk, das die Namenschilder seitlich und nach oben einrahmt und das Dach bildet, wird gereinigt, die Fugen werden saniert wie auch Risse und Schalen. Darüber hinaus werden fehlende Steinstücken ersetzt und einige Treppenstufen neu versetzt. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr beendet werden.
Das Denkmal wurde 1925 gebaut. Es erinnert an die zwischen 1914 und 1919 gefallenen Nordhäuser des 1. Weltkriegs. Es besteht auf Porphyr-Tuff mit einer Stufenpyramide als Abdeckung. Je Seite sind längs zwischen den Pfeilern sechs vertikale Bahnen aus Ziegeltafeln eingelassen. Sie tragen die Namen derToten, alphabetisch und chronologisch geordnet.

